München – i mog di!

Isar1

Heute habe ich die Ehre einen ganz besonderen Blogbeitrag zu veröffentlichen. Ich gehöre nämlich den Ironbloggern München (Motto: Mia san Blogger und mia meng Bier!) an, die sich dazu verpflichtet haben, wöchentlich mindestens einen Blogbeitrag zu veröffentlichen. Anlässlich des 2-jährigen Bestehens gibt es eine Blogparade zum Thema München. Und ich darf dabei sein! Gestern konntet ihr Meikes Beitrag zur Blogparade auf Start Talking lesen und morgen ist Wilfried von Wilfrieds Blog dran.

Hier eine Übersicht aller Teilnehmer:

ironbloggerMUC-blogparade-muenchen

 

Gleich zu Beginn muss ich es zugeben: Ich mag München nicht immer. Wenn ich in diesen Tagen abends mit der U-Bahn nach Hause fahre und wieder mal eine Bahn ausfällt und die nächste dann rappelvoll ist. Ich dann zwischen lauter schwitzenden Menschen bei gefühlten 35 Grad eingeklemmt stehe, dann kann ich mir bessere Orte vorstellen. Später muss man dann von Lokal zu Lokal ziehen, weil alle Plätze besetzt sind. Ich gestehe: Ja, dann mag ich München nicht.

Aber dann gibt es diese perfekten Tage, an denen man sich keinen besseren Ort vorstellen kann und man sich nur denkt: Hier darf ich leben! Von so einen perfekten Tag möchte ich auch heute erzählen.

Ich bin wirklich keine Frühaufsteherin, jeder der mich näher kennt, kann das bezugen. Aber der perfekte Tag beginnt bei später angesagten 32 Grad sehr früh. Denn ich mache mich bereits um ½ 7 auf den Weg. Eine Radltour steht auf dem Programm. Und zwar nicht außerhalb von München mit einer Stunde Anreise, sondern es geht direkt vor der Haustüre los. Es geht die Isar entlang nach Freising. Und wenn man sich auch Morgens aus dem Bett gequält hat und sich gefragt hat: Warum tu ich mir das an? Schon auf dem Weg durch den Englischen Garten ist mir klar: Die beste Entscheidung überhaupt. Denn ich bin quasi allein unterwegs und ich kann nicht aufhören zu strahlen. So genieße ich die kühle Luft und die Sonnenstrahlen und radle immer die Isar entlang. Die Strecke ist insgesamt ca. 35 km lang. Es gibt zig Stellen, an denen man unterwegs sein Handtuch ausbreiten kann, um sich kurz in der Isar abzukühlen. Am Ende kann man nach Lust und Laune noch Freising unsicher machen oder mit dem Radl zurück nach München fahren oder alternativ auch mit der S-Bahn zurückfahren.

Den Rückweg habe ich per S-Bahn zurückgelegt, da aufgrund der Badepausen es schon später war und ich der Nachmittagshitze aus dem Weg gehen wollte.

Nach einem kurzen Zwischenstopp zu Hause geht es dann in den Michaeligarten. Denn fast jeder Münchner hat wohl so etwas wie eine zweite Heimat in seinem Stammbiergarten. Im Michaeligarten finde ich es besonders schön, direkt am See zu sitzen, mitgebrachtes Essen zu verspeisen und so den Tag ausklingen zu lassen.

Und dann denke ich mir wieder mal: Besser geht’s nicht, München i mog di.

Isar2

 

Kokoskuchen

Kokoskuchen

Wieder einmal bin ich bei Lu im Schokohimmel fündig geworden. Schon während des Lesens habe ich überlegt, ob alles im Haus ist und habe nach ein paar kleinen Änderungen direkt losgelegt. Matcha hatte ich nämlich nicht vorrätig. Selbst probieren konnte ich den Kuchen leider nicht, da ich ihn direkt verschenkt habe. Deshalb gibt es auch kein Foto vom Innenleben des guten Stücks. Aber mir wurde mitgeteilt, dass er sehr saftig und lecker sei – ein richtiger Sommerkuchen! Also alles richtig gemacht.

Für eine 20er Kastenform:

120 g Butter in der Mikrowelle anschmelzen lassen, 130 g braunen Zucker und 2 Eier unterrühren. 165 g Mehl und 1 TL Backpulver dazugeben, ebenso 160 ml Kokosmilch. Zum Schluss 50 g Kokosraspel unterheben.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 50 Minuten backen.

Himbeer-Quarkkuchen

Himbeertorte

Oft fragt man sich bei meinen Rezepten vielleicht ja, wieso ich keine Querverweis zum Ursprung angebe. Hier kann ich mal erläutern, warum das hin und wieder nur noch wenig Sinn macht.

Beim Durchblättern einer Zeitschrift fand ich ein sommerliches Beerentortenrezept, das mich sofort ansprang. So Pi mal Daumen sind alle Zutaten da. Allerdings kommt es nach und nach zu folgenden Änderungen:

– Anstatt der angegebenen Beeren habe ich nur TK-Himbeeren im Haus.

– Der lt. Rezept geforderte Rührteigboden erscheint mir nicht sommerlich genug. Ich beschließe, auf Biskuit auszuweichen. Beim Durchforsten des Frosters stoße ich auf einen Biskuitboden, den ich auf Vorrat gebacken habe und beschließe ihn zu verwenden.

– Während ich die Creme anrühre, stelle ich fest, dass auch der geforderte Frischkäse nicht im Kühlschrank ist. Aber, hurra, Quark ist da!

– Außerdem habe ich nicht genügend Gelatine da. Beschließe aber, dass meine Menge ausreichend ist, da ich diese gummimäßige Konsistenz eh nicht mag. Lieber ein Blatt zu wenig als zu viel. (Rückblickend gesagt: Ja! Völlig ausreichend!)

Heraus kommt dann ein Kuchen, mit mehr Abweichungen als Übereinstimmungen zum Originalrezept.

Hier meine Version eines sommerlichen Himbeertraums, der aber hochgelobt wurde und sich als absolut wiederholenswert herausgestellt hat!

9 Blatt Gelatine lt. Packungsanweisung einweichen.

250 g Himbeeren pürieren,  80 g Puderzucker und 250 g Sahnequark dazugeben, ebenso 250 g Schmand und alles verrühren. Dann die Gelatine ausdrücken und in der Mikrowelle auflösen. Einige Löffel der Creme zur Gelatine geben und sofort gut verrühren. Falls sich doch Klumpen bilden sollten, das Ganze nochmals kurz in der Mikro erwärmen. Anschließend alles zur Creme geben und mit dem Handrührgerät gut verrühren.

Anschließend 300 g Schlagsahne steif schlagen und unterheben.

Auf einen vorbereiteten Biskuitboden geben. (Meiner war das Standardrezept auf der Basis von 3 Eiern. )

Im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Zitronenmelisse-Pesto

Zitronenmelisse-Pesto

I’m melting away – on this sunny day….

Tja, wer tut das nicht, bei den momentanen Temperaturen. Und die Lust, sich bei dem Wetter an den Herd zu stellen, hält sich naturgegebenermaßen auch in Grenzen. Aber die Lust auf Nudeln ist trotzdem da und im Garten wächst eine Unmenge an Zitronenmelisse, die verarbeitet werden soll. Passt bei dem Wetter ja, schmeckt so schön frisch.

Und hier das ideale Rezept dafür: Zitronenmelisse-Pesto! Kling ungewöhnlich, schmeckt aber wirklich toll, kann ich mir auch an Nudelsalat vorstellen. Und bis die Nudeln gar gekocht sind, ist das Pesto längst fertig!

Eigentlich nimmt man für Pesto Pinienkerne, die hatte ich nicht da und habe sie durch Cashewnüsse ersetzt. Schmeckt auch!

Für 6 Personen:

Von einem großen Bund Zitronenmelisse die Blätter abzupfen. Mit Olivenöl nach Belieben (ca. 100 ml, evtl. später noch etwas dazu geben) und einer kleinen Hand voll Cashewnüssen pürieren. Nach Geschmack salzen. Im Idealfall röstet man die Nüsse vorher ohne Fett an ( ich habe es nicht gemacht).

Wer mag gibt gleich während des Pürierens eine Hand voll Parmesan dazu. Ich habe das nicht getan. Hier hat sich jeder seine Nudeln nach Gusto mit Parmesan bestreut.