Wien in 2 Tagen

Wien

Also ich durchstöbere ja immer gerne die Reisekataloge von diversen Busunternehmen. Denn aufgrund dieser Angebote plane ich dann Reiserouten, wenn ich mit dem Auto in den Urlaub fahren. Die Leute, die sich dort mit der Reiseplanung beschäftigen, sind schließlich Profis, so mein Hintergedanke. Und ich spare mir dann das ewiges Getüftel und Reiseführergewälze, was letzlich nicht heißt, dass ich dann nicht doch von der geplanten Route abweiche. Aber das ist dann wieder noch ein anderes Thema.

Allein dieser Tipp wäre schon Gold wert, aber es kommt noch besser. Ich habe jetzt tatsächlich eine Busreise angetreten, und zwar nach Wien. Und ich kann euch sagen: Ich würde und werde es wieder tun!

Vorteil gegenüber der Selbstfahrervariante ist natürlich, dass man die Reisezeit im Bus wunderbar mit Lesen totschlagen kann. Beim Autofahren kann ich das auch als Beifahrer nicht, mir wird sofort schlecht.

Allein der Preis war unschlagbar: 3 Tage Wien inkl. 2 Übernachtungen und 2 mal Frühstück im 4-Sterne-Hotel für 109 Euro. Das Ganze in zentraler Lage im empfehlenswerten Hotel Ananas am Naschmarkt. Angeboten hat dieses Schnäppchen Weingartner-Reisen und das Angebot ist auch noch für andere Termine im Sortiment, aber leider bisher nicht online zu finden.

Wir sind Freitag Mittag in Wien angekommen und am Sonntag Mittag wieder abgereist. Die Zeit dazwischen haben wir Wien komplett auf eigene Faust erkundet, die Möglichkeit zum Beispiel einer Stadtrundfahrt mit dem Busunternehmen habe ich nicht in Anspruch genommen.

Nach dem Frühstück, das nicht sensationell, aber dem Preis angemessen war, sind wir am 2. Tag direkt in die Stadt. Shoppen, Kaffee trinken und wieder shoppen war angesagt. Also nicht direkt eine Kulturreise, aber dafür wunderbar entspannend und unterhaltsam.

Mein Tipp für eine atemberaubende Aussicht auf den Stephansdom: Die SkyBar im Steffl Department Store. Hier gibt es Kaffee, der gut ist und nicht mehr kostet als anderswo und außerdem kann man die Wiener Schickeria beobachten, was auch dem Münchner durchaus Freude bereiten kann.

Stephansdom

Gegessen habe ich auf Grund des Tipps eines ganz bezaubernden Wiener Pärchens im Da Capo, ebenfalls in unmittelbarer Nähe zum Stephansdom. Ein toller Italiener!

Weitere Wien-Tipps haben vor kurzem die Isarsparer veröffentlicht, dafür bitte hier vorbeischauen.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade von meinem Ironblogger-Kollegen Markus teil. Er hat dazu aufgefordert, seine schönsten Orte zu teilen. Ich nehme mit Wien daran teil, weil ich Städtereisen mag. Ich bin aber auch furchtbar gern im Wald, auf einem Berg, an einem See oder in meiner Küche. Ich habe also nicht DEN ultimativen Lieblingsort, sondern das ist sehr stimmungs- und wetterabhängig. Wer allerdings gerne wandert, sollte unbedingt auf Markus‘ Outdoor-Blog vorbeischauen.

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Pancakes

Pancakes

Alle Welt isst momentan Pancakes. Kein Tag auf Instagram ohne irgendein Pancakes-Frühstücks-Bild. Unendliche Variationen gibt es wohl: Mit Buchweizen, als Protein-Pancakes und vielerlei mehr. Ich bin wahrscheinlich der letzte Mensch, der Pancakes bäckt. Aber endlich kann ich auch mit einem Rezept aufwarten.

Ich habe mich hier an der ganz klassischen Variante versucht. Geschmeckt haben sie ganz hervorragend, obwohl ich über keinerlei Vergleichsmöglichkeiten verfüge. Über normale Pfannkuchen bzw. Crêpes bin ich bisher nicht hinausgekommen.

Für die Portion, die oben auf dem Bild zu sehen ist:

1 Ei schaumig schlagen, 100 ml Naturjoghurt, 1 TL Zucker, 50 g Mehl, 1/2 TL Backpulver nacheinander dazu geben.

Den dickflüssigen Teig in der Pfanne mit Öl zu Pancakes backen.

Schokoladiger Bananen-Nusskuchen

Schokoladiger Bananen-Nusskuchen

Das Problem mit den überreifen Bananen, die verarbeitet werden wollen, kennt glaub ich jeder? Im Sommer ist das einfach zu lösen, da friere ich sie ein und püriere sie dann später mit Joghurt gemeinsam zu Eis.

Im Winter mache ich das anders. Egal, wie die Frage lautet, Kuchen kann doch immer die Lösung sein!

Bei diesem Rezept kommt der Geschmack der Banane nicht ganz so intensiv durch, sondern sie macht den Kuchen einfach nur supersaftig. Einige meiner Testesser haben die Bananen im Teig nämlich im Geschmackstest nicht eindeutig identifizieren können.

Für 1 Kastenform:

140 g sehr weiche Butter mit 250 g Zucker schaumig schlagen. 2 zerdrückte Bananen unterrühren. 6 Eier nacheinander unterschlagen, ebenso 1 EL Rum und 1 Messerspitze Zimt. Zum Schluss 100 g Mehl, 30 g Kakao, 100 g geriebene Haselnüsse und 1 Päckchen Backpulver nur kurz untermengen.

Bei 170 Grad Heißluft ca. 45 Minuten backen.

Linsen-Spätzle-Eintopf

Eintopf mit Linsen und Spätzle

Gestern noch Traumwetter und heute wieder trüb und regnerisch. Da gibt es nichts besseres als einen Eintopf, der den Körper richtig mit Wärme versorgt. Am besten kocht man gleich eine größere Menge, damit man auch am nächsten Tag noch etwas davon hat. Für Vegetarier ist es auch ein prima Mittagessen, dann einfach die Wiener weglassen.

Und die Kombination aus dem Gemüse mit den Berglinsen und den Spätzle ist einfach wunderbar. Wer keine Berglinsen hat, kann sie, denke ich auch ohne Probleme durch jegliche andere Linsensorte ersetzen.

Für 4 Personen:

2 klein gewürfelte Zwiebeln in einem großen Topf in Öl anbraten. 200 g gewaschene Berglinsen dazu geben und mit 1 1/4 l Wasser ablöschen. Ca. 1/2 Stunde mit Deckel gar köcheln lassen.

150 g Spätzle in einem zweiten Topf gar kochen.

In der Zwischenzeit 1 Bund Suppengrün putzen und klein schnippeln. Dieses nach der Garzeit zu den Linsen geben und bissfest kochen.

Zum Schluss die gekochten Spätzle und 3 klein geschnittene Wiener hinzugeben.

Mit Salz, Pfeffer, Rotweinessig, 1 Prise Zucker und evtl. Gemüsebrühpulver abschmecken.

Mousse au chocolat

Mousse au chocolat

Schon ewig wollte ich einmal Mousse au chocolat machen und an Weihnachten hat es endlich geklappt. Und ich frage mich, warum ich das nicht schon viel früher gemacht habe, denn es schmeckt göttlich!

Der Arbeitsaufwand hält sich auch in Grenzen. Das einzig Abschreckende, sind die 3 Schüsseln, die hinterher zu spülen sind. Aber ansonsten geht es echt fix. Also wartet nicht so lange wie ich, sondern probiert dieses köstliche Rezept schnellstmöglich aus!

Für 8 Portionen:

2 Tafeln Zartbitterschokolade

3 Eier

200 ml Sahne

50 g Zucker

50 g Butter

Die Butter und die Schokolade in der Mikrowelle schmelzen lassen.

Währenddessen Eiweiß und Sahne nacheinander steif schlagen.

Eigelb mit dem Zucker hell schlagen. Dann die geschmolzene Schokoladenbutter mit einem Spatel unterziehen. Danach mit dem Eiweiß und der Sahne genauso vorgehen. (nicht mit dem Elektromixer!)

Für mindestens 3 Stunden kalt stellen.