Kokos-Käsekuchen

Kokos-Käsekuchen

Ein Käsekuchen mit Aha-Effekt. Sieht nämlich nur aus wie ein normaler Käsekuchen. Beim Probieren haben meine Testesser innegehalten mit der Frage: „Was ist denn da noch drin? Schmeckt super!“

Ja, die enthaltene Kokosmilch verleiht dem Kuchen das gewisse Extra und das ohne irgendwelchen zusätzlichen Zeitaufwand. Zusammengemischt ist der Kuchen nämlich genauso schnell wie die klassische Alternative. Und der Kuchen wird supercremig, da die Kokosmilch auch den nötigen Fettgehalt hat, um dem Kuchen die richtige Konsistenz zu verleihen. Und der Kuchen ist natürlich supergesund, weil das natürlich nur gesunde Fette sind. Na ja, kann man sich ja mal einreden, für den Genuss ohne schlechtes Gewissen! 😉

Man könnte aus dem Kuchen leicht eine Art Piña Colada Kuchen machen, wenn man unter die Käsekuchenfülle noch ein paar in Kokosflocken gewälzte Ananasstücke hebt. Aber ich stehe eher nicht so auf gebackenes Obst, deshalb habe ich das gelassen.

Für eine 26er Springform:

Für den Boden:

Einen Mürbteig kneten aus 125 g Butter, 125 g Zucker, 250 g Mehl, 1 TL Backpulver und 1 Ei. Die Springform damit auslegen und einen Rand hochziehen.

Für die Füllung:

500 g Magerquark, 150 g Zucker, 1 Päckchen Puddingpulver Vanille und 1 Ei verrühren. 400 ml Kokosmilch unterrühren.

Die Füllung auf dem Teig verteilen und bei 160 Grad Heißluft ca. 60 Minuten backen.

Rinderbeinscheiben

Rinderbeinscheiben

Am Wochenende gab es Rinderbeinscheiben, die alternativ auch oft als Osso Buco bezeichnet werden, wobei es sich hierfür eigentlich um Kalbsbeinscheiben handeln müsste. Gekocht habe nicht ich, da ich das Essen aber so lecker fand und ich das Rezept zur Verfügung gestellt bekommen habe, veröffentliche ich es hier gerne, denn bei Gelegenheit werde ich es gerne nachkochen. Ich muss allerdings anmerken, dass diese Art von Fleisch nicht für jedermann ein echtes Schmankerl darstellt, ist das Fleisch doch nicht durchgehend mager und nicht frei von Fett und Gallert. Die Fleischverschmäher halten sich hier am besten an die Sauce, die ist echt ein Traum und zusammen mit den Beilagenknödeln immer noch ein tolles Hauptgericht. Authentischer wäre hier wohl eine Polenta als Beilage, aber wir sind hier schließlich in Bayern…

Für 6 Personen:

1 kg Rinderbeinscheiben salzen und pfeffern. In einem großen Bräter von allen Seiten anbraten. 1 Tube Tomatenmark dazu geben und mit rösten. Mit 1/2 Liter Rotwein ablöschen, ein paar Stiele Thymian dazu geben und bei geschlossenem Deckel ca. 2 Stunden köcheln lassen.

Nach einer Stunde in einer Pfanne ca. 200 g Bauchspeck auslassen, 5 gewürfelte Möhren, 1 in Scheiben geschnittene Stange Lauch dazugeben und 1 Dose Tomaten dazu geben.

Das Gemüse und den Speck zu den Beinscheiben und 1 Stunde weiterköcheln lassen.

Vor dem Servieren kurz mit dem Pürierstab durch die Sauce gehen, damit sie sämiger wird.

Himbeer-Bananenkuchen

Himbeer-Bananenkuchen

Kennt ihr das, wenn ihr ein neues Backrezept ausprobiert, aber in erster Linie, weil ihr euch denkt: „Wie soll das denn funktionieren?“ Die Erwartungen sind dann entsprechend niedrig, die Hoffnung natürlich aber trotzdem groß. Und dann holt man die Kuchenform aus dem Ofen und denkt sich schon so: „nicht schlecht“. Aber wenn der Himbeer-Bananenkuchen dann ausgekühlt ist und man ihn anschneidet und probiert, dann haut es einen so richtig aus den Socken.

Genauso ging es mir hier. Ein Kuchen komplett eifrei? Das kann doch gar nicht richtig fluffig werden! Von wegen – der Kuchen ist so fluffig, flaumig, einfach wunderbar.

Und das Beste: Ich habe dafür noch nicht mal mein Rührgerät aus der Schublade geholt. Lediglich die Gabel zum leichten Verquirlen habe ich zu Hilfe genommen.

Für eine kleine Kastenkuchenform:

1 1/2 reife, zerdrückte Bananen mit 75 ml Mandelmilch und 75 ml Pflanzenöl vermischen.

In einer zweiten Schüssel 150 g Mehl, 1 TL Backpulver, 100 g Zucker und 40 g Kokosraspel abwiegen und vermischen.

Die Bananenmischung zu den trockenen Zutaten geben und mit der Gabel verrühren.

Am Schluss noch eine Handvoll TK-Himbeeren unterheben und in die gefettete Backform geben.

Bei 160 Grad Umluft ca. 50 Minuten backen.

Anmerkungen:

  • Für eine herkömmliche Kastenform die Zutatenmengen einfach verdoppeln. Die Backzeit beträgt dann aber ungefähr eine volle Stunde.
  • Anstatt Mandelmilch kann auch Soja- oder Kuhmilch verwendet werden.

Spaghetti Carbonara

Spaghetti Carbonara

Spaghetti Carbonara gibt es bei uns komischerweise nur selten. Was eindeutig daran liegt, dass es einfach viel zu viele spannende Rezepte gibt, die ich unbedingt ausprobieren muss und nicht daran, dass dieses Rezept nicht toll wäre. Es ist nämlich toll! Und es geht sooo einfach und sooo schnell. In der Zeit, in der die Nudeln kochen, ist die Sauce komplett fertig und das Essen steht auch schon auf dem Tisch. Dazu noch einen schönen Salat und alle sind glücklich! Ich glaube, bis zum nächsten Carbonara-Essen vergeht nicht wieder so viel Zeit!

Für 4 Esser:

500 g Spaghetti kochen.

In der Zwischenzeit 150 g Schinkenspeck in einer Pfanne auslassen.

5 Eier mit 200 ml Sahne, 75 g Parmesan und Peffer mit dem Schneebesen verquirlen.

Die abgegossenen Spaghetti mit dem Schinkenspeck vermischen, die Eier-Sahne-Mischung dazu geben und mit Parmesan nach Wunsch servieren.