Flammkuchen-Quickie

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Heute war ich nach der Arbeit beim Essen. Ich bin momentan wegen den Grippenachwirkungen so schlapp, dass mir die Energie fehlt, noch etwas vernünftiges in der Küche auf die Beine zu stellen. Irgendwie war ich hinterher aber nicht richtig befriedigt, ich hatte einfach das Gefühl, das hätte ich selber genauso hinbekommen, denn bis auf den frischen Rahmspinat kamen wohl ein paar Fertigprodukte zum Zug. Dazu kam die Lautstärke in dem Lokal, ich bin extrem lärmempfindlich direkt nach der Arbeit, da sitze ich lieber gemütlich daheim beim Essen.

Wenn es daheim schnell gehen muss, habe ich hin und wieder nichts gegen ein bisschen Unterstützung durch fertige Produkte, aber hier habe ICH es unter Kontrolle, versteht ihr was ich meine? Es gibt nämlich so ein paar Sachen, die gar nicht gehen. Dafür finde ich andere Sachen richtig klasse. Fertige Tortilla Wraps oder Dürüm Fladenbrot zum Beispiel. Und wer jetzt sagt, das kann man ja ganz schnell selber machen, dann sage ich ja, kann man. Aber unter der Woche will ich das nicht!

Was ich häufig mache ist Flammkuchen auf die schnelle Art:

Dafür 1 Fladen (Dürüm oder Tortilla Wrap) mit gesalzenem und gepfeffertem Schmand bestreichen, dann mit Frühlingszwiebeln und Speck belegen, für ca. 15 Minuten in den Backofen geben, fertig.

Es ist natürlich auch jeder andere Flammkuchenbelag möglich, z.B. mit Ziegenkäse, Rosmarin und Honig.

Auch eine Art Pizza habe ich so schon fabriziert: Einfach Tomatenmark mit pürierten Tomaten aus der Dose mischen, mit Salz, Pfeffer, Oregano und Thymian würzen und dann wild belegen und mit Käse bestreuen.

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Kaffeekuchen

kaffeekuchen

Nachdem ich jetzt 14 Tage der Influenza zum Opfer gefallen bin, schaffe ich es heute endlich mal wieder ein neues Rezept hochzuladen. Bisher habe ich ja eine Grippeimpfung immer als überflüssig angesehen, momentan überdenke ich meine Haltung gerade. 🙂

Ich steige mit etwas ganz einfachem, aber nicht minder Leckerem ein. Denn mein Kaffeekuchen ist ganz flaumig und saftig, ohne aber klitschig zu sein. Ich bin schon mal begeistert, auch weil es keine besonderen Zutaten dafür braucht. Ich habe dem Kuchen noch ein Frosting gegönnt, genauso gut könnt ihr ihn aber auch einfach mit Puderzucker bestreuen oder mit Schokoglasur veredelen.

Für ein Blech:

5 Eiweiß steif schlagen.

250 g weiche Butter mit 375 g Zucker hellcremig schlagen und dann 5 Eigelb unterrühren.

Anschließend eine Mischung aus 375 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver und 50 g Kakaopulver im Wechsel mit 250 ml abgekühlten Kaffee unter die Buttermischung rühren.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 30 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen gegebenenfalls mit dem Frosting bestreichen:

150 g Zartbitterschokolade in der Mikrowelle schmelzen lassen. In der Zwischenzeit 70 g weiche Butter mit 150 g Zucker schaumig rühren. 3 TL Kakaopulver unterrühren. Anschließend die geschmolzene Schokolade unterziehen. Und zum Schluss 250 g Schmand unterrühren.

Das Frosting auf den ausgekühlten Kuchen geben.

Kurzzeitig außer Gefecht!

Diese Woche gibt es ausnahmsweise mal nichts neues von mir – die Grippe hat mich einfach mal flach gelegt. Ich hoffe auf bessere Zeiten und melde mich nächste Woche wieder. Bleibt alle schön gesund!

 

Erdnuss-Fleisch-Topf

erdnuss-fleisch-topf

Bei Kuchen und Torten kann ich ja so experimentierfreudig sein, wie ich will, da wird quasi nie im Vorfeld gemeckert (und hinterher erst recht nicht!:-) )

Bei Hauptgerichten ist das anders. Ich glaube, es ist die Sorge, dass ich es einmal richtig versemmle und dann alle hungrig durch den Tag müssen. Deswegen ist hier oftmals niemand richtig begeistert, wenn ich zu größeren Experimenten ansetze, wobei es wirklich noch nie so richtig in die Hose gegangen ist, bis auf die Rote-Beete Spätzle, die optisch so sehr an rohes Hackfleisch erinnerten, dass alle dankend ablehnten.

Hier konnten alle wieder mal nach dem ersten Bissen aufatmen. Hat geschmeckt – und zwar richtig gut!

Für 5-6 Portionen:

600 g in Streifen geschnittene Schweineschnitzel in der Pfanne anbraten. Herausnehmen, und in der Pfanne nun 2 kleingeschnittene Zwiebeln glasig dünsten. 150 g Erdnussbutter dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken. 2 Dosen à 400 ml passierte Tomaten dazu geben und schließlich noch mit 1/4 l Gemüsebrühe aufgiessen. Das Fleisch wieder dazu geben und bei geschlossenem Deckel ca. 45 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen und vor dem Servieren frische Petersilie dazu geben.

Bei uns gab es dazu Reis.

Anmerkung: Beim nächsten Mal werde ich noch 2-3 Paprikaschoten hinzugeben!