schnelle Pfirsichschnitten

Und wieder einmal ein Kuchen für Menschen im Freizeitstress! 🙂

Ich liebe es zu Backen, aber trotzdem kommt diese Liebe hin und wieder einfach zu kurz. Letztens war es wieder so weit. Für den Sonntagskaffee sollte ein Kuchen her, aber ganz schnell und trotzdem furchtbar lecker, bitte!

Deswegen nur einmal kurz geschaut, was noch so an Vorräten da ist und dann in Windeseile einen Kuchen zusammengerührt, der tatsächlich superflaumig und richtig prima schmeckt. Deswegen leert sich das Blech dann auch ziemlich schnell! Mit den Pfirsichen kommt bei dem Rührkuchen sogar noch eine fruchtige Komponente ins Spiel.

Auch super geeignet, wenn man einen Kuchen mitbringen soll zu einer Feier und man eigentlich keine Zeit hat richtig zu backen. Ich behaupte mal, dass eine Fertigbackmischung auch nicht schneller im Ofen ist!

Für ein Blech:

250 g Butter mit 4 Eiern und 250 g Zucker verrühren. 250 g Mehl und 1 TL Backpulver im Wechsel mit 100 ml Milch unterrühren. Zum Schluss 5 kleingeschnittene Pfirsiche (oder 1 Dose Pfirsiche) unterheben.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 40 Minuten backen.

Auskühlen lassen und eventuell noch mit etwas Puderzucker bestreuen.

 

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Pasta mit Sommergemüse

Wenn die ersten Zucchini reif werden, dann müssen auch mal neue Rezepte her, Abwechslung ist schließlich wichtig, damit man ihrer nicht überdrüssig wird. Hier ist ein ganz schnelles Rezept, dass richtig lecker ist und mal ehrlich: Pasta geht immer! Die Pasta mit Sommergemüse schmeckt übrigens auch noch kalt, wenn ihr nicht alles schafft, eine sommerliche Variante eines Nudelsalats sozusagen! Ideal auch, um eine leckere Lunchbox für die Mittagspause in der Arbeit zu füllen!

Für 4 Personen:

Pasta in gewünschter Menge gar kochen.

In der Zwischenzeit 1 Zucchini, 1 gelbe und 1 rote Paprika, 1 Zwiebel, 8 Kirschtomaten und 5 Lauchzwiebeln waschen und klein schneiden.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse, bis auf die Tomaten darin anbraten und ein paar Minuten schnmoren lassen. Dann salzen, pfeffern und Rosmarin, Thymian und Petersilie gemeinsam mit den Tomaten hinzugeben. Etwa abkühlen lassen und dann die Gemüsemischung mit 1 klein gewürfelten Kugel Mozzarella über die frisch gekochte Pasta geben. Gegebenenfalls noch etwas weißem Balsamico und Zitronenabrieb hinzugeben.

Schmandtorte

 

Es gab hier schon viel zu lange keinen Käsekuchen mehr! 🙂

Wobei es sich genau genommen gar nicht um einen Käsekuchen handelt. Die cremige Füllung entsteht nämlich durch den Schmand. Was hier auch zum ersten Mal bei mir geklappt hat: Die Kuchendecke ist beim Backen nicht eingerissen. Beim normalen Käsekuchen passiert das nämlich immer bei mir. Finde ich auch gar nicht so schlimm und deswegen wende ich auch keinen der zahlreichen Tipps und Tricks an, von denen man so hört. Aber hier habe ich den Kuchen wirklich nur ganz normal gebacken und es ist nichts passiert. Perfekt also, wenn der Kuchen auch über die Optik etwas hermachen soll.

Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser:

120 g Butter mit 190 g Mehl, 60 g Puderzucker, 10 g Speisestärke und 1 Eigelb verkneten. In einer Springform verteilen und einen Rand hochziehen.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 15 Minuten vorbacken.

Für die Füllung:

1 kg Schmand mit 120 g Zucker, 1 Päckchen Vanillepuddingpulver verrühren. Dann nur noch ganz kurz 2 Eier und 1 Eiweiß unterrühren.

Auf den vorgebackenen Boden geben und bei 120 Grad Heißluft ca. 50 – 60 Minuten fertigbacken.

Feuer und Wasser in Belgrad

In meinem letzten Beitrag habe ich schon mal ganz viel zu Belgrad erzählt. Nun aber zum eigentlichen Grund meiner Reise. Die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (giz) fördert in Serbien Projekte die dazu dienen, dass Serbien sich der EU annähern kann und um demokratische Strukturen zu festigen.

Ein Projekt der nachhaltigen Wirtschaftsförderung der GIZ ist ein Biogemüsehof ca. 30 km entfernt von Belgrad. Hier werden Tomaten, Paprika, Salat und vieles mehr in Bioqualität angebaut. Diesen durfte ich besichtigen. Ich war begeistert mit wieviel Leidenschaft hier gearbeitet und das Bioprinzip verfolgt wird. Leider ist die Biosparte in Serbien aber immer noch eine kleine Nische. Das liegt natürlich auch daran, dass sich die Preise für die Bioqualität ungefähr auf dem Preisniveau von konventionellen Gemüse in Deutschland bewegen, das Einkommenniveau aber weit unter dem von Deutschland liegt. Deswegen werden vor allen Dingen auch Hotels und Restaurants mit höherem Niveau beliefert. Ich finde es toll, dass diese Bauern in Serbien Unterstützung bekommen, sorgen sie doch dafür, dass hier manche Fehler vermieden werden, die in Deutschland ohne dem Wissen von heute in der Landwirtschaft einmal begangen wurden.

Besonders nett war es natürlich, das ich eine serbische Tandembloggerin zugeteilt bekam, die sich den Biohof auch ansah. In meinem Fall war das die entzückende Maja von Vitki Gurman, was auf deutsch soviel heißt wie schlanker Gourmet. Zwei gegensätzlichere Blogger hätte man wohl nicht zusammenpacken können, geht es in ihrem Blog doch in erster Linie um die schlanke Küche und bei mir um Kuchen und Schlemmereien. Feuer und Wasser sind in diesem Fall aufeinandergetroffen um ein Projekt aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu durchleuchten.

Ich habe mich sehr gefreut, die Chance zu bekommen, einmal hinter die Kulissen zu blicken und ein Auge auf die serbische Landwirtschaft zu werfen.

Vielen Dank an die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit für die Einladung. Meine Meinung bleibt dadurch aber natürlich unbeeinflusst.