Lachs mit Honig-Senf Marinade

 

Fisch koche ich zugegebenermaßen nicht so häufig. Zum einen halten sich hier aufgrund der mangelnden Übung meine Kochkünste in Grenzen, zum anderen ist es auch gar nicht so einfach an guten Fisch zu kommen. Hier habe ich ein ganz einfaches Rezept, bei dem man wirklich nichts falsch machen kann. Wenig Arbeit macht es auch und wenn der Fisch erst mariniert ist, ist man quasi auch schon fertig mit kochen. 🙂 Ich habe hier zum Lachs vorgekochte Kartoffeln dazugeben, die lassen sich aber beliebig durch jedes Gemüse ersetzen.

Für 2 Personen

Marinade anrühren aus 1 EL Honig, 1 EL Senf, 3 EL Olivenöl, Pfeffer, Salz und frischer Petersilie.

2 TK-Lachsfilets in eine Auflaufform geben und mit der Marinade einpinseln. Für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit geschälte Kartoffeln gar kochen.

Die gekochten Kartoffeln zum Lachs geben und in ca. 15 Minuten im Backofen gar backen.

Anstelle der Kartoffeln passt, denke ich, alternativ fast jede Art von Gemüse dazu, je nach Lust und Laune.

Ich habe den Lachs im Holzofen gebacken. Insofern kann ich nichts über die genaue Temperatur sagen. Aber ich denke, mit 160 Grad Heißluft kann man nichts verkehrt machen.

Zitroniger Quarkkuchen

Der Frühling naht! Mit ein paar Blumen habe ich diesen auch direkt schon in’s Haus geholt. Zu den Blumen macht sich natürlich auch ein Kuchen fein auf dem Kaffeetisch. Also nicht nur was für’s Auge, sondern auch für den Gaumen! Ich habe mich für einen zitronigen Rührkuchen mit Quark entschieden. Denn der hält sich locker ein paar Tage ohne auszutrocknen. Ich habe ihn in einer Königskuchenform gemacht, was den Vorteil hat, dass man es mit dem Ausfetten der Form nicht allzu genau nehmen muss. Nach dem Ausfetten mehle ich die Form immer. Viele nehmen Semmelbrösel dafür, ich mag das nicht so. Leider habe ich den Kuchen einige Minuten zu spät aus dem Ofen geholt, 60 Minuten, wie üblich bei einem Rührkuchen hätten locker gereicht, aber wie das so ist, wenn man sich bei einem Kaffee ein paar Türen weiter verratscht…

Für eine 30 cm Königskuchenform:

250 g Butter mit 5 Eiern und 250 g Zucker schaumig rühren. Währenddessen die Zesten einer Zitrone einrühren. Dann 250 g Quark (20%) löffelweise unterrühren. Anschließend 270 g Mehl, 30 g Stärkemehl und 1 Päckchen Backpulver vermischen und nur kurz unter die Masse ziehen.

In die gefettete, gemehlte Form geben.

Ca. 60 Minuten bei 160 Grad Heißluft backen.

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.

Pasta mit Linsen

Pasta mit Linsen habe ich bis dato noch nie gekocht. Linsen generell hatten hier unerklärlicherweise bisher einen schweren Stand. Was damit zu tun haben kann, dass ich sie erst nach und nach entdecke, denn als Kind bin ich ohne diese Hülsenfrüchte aufgewachsen. Meine Mutter kocht bis heute „linsenfrei“. So probiere ich viele Linsenrezepte erst nach und nach aus. Mir haben sie in Kombi mit den Nudeln richtig gut geschmeckt und ein Vorteil ist, dass rote Linsen auch richtig schnell fertig sind, denn langes Einweichen entfällt.

Für 5 Personen:

1 kleingewürfelte Zwiebel in der Pfanne glasig dünsten. Dann 1 in Scheiben geschnittene Stange Lauch und 250 g gewürfelten Schinken zugeben und mitbraten. 120 g rote Linsen hinzugeben, mit 1/2 l Wasser ablöschen und mit geschlossenem Deckel ca. 5-8 Minuten gar kochen.

In der Zwischenzeit 500 g Nudeln gar kochen.

Die Nudeln zur Linsen-Gemüse-Mischung geben und mit Salz, Pfeffer und Miso-Paste abschmecken.

Zimt-Brownies

zimt-brownies

Brownies schmecken fast jedem, stimmts? Und schnell gemacht sind sie auch noch. Der ein oder andere verzichtet zwar in der Fastenzeit auf solche Genüsse, ich finde aber, dass so ein Stückchen Kuchen die Laune an einem schlechtem Tag wahnsinnig verbessern kann. Und allein das ist es doch schon wert.

Für eine 26er Springform

200 g Butter mit 200 g Zartbitterschokolade in der Mikrowelle schmelzen.

In der Zwischenzeit 4 Eier mit 250 g Zucker schaumig rühren. Anschließend die lauwarme Schokomischung unterrühren. Dann eine Mischung aus 160 g Mehl, 1 TL Zimt und 3 EL Kakaopulver nur kurz unterrühren.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 30 Minuten backen.

Auf den erkalteten Kuchen das Frosting geben:

Dafür 3 EL Butter mit 3 EL Kakao aufschlagen, 125 g Puderzucker und ca. 3 EL Milch dazugeben und schaumig schlagen.

Flammkuchen-Quickie

flammkuchen-quickie

Heute war ich nach der Arbeit beim Essen. Ich bin momentan wegen den Grippenachwirkungen so schlapp, dass mir die Energie fehlt, noch etwas vernünftiges in der Küche auf die Beine zu stellen. Irgendwie war ich hinterher aber nicht richtig befriedigt, ich hatte einfach das Gefühl, das hätte ich selber genauso hinbekommen, denn bis auf den frischen Rahmspinat kamen wohl ein paar Fertigprodukte zum Zug. Dazu kam die Lautstärke in dem Lokal, ich bin extrem lärmempfindlich direkt nach der Arbeit, da sitze ich lieber gemütlich daheim beim Essen.

Wenn es daheim schnell gehen muss, habe ich hin und wieder nichts gegen ein bisschen Unterstützung durch fertige Produkte, aber hier habe ICH es unter Kontrolle, versteht ihr was ich meine? Es gibt nämlich so ein paar Sachen, die gar nicht gehen. Dafür finde ich andere Sachen richtig klasse. Fertige Tortilla Wraps oder Dürüm Fladenbrot zum Beispiel. Und wer jetzt sagt, das kann man ja ganz schnell selber machen, dann sage ich ja, kann man. Aber unter der Woche will ich das nicht!

Was ich häufig mache ist Flammkuchen auf die schnelle Art:

Dafür 1 Fladen (Dürüm oder Tortilla Wrap) mit gesalzenem und gepfeffertem Schmand bestreichen, dann mit Frühlingszwiebeln und Speck belegen, für ca. 15 Minuten in den Backofen geben, fertig.

Es ist natürlich auch jeder andere Flammkuchenbelag möglich, z.B. mit Ziegenkäse, Rosmarin und Honig.

Auch eine Art Pizza habe ich so schon fabriziert: Einfach Tomatenmark mit pürierten Tomaten aus der Dose mischen, mit Salz, Pfeffer, Oregano und Thymian würzen und dann wild belegen und mit Käse bestreuen.

Kaffeekuchen

kaffeekuchen

Nachdem ich jetzt 14 Tage der Influenza zum Opfer gefallen bin, schaffe ich es heute endlich mal wieder ein neues Rezept hochzuladen. Bisher habe ich ja eine Grippeimpfung immer als überflüssig angesehen, momentan überdenke ich meine Haltung gerade. 🙂

Ich steige mit etwas ganz einfachem, aber nicht minder Leckerem ein. Denn mein Kaffeekuchen ist ganz flaumig und saftig, ohne aber klitschig zu sein. Ich bin schon mal begeistert, auch weil es keine besonderen Zutaten dafür braucht. Ich habe dem Kuchen noch ein Frosting gegönnt, genauso gut könnt ihr ihn aber auch einfach mit Puderzucker bestreuen oder mit Schokoglasur veredelen.

Für ein Blech:

5 Eiweiß steif schlagen.

250 g weiche Butter mit 375 g Zucker hellcremig schlagen und dann 5 Eigelb unterrühren.

Anschließend eine Mischung aus 375 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver und 50 g Kakaopulver im Wechsel mit 250 ml abgekühlten Kaffee unter die Buttermischung rühren.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 30 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen gegebenenfalls mit dem Frosting bestreichen:

150 g Zartbitterschokolade in der Mikrowelle schmelzen lassen. In der Zwischenzeit 70 g weiche Butter mit 150 g Zucker schaumig rühren. 3 TL Kakaopulver unterrühren. Anschließend die geschmolzene Schokolade unterziehen. Und zum Schluss 250 g Schmand unterrühren.

Das Frosting auf den ausgekühlten Kuchen geben.

Erdnuss-Fleisch-Topf

erdnuss-fleisch-topf

Bei Kuchen und Torten kann ich ja so experimentierfreudig sein, wie ich will, da wird quasi nie im Vorfeld gemeckert (und hinterher erst recht nicht!:-) )

Bei Hauptgerichten ist das anders. Ich glaube, es ist die Sorge, dass ich es einmal richtig versemmle und dann alle hungrig durch den Tag müssen. Deswegen ist hier oftmals niemand richtig begeistert, wenn ich zu größeren Experimenten ansetze, wobei es wirklich noch nie so richtig in die Hose gegangen ist, bis auf die Rote-Beete Spätzle, die optisch so sehr an rohes Hackfleisch erinnerten, dass alle dankend ablehnten.

Hier konnten alle wieder mal nach dem ersten Bissen aufatmen. Hat geschmeckt – und zwar richtig gut!

Für 5-6 Portionen:

600 g in Streifen geschnittene Schweineschnitzel in der Pfanne anbraten. Herausnehmen, und in der Pfanne nun 2 kleingeschnittene Zwiebeln glasig dünsten. 150 g Erdnussbutter dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken. 2 Dosen à 400 ml passierte Tomaten dazu geben und schließlich noch mit 1/4 l Gemüsebrühe aufgiessen. Das Fleisch wieder dazu geben und bei geschlossenem Deckel ca. 45 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen und vor dem Servieren frische Petersilie dazu geben.

Bei uns gab es dazu Reis.

Anmerkung: Beim nächsten Mal werde ich noch 2-3 Paprikaschoten hinzugeben!