Pasta mit Sommergemüse

Wenn die ersten Zucchini reif werden, dann müssen auch mal neue Rezepte her, Abwechslung ist schließlich wichtig, damit man ihrer nicht überdrüssig wird. Hier ist ein ganz schnelles Rezept, dass richtig lecker ist und mal ehrlich: Pasta geht immer! Die Pasta mit Sommergemüse schmeckt übrigens auch noch kalt, wenn ihr nicht alles schafft, eine sommerliche Variante eines Nudelsalats sozusagen! Ideal auch, um eine leckere Lunchbox für die Mittagspause in der Arbeit zu füllen!

Für 4 Personen:

Pasta in gewünschter Menge gar kochen.

In der Zwischenzeit 1 Zucchini, 1 gelbe und 1 rote Paprika, 1 Zwiebel, 8 Kirschtomaten und 5 Lauchzwiebeln waschen und klein schneiden.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse, bis auf die Tomaten darin anbraten und ein paar Minuten schnmoren lassen. Dann salzen, pfeffern und Rosmarin, Thymian und Petersilie gemeinsam mit den Tomaten hinzugeben. Etwa abkühlen lassen und dann die Gemüsemischung mit 1 klein gewürfelten Kugel Mozzarella über die frisch gekochte Pasta geben. Gegebenenfalls noch etwas weißem Balsamico und Zitronenabrieb hinzugeben.

Schmandtorte

 

Es gab hier schon viel zu lange keinen Käsekuchen mehr! 🙂

Wobei es sich genau genommen gar nicht um einen Käsekuchen handelt. Die cremige Füllung entsteht nämlich durch den Schmand. Was hier auch zum ersten Mal bei mir geklappt hat: Die Kuchendecke ist beim Backen nicht eingerissen. Beim normalen Käsekuchen passiert das nämlich immer bei mir. Finde ich auch gar nicht so schlimm und deswegen wende ich auch keinen der zahlreichen Tipps und Tricks an, von denen man so hört. Aber hier habe ich den Kuchen wirklich nur ganz normal gebacken und es ist nichts passiert. Perfekt also, wenn der Kuchen auch über die Optik etwas hermachen soll.

Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser:

120 g Butter mit 190 g Mehl, 60 g Puderzucker, 10 g Speisestärke und 1 Eigelb verkneten. In einer Springform verteilen und einen Rand hochziehen.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 15 Minuten vorbacken.

Für die Füllung:

1 kg Schmand mit 120 g Zucker, 1 Päckchen Vanillepuddingpulver verrühren. Dann nur noch ganz kurz 2 Eier und 1 Eiweiß unterrühren.

Auf den vorgebackenen Boden geben und bei 120 Grad Heißluft ca. 50 – 60 Minuten fertigbacken.

Apfelmuskuchen

Ein Dauerbrenner, was einfache Kuchen betrifft, ist bei uns Marmorkuchen. Aber letztens hatte ich noch Apfelmus über und das wollte ich unbedingt in einem Kuchen unterbringen. Joghurt war auch noch im Kühlschrank, aber ansonsten hatte ich keine besonderen Zutaten da. Aus dem Wunsch ist dann dieser Apfelmuskuchen entstanden, der schnell gemacht und richtig saftig und fruchtig ist. Perfekt um an einem Sonntagnachmittag alle richtig zufrieden zu machen ohne ewig in der Küche stehen zu müssen, denn wer will das schon bei den momentanen Temperaturen. Wer keine Lust hat, Apfelmus selber zu machen, kann natürlich auch eines aus dem Glas verwenden. Dann einfach die Zuckermenge ein wenig anpassen, wenn das Apfelmus bereits gezuckert ist. Dass bei mir die Energie bei steigenden Temperaturen etwas nachlässt, erkennt man übrigens auch an dem Foto, mit dem ich ja nicht  wirklich zufrieden bin. Aber es wäre zu schade, wenn das Rezept sang- und klanglos untergeht.

Für eine Kastenform:

175 g weiche Butter mit 300 g Zucker cremig rühren. 3 Eier dazu geben und weitere 3 Minuten rühren. Anschließend 350 g ungezuckertes Apfelmus und 150 g Vollmilchjoghurt unterrühren.

400 g Mehl mit 1 Päckchen Backpulver und etwas Zimt vermischen.

Diese Masse unter den Teig rühren und in die gefettete Kastenform geben.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 1 Stunde backen.

 

Knabber-Nüsse

Hin und wieder sind es ja die kleinen, ganz schnellen Köstlichkeiten, die einen so richtig vom Hocker hauen. Genauso ist es mir mit diesen Cashewnüssen gegangen. Gesehen habe ich das Rezept zu den Nüssen in der Sendung von Martina und Moritz. Ich bin ein Riesenfan ihrer Sendung und ihrer Rezepte, da ich alles immer authentisch finde. Außerdem sind sie eine der wenigen Köche im deutschen Fernsehen, die tatsächlich solche Portionen kochen, dass es glaubhaft ist, dass hinterher ein paar Leute zusammen an einem Tisch sitzen und sich das Essen schmecken lassen. Mich macht es immer ganz wahnsinnig, wenn im Fernsehen immer irgendwie nur ein Knödelchen gemacht wird und der Rest des Teiges irgendwie in der Schüssel hängen bleibt.

Aber ich schweife ab. Die würzigen Cashewnüsse wurden bei den beiden als Topping bei einem Salat verwendet. Sie schmecken aber auch ganz wunderbar nur so. Und mit nur 3 Zutaten sind sie schwupps gemacht.

In einer kleinen Schüssel mischt ihr 150 g ungewürzte Cashewnüsse mit 1 gestrichenen EL roter Currypaste und mit 1 EL Honig. Das ganze lasst ihr für eine halbe Stunde durchziehen.

Anschließend werden die Nüsse auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilt.

Bei 130 Grad Heißluft lasst ihr die würzigen Cashewnüsse dann 20 – 30 Minuten rösten.

Nicht zu lange, weil das Verbrennen geht bei Nüssen ja dann plötzlich immer ganz schnell.

Dann ein bisschen abkühlen lassen und genießen oder verschenken. Das habe ich gemacht und kam sehr gut an! Einfach nur in ein nettes Schraubglas packen und eine schöne Schleife drum rum – fertig ist ein wunderbares, selbst gemachtes Mitbringsel!

 

Käsekuchen vom Blech mit Erdbeeren

Die Erdbeersaison MUSS man einfach komplett ausnutzen. Am besten natürlich mit einem Erdbeerkuchen. Am liebsten mag ich die Früchte dann in ungekochter Form, aber in Verbindung mit der Käsekuchenmasse und dem leckeren Mandelmürbteigboden ist diese Erdbeermarmelade einfach ein Traum. Man kann den Kuchen natürlich genauso in einer normalen Springform machen, dafür halbiert ihr einfach die Angaben meines Rezepts, die für ein herkömmliches Backblech ausreichend sind. Der Kuchen lässt sich auch wunderbar mit gefrorenen Früchten machen, das habe ich hier nämlich auch gemacht. Jetzt können schließlich die restlichen Vorräte vom letzten Jahr aufgebraucht werden, denn endlich gibt es wieder frische Ware!

Für die Erdbeermasse:

500 g Erdbeeren mit 250 g Gelierzucker (1:2) pürieren. Die Massse aufkochen lassen und 3 Minuten köcheln lassen. 1 Päckchen Vanillepuddingpulver einrühren und nochmals kurz aufkochen lassen. Dann 300 g kleingewürfelte Erdbeeren unterrühren und die Erdbeermarmelade abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Mürbeteigboden herstellen:

300 g Mehl, 1 TL Backpulver, 200 g gemahlene Mandeln, 150 g Zucker und 250 g sehr weiche Butter in eine Schüssel geben und und zu einem Mürbteig verkneten. Den Teig auf ein Backblech geben und dort, am besten mit den Händen, verteilen.

Für die Quarkmasse:

600 g Frischkäse mit 400 g Magerquark, 100 ml Sahne, 40 g Mehl und 175 g Zucker verrühren. 5 Eier dazugeben und ebenfalls unterrühren.

Die Quarkmasse auf den Mürbteig geben.

Die Erdbeercreme auf die Quarkmasse geben und mit einer Gabel in Schlieren unterziehen.

Bei 150 Grad Heißluft ca. 50-55 Minuten backen.

Panna Cotta mit Marzipan

Von meiner kroatischen Sachertorte hatte ich noch Marzipan übrig. Eine Panna Cotta mit feinem Marzipanaroma ist da nicht die schlechteste Resteverwertung, würde ich sagen. Für das Grundrezept, ohne Marzipan, werde ich durchaus noch andere Rezeptvariationen finden, die Sahne, die normalerweise in Panna Cotta Rezepten benutzt wird, fehlt hier nämlich überhaupt nicht und macht ein leichteres Dessert daraus. In Verbindung mit den Erdbeeren gibt es eine sommerliche Nachspeise, aber man kann die Früchte natürlich nach Belieben variieren.

Für 4 Portionen:

5 Gelatineblätter nach Packungsanweisung einweichen. In der Zwischenzeit 1/2 l Milch erhitzen und 100 g Marzipan darin schmelzen. 2 EL Vanillezucker dazugeben und rühren bis sich Marzipan und Zucker aufgelöst haben.

Gelatineblätter ausdrücken und in die Milch-Marzipanmasse einrühren.

Die Mischung in 4 Gläser geben und am besten über Nach kalt stellen. Anschließend mit Erdbeeren oder Obst nach Saison belegen und servieren.

Kroatische Sachertorte

Kroatische Sachertorte? Sachertorte ist doch österreichisch! Das denkt ihr doch jetzt alle, stimmts? Seit ich in Opatija war, weiß ich aber, dass es Sachertorte nicht nur in Österreich gibt. In Opatija gibt es die an jeder Ecke, was an der österreichischen Geschichte von Kroatien liegt. Kroatien war schließlich einmal Teil von Österreich-Ungarn. Zu K. u. K. Zeiten stellten allerdings die italienischsprachigen Bewohner die Bevölkerungsmehrheit. Die illustren Urlauber ließen sich mit Eröffnung der ersten Bahnstrecke die berühmte Sachertorte aus Wien importieren. Mit der Zeit kamen aber natürlich eigene Rezepte zustande und heute kann man wirklich an jeder Ecke in Opatija Sachertorte kaufen.

Bisher habe ich mich noch nie an Sachertorte versucht, vor allem Dingen, weil mich das Original in Wien nicht richtig überzeugen konnte. In Opatija habe ich allerdings ein ganz köstliches Exemplar probiert. Wieder daheim wollte ich es unbedingt versuchen und ich finde mein Expemplar äußerst gelungen. Sie ist saftig, schokoladig, fruchtig und hat durch den Likör auch ein paar Umdrehungen!

Für eine 26er Springform:

6 Eier trennen. Das Eiweiß mit 150 g Zucker steif schlagen.

150 g Zartbitterkuvertüre in der Mikrowelle schmelzen, währenddessen 100 g Marzipanrohmasse klein schneiden. Das Eigelb der 6 Eier mit 150 g weicher Butter und der geschmolzenen Kuvertüre cremig rühren, anschließend das Marzipan unterrühren. Nun 50 ml Likör der Wahl (ich habe Brombeerlikör genommen) in die Masse einrühren.

150 g Mehl mit 3 EL Kakaopulver und 1 TL Backpulver sieben, anschließend 80 g Mandeln dazugeben und vermischen.

Zuerst die Hälfte der Mehlmischung in die Schokoladenmasse einrühren und dann die erste Hälfte des Eiweißes unterheben. Mit der zweiten Mehlhälfte und Eiweißhälfte genauso verfahren.

In die vorbereitete Springform geben und bei 160 Grad ca. 50 Minuten backen.

Für die Füllung:

Auskühlen und dann je nach Lust und Laune 1-2 durchschneiden. Jeden Boden mit ca. 50 ml Likör nach Wahl tränken. 400 g Johannisbeergelee erwärmen und auf alle Böden geben. Den Kuchen wieder zusammensetzen. Er sollte auch außen getränkt und mit Gelee bestrichen sein. Den Kuchen nun ein paar Stunden kalt stellen, damit das Gelee wieder fest werden kann.

Für den Guss:

150 Zartbitterkuvertüre mit 150 g Sahne schmelzen. Den Guss nun gleichmäßig auf und um die Torte verteilen.

Die Sachertorte sollte nun am besten über Nacht kalt gestellt werden damit sie richtig durchziehen kann und sich die Aromen richtig verteilen können.