Patéis de Nata

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Gebäck, dass flott zubereitet ist und trotzdem schmeckt, ist ja gar nicht so einfach zu finden. Die Pastéis de Nata, die ich euch heute zeige, gehören aber definitiv zu dieser raren Sorte. Innerhalb von ein paar Minuten sind sie vorbereitet und stehen dann nach einer kurzen Backzeit fertig auf dem Tisch. Meine Pastéis de Nata sind etwas blass geblieben, beim nächsten Mal werde ich sie noch ein Minütchen länger drin lassen. Aber ich bin schon sehr angetan von diesen kleinen Köstlichkeiten. Ich habe mich hier an die Version von Jamie Oliver gehalten und das hat auch ohne Probleme geklappt.

Für 12 Stück

1 Rolle Blätterteig ausrollen und großzügig mit Zimtpulver bestreuen. Dann von der langen Seite her aufrollen und in 12 Stücke schneiden. Jedes Stück aufrecht in die Muffinform setzen, so dass man die Rollenform von oben sieht, platt drücken und die Muffinform damit auskleiden.

Ca. 10 Minuten bei 160 Grad Heißluft backen.

In der Zwischenzeit 200 g Crème fraîche mit 2 Eiern, Vanille und ca. 6 EL Zucker verrühren.

Die Backform aus dem Ofen nehmen, mit einem Teelöffel den Blätterteig flacher drücken, damit die Füllung Platz hat. Dann die Cremefüllung auf die Förmchen verteilen und weitere 8 Minuten in den Backofen geben.

Schoko-Bananen Torte

Mit diesem Tortenträumchen möchte ich euch allen ein wunderschönes Osterfest wünschen!

Bananen mit Schokolade sind für mich eine der ultimativen Kombinationen im süßen Bereich und deshalb natürlich auch an Ostern nicht verkehrt. Leider darf ich die zwei auf der Kuchentafel nur selten zusammenbringen, denn nicht jeder mag die zwei so wie ich. Was ein echter Jammer ist, denn ich finde das Bild verspricht echt nicht zu viel. Ein wahrer Genuss, diese Torte mit ihren Schichten aus Schokobiskuit, Bananencreme, Sahne und Schokoguss. Also ran an die Rührschüsseln, diese Schoko-Bananen-Torte müsst ihr unbedingt nachmachen!

Den Biskuitteig würde ich zwei Tage vor dem Kuchenklatsch machen. Am Vortag die Torte fertig stellen, dann kann sie noch einmal über Nacht durchziehen und die Cremes werden richtig fest.

Für den Biskuitteig:

3 Eier mit 80 g Zucker ca. 10 Minuten lang schaumig schlagen. Dann eine Mischung aus 80 g Mehl, 20 g Kakaopulver und 1 TL Backpulver vorsichtig unterheben. In die Springform geben und bei 160 Grad Heißluft ca. 30 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen.

Für die Bananenschicht:

Aus 1/2 Liter Bananensaft und 2 EL Zucker mit 1 Päckchen Vanillepuddingpulver einen Pudding laut Packungsanweisung kochen.

3 Bananen in Scheiben schneiden auf den Boden geben. Die Form mit einem Tortenring umstellen und den Bananenpudding darauf geben. Abkühlen lassen.

Für die Cremeschicht:

6 Blatt Gelatine einweichen. In der Zwischenzeit 300 g Schlagsahne steif schlagen. In einer zweiten Schüssel 400 g Magerquark mit 70 g Zucker verrühren.  Die aufgelöste Gelatine in die Quarkmischung einrühren. Anschließend die Sahne unterheben.

Die Masse auf die Bananenmischung geben.

Für die Schokoschicht:

1 Tafel Zartbitterschokolade mit 100 g Sahne in der Mikrowelle auflösen und mit einer Gabel cremig rühren. Die Masse etwas abkühlen lassen und dann auf die Cremeschicht streichen.

 

Pfirsich-Joghurt Torte

Hach, dieses tolle Wochenende schreit förmlich nach einer Torte! Die Sonne scheint so warm und endlich blüht und grünt wieder alles, ich finde es einfach wunderbar. Da schmeckt so ein Stück einer fruchtigen, cremigen Pfirsich-Joghurt-Torte, die man dann auch noch draußen essen kann, einfach nochmal so gut. Probiert es doch einfach aus, ich freue mich, wenn ihr mir über eure Backergebnisse berichtet.

Für eine 26er Springform:

Für den Biskuit:

3 Eier mit 1 1/2 EL Wasser schaumig schlagen, dabei 120 g Zucker einrieseln lassen. Am besten ca. 8-9 Minuten lang schaumig rühren!

Dann eine Mischung aus 105 g Mehl, 45 g Speisestärke und 1 1/2 TL Backpulver unterheben.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 30 Minuten lang backen. Anschließend abkühlen lassen und einmal durchschneiden.

Für die Füllung:

5 Blatt Gelatine einweichen lassen. In der Zwischenzeit die Pfirsiche aus einer großen Dose pürieren (ca. 500 g). Aufgelöste Gelatine einrühren und anziehen lassen.

8 Blatt Gelatine auflösen. Währenddessen 500 g Quark, 300 g Joghurt und 100 g Crème fraîche mit 120 g Zucker verrühren, dann die aufgelöste Gelatine unterrühren.

300 ml Schlagsahne steif schlagen und dann die Quarkmischung unterrühren.

Einen Tortenring um den untersten der beiden Tortenteile legen.

Etwas von dem Pfirsichpüree auf die beiden Tortenböden geben, anschließend das Pfirsichpüree so unter die Quark-Sahne-Mischung rühren, dass noch Schlieren zu sehen sind. Die Pfirsichmasse sollte dafür schon etwas angezogen sein. Ich war leider nicht geduldig genug, deswegen sind die Schlieren bei mir nicht so deutlich zu sehen.

Etwas von dieser Creme auf den ersten Boden geben, den 2. Boden darauf setzen und die restliche Creme darüber geben und glatt streichen.

Dann die Torte am besten über Nacht kühl stellen, damit die Gelatine richtig anziehen kann. Erst dann den Tortenring wieder abziehen.

Falls man die Torte transportieren möchte, dann lasst ihr den Tortenring auch beim Transport an der Torte und nehmt ihn erst am Bestimmungsort ab. So kann man sicher stellen, dass die Torte heil ankommt.

Zitroniger Quarkkuchen

Der Frühling naht! Mit ein paar Blumen habe ich diesen auch direkt schon in’s Haus geholt. Zu den Blumen macht sich natürlich auch ein Kuchen fein auf dem Kaffeetisch. Also nicht nur was für’s Auge, sondern auch für den Gaumen! Ich habe mich für einen zitronigen Rührkuchen mit Quark entschieden. Denn der hält sich locker ein paar Tage ohne auszutrocknen. Ich habe ihn in einer Königskuchenform gemacht, was den Vorteil hat, dass man es mit dem Ausfetten der Form nicht allzu genau nehmen muss. Nach dem Ausfetten mehle ich die Form immer. Viele nehmen Semmelbrösel dafür, ich mag das nicht so. Leider habe ich den Kuchen einige Minuten zu spät aus dem Ofen geholt, 60 Minuten, wie üblich bei einem Rührkuchen hätten locker gereicht, aber wie das so ist, wenn man sich bei einem Kaffee ein paar Türen weiter verratscht…

Für eine 30 cm Königskuchenform:

250 g Butter mit 5 Eiern und 250 g Zucker schaumig rühren. Währenddessen die Zesten einer Zitrone einrühren. Dann 250 g Quark (20%) löffelweise unterrühren. Anschließend 270 g Mehl, 30 g Stärkemehl und 1 Päckchen Backpulver vermischen und nur kurz unter die Masse ziehen.

In die gefettete, gemehlte Form geben.

Ca. 60 Minuten bei 160 Grad Heißluft backen.

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.

Zimt-Brownies

zimt-brownies

Brownies schmecken fast jedem, stimmts? Und schnell gemacht sind sie auch noch. Der ein oder andere verzichtet zwar in der Fastenzeit auf solche Genüsse, ich finde aber, dass so ein Stückchen Kuchen die Laune an einem schlechtem Tag wahnsinnig verbessern kann. Und allein das ist es doch schon wert.

Für eine 26er Springform

200 g Butter mit 200 g Zartbitterschokolade in der Mikrowelle schmelzen.

In der Zwischenzeit 4 Eier mit 250 g Zucker schaumig rühren. Anschließend die lauwarme Schokomischung unterrühren. Dann eine Mischung aus 160 g Mehl, 1 TL Zimt und 3 EL Kakaopulver nur kurz unterrühren.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 30 Minuten backen.

Auf den erkalteten Kuchen das Frosting geben:

Dafür 3 EL Butter mit 3 EL Kakao aufschlagen, 125 g Puderzucker und ca. 3 EL Milch dazugeben und schaumig schlagen.

Kaffeekuchen

kaffeekuchen

Nachdem ich jetzt 14 Tage der Influenza zum Opfer gefallen bin, schaffe ich es heute endlich mal wieder ein neues Rezept hochzuladen. Bisher habe ich ja eine Grippeimpfung immer als überflüssig angesehen, momentan überdenke ich meine Haltung gerade. 🙂

Ich steige mit etwas ganz einfachem, aber nicht minder Leckerem ein. Denn mein Kaffeekuchen ist ganz flaumig und saftig, ohne aber klitschig zu sein. Ich bin schon mal begeistert, auch weil es keine besonderen Zutaten dafür braucht. Ich habe dem Kuchen noch ein Frosting gegönnt, genauso gut könnt ihr ihn aber auch einfach mit Puderzucker bestreuen oder mit Schokoglasur veredelen.

Für ein Blech:

5 Eiweiß steif schlagen.

250 g weiche Butter mit 375 g Zucker hellcremig schlagen und dann 5 Eigelb unterrühren.

Anschließend eine Mischung aus 375 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver und 50 g Kakaopulver im Wechsel mit 250 ml abgekühlten Kaffee unter die Buttermischung rühren.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 30 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen gegebenenfalls mit dem Frosting bestreichen:

150 g Zartbitterschokolade in der Mikrowelle schmelzen lassen. In der Zwischenzeit 70 g weiche Butter mit 150 g Zucker schaumig rühren. 3 TL Kakaopulver unterrühren. Anschließend die geschmolzene Schokolade unterziehen. Und zum Schluss 250 g Schmand unterrühren.

Das Frosting auf den ausgekühlten Kuchen geben.

Marmorkuchen mit Joghurt

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Bei den Foodbildern meiner Bloggerkollegen bewundere ich ja ganz oft die vielen Hinter- und Untergründe, die benutzt werden. Ich bin da eher mau ausgestattet, aber eigentlich macht das ja gar nichts, wenn einen die Natur so schön mit weiß und grün aushilft!

In Szene gesetzt hat die Natur hier einen ganz klassischen Marmorkuchen, der gepimpt wird mit Joghurt und Zartbitterschokolade und der so gut ankam, dass ich das Rezept schon vor Veröffentlichung hier an die Verkoster weiter geben musste und der, wie ich heute erfahren habe, bereits nachgebacken wurde. Das freut das Foodbloggerherz! 🙂

Für einen Gugelhupf:

50 g Zartbitterschokolade in der Mikrowelle schmelzen lassen.

Währenddessen 250 g Butter mit 250 g Zucker schaumig rühren. Nach und nach 4 Eier unterrühren. 250 g Mehl und 2 TL Backpulver langsam unterheben. Anschließend 100 g Joghurt unterrühren.

Die Hälfte des Teigs in die ausgefettete Gugelhupfform geben.

Unter den restlichen Teig die zerlassene Zartbitterschokolade, 3 EL Kakaopulver und 50 g Joghurt rühren.

Den dunklen Teig auf den hellen Teig in der Form geben. Mit einer Gabel versuchen, Schlieren in den Teig zu bringen.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 55 Minuten backen.