vegane, zuckerfreie Schokotarte

Schokoladentarte klingt von Haus aus schon mal köstlich, stimmts? Aber dann sofort die Einwände: Ich möchte ja eigentlich veganer leben und dieser Industriezucker, der kommt doch auch direkt aus der Hölle! Hier alles kein Problem, die Tarte ist vegan und kommt komplett ohne Industriezucker aus. Komplett ungesüsst ist sie aber nicht, die Süße kommt vom Ahornsirup. Aber vegan ist sie und trotzdem sooo lecker. Gibt es bei mir in Zukunft bestimmt öfter, wenn ich ganz schnell einen ganz leckeren Schokokuchen haben möchte.

Ich hatte den Kuchen ein paar Tage im Kühlschrank stehen und er wurde mit jedem Tag ein bisschen fester, aber auf keinen Fall trocken. Kann man also auch prima ein paar Tage aufbewahren.

Hier das Rezept für eine kleine Springform mit 18 cm Durchmesser. Für eine normale Springform mit 26 cm Durchmesser einfach die Rezeptangaben verdoppeln und den Kuchen ein bisschen länger im Ofen lassen.

 

50 g Zartbitterschokolade mit 150 ml Mandelmilch und 15 g Öl in der Mikrowelle schmelzen lassen. 80 ml Ahornsirup unterrühren.

100 g gemahlene Mandeln mit 50 g Mehl, 13 g Backkakao und 1/2 Teelöffel Backpulver in einer Schüssel vermischen.

Nun die Schoki-Milch-Öl-Sirup Mischung zu den trockenen Zutaten geben und glattrühren.

Den Teig in die Springform geben und bei 180 Grad Heißluft ca. 15 Minuten backen.

Karottenkuchen mit Quarkfrosting

 

Na, habt ihr alle schon die Nase voll vom Quarantäne-Bananenbrot? Kann mir bitte jemand erklären, woher dieser Hype kam und warum in den letzten Wochen gefühlt jeder ein kuchenähnliches Gebilde mit Bananen drin und / oder auch drauf fabriziert hat? Ich saß oft vor Instagram und habe mir diese Frage tatsächlich häufig gestellt. Antwort habe ich bis jetzt keine darauf gekommen. Dafür verstehe ich jetzt ansatzweise, warum Menschen in Krisen Toilettenpapier horten.

Ich bin froh, wenn derartige Fragen wieder der Vergangenheit angehören.

Aber auch ich bin nicht verschont, von seltsamen Anwandlungen. Denn während alle momentan Erdbeeren & Co zu wunderbaren Gebäck verarbeiten, hatte ich Gelüste auf Karottenkuchen. Gesehen habe ich ihn in einer Kochshow im Fernsehen. Ich hatte auch fast alle Zutaten daheim. Angemacht hat mich auch die Kombi von süßem Kuchen und frischem Frosting, dass hier nämlich aus Quark besteht. Eigentlich wäre noch ein Schuss Naturjoghurt dazugekommen, der fiel aber mangels Vorräten weg. Schmeckt aber seeehr lecker – unbedingt empfehlenswert!

Für eine kleine Springform mit 18 cm Durchmesser:

2 Eier mit 200 g Zucker und 100 ml Sonnenblumenöl sehr schaumig schlagen. 125 g Mehl und 9 g Backpulver kurz unterrühren. Dann 65 g gemahlene Mandeln und 1/2 TL Zimt unterrühren.

Zum Schluss 125 geraspelte Möhren unterheben.

Den Teig in die Springform geben und bei 160 Grad Umluft ca. 55 Minuten backen.

Nach dem Auskühlen 200 g Magerquark auf dem Kuchen verstreichen und mit Puderzucker und Zimt bestreuen.

Blaubeermuffins mit weißer Schokolade

Mein Muffinblech kam schon so lange nicht mehr zum Einsatz, dass es wieder einmal höchste Zeit wurde. Denn Muffins sind praktisch, lecker und meistens auch noch ganz schnell gemacht.

In diesem Fall eine wunderbare Kombi mit weißer Schokolade und Heidelbeeren, die ich oft tiefgekühlt daheim habe und so praktisch schon auf ihren Einsatz gewartet haben. Der Frischkäse im Teig sorgt für die flaumige Konsistenz der Muffins und trägt dazu bei, dass sie auch noch am nächsten Tag schmecken.

Für 12 Stück

110 g Butter schmelzen.

100 g weiße Schokolade hacken

3 Eier mit 200 g Zucker aufschlagen, 200 g Frischkäse unterrühren. 280 g Mehl und 1/2 Päckchen Backpulver kurz unterrühren. Genauso mit der geschmolzenen Butter verfahren.

Zum Schluss die gehackte Schokolade und 150 tiefgefrorene Heidelbeeren unterheben.

Den Teig in die Muffinform füllen, anschließend bei 170 Grad Heißluft ca. 20 Minuten backen.

Crème-fraîche-Aprikosen-Kekse

Aprikosenkekse mit Créme-fraîche

Es sollte viel öfter Kekse geben! Im Sommer sind sie praktisch, denn man kann sie überall mit hinnehmen und sie sind super vorzubereiten. Außerdem bieten sie sich an, weil man bei heißen Temperaturen den Ofen gar nicht anschmeissen muss, man bäckt sie nämlich einfach, wenn der Sommer mal Pause macht und hat sie dann ein paar Tage später parat, wenn die Sonne die Küche mal wieder erbarmungslos aufheizt.

Die Kekse sind wunderbar buttrig und mürb und die Aprikosen lassen sich auch durch jedes andere Trockenobst ersetzen. Die Vorbereitung ist kurz und die Kekse lassen sich eine Woche hervorragend in einer Dose lagern.

Für 2 Bleche (ca. 30 Stück)

125 g getrocknete Aprikosen klein schneiden.

200 g Butter mit 60 Zucker und 60 g Rohrohrzucker aufschlagen (ca. 5 Minuten). Anschließend 100 g Créme-fraîche unterrühren.

230 g Mehl mit 1/2 TL Backpulver, 1/2 TL Natron, der Schale 1 Zitrone und den Aprikosen vermischen.

Das Mehlgemisch unter die Buttermischung rühren.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mit Hilfe zweier Teelöffel Teigportionen abstechen und auf das Backblech geben.

Bei mir reichte der Teig genau für 2 Backbleche. Genügend Platz zwischen den Keksen lassen, sie laufen auseinander.

Nacheinander jeweils ca. 12 Minuten backen.

Abkühlen lassen und in eine Blechdose geben.

Heidelbeertorte

Biskuittorte mit Heidelbeerjoghurtcreme

An Ostern habe ich tatsächlich mal wieder gebacken, da die Torte aber kein österliches Thema hat, sondern fruchtig und frisch ist, passt sie auch perfekt für den Muttertag.

Klassisch werden wohl die meisten Muttertagstorten mit Erdbeeren sein. Bei uns waren noch Heidelbeeren im Tiefkühlschrank und deshalb wurden die verarbeitet. Die Creme wird durch Gelatine standhaft, in dem Fall genau die richtige Menge. Gelatine finde ich manchmal heikel. Oft habe ich den Eindruck, dass es in erster Linie darum geht, dass das Ganze richtig fest wird. Darunter leidet allerdings der Geschmack – ich will keine wunderschöne Torte mit einer Creme essen, die mich an Gummi erinnert.

Wichtig ist, die Torte über Nacht in den Kühlschrank zu stellen, sie wurde bei mir genau so fest, dass sie sich wunderbar schneiden lässt, die Füllung aber immer noch wunderbar cremig ist.

Für den Tortenboden mit 26 cm Durchmesser:

Ich habe den Tortenboden 2 Tage vor dem Verzehr folgendermaßen gemacht:

6 Eiweiß mit 60 g Zucker schaumig schlagen.

Die 6 Eigelb mit 60 g Zucker hellgelb aufschlagen.

70 g Mehl mit 50 g Speisestärke und 1 Messerspitze Backpulver mischen.

Die Mehlmischung kurz unter die Eigelbmasse rühren, anschließend das Eiweiß unterheben.

Bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 30 Minuten backen.

Aus der Form nehmen und kalt stellen.

Am nächsten Tag 2x durchschneiden . Den untersten Boden auf eine Tortenplatte geben und einen Tortenring herumlegen.

Für die Creme:

500 g Heidelbeeren in einen kleinem Topf langsam erhitzen. 150 g Zucker hinzugeben und kurz aufkochen lassen, vom Herd nehmen und den Saft von 1/2 Zitrone hinzugeben. Die Masse kurz pürieren.

8 Blatt Gelatine nach Packungsanweisung einweichen.

400 g Joghurt mit 400 g saurer Sahne vermischen.

Die Gelatine ausdrücken, auflösen und zügig in die Heidelbeermasse einrühren.

Wenn die Heidelbeermasse nicht mehr heiß ist, die Joghurt-Sahne Mischung unterrühren.

Nicht zu lange warten, damit die Masse nicht anzieht!

Ich habe die Creme noch etwas stehen lassen und dann die Torte gefüllt.

1/3 der Creme auf den Boden in der Form geben, ein paar frische Heidelbeeren darauf verteilen, einen Boden darauf legen, 1/3 Creme darauf, letzen Boden darauf legen und dann die restliche Creme auf diesen Boden geben.

Die Torte jetzt über Nacht in den Kühlschrank stellen, den Tortenring aber am besten erst am nächsten Tag abnehmen.

So kann man die Torte auch problemlos in einen Tortenbehälter transportieren, weil sie durch den Tortenring geschützt ist.

Schokoladenengelsaugen

Leider nicht das beste Bild, aber die Plätzchen sind an meinem Zweitwohnsitz und ich hab es einfach verschusselt, sofort ein anständiges Foto zu machen.

Lecker sind sie trotzdem, die schokoladigen Engelsaugen und deswegen möchte ich das Rezept auch hier festhalten. Wie immer bei mir ein Rezept ohne Ausstechen, die mache ich nämlich extrem ungerne.

50 g Zartbitterschokolade mahlen, mit 350 g Mehl, 125 g Puderzucker, 200 g Butter, 2 EL Schlagsahne und 1 EL Kakaopulver zu einem Mürbteig verkneten und ca. eine halbe Stunde kühl stellen.

Ofen auf 175 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen.

Aus dem Teig Kugeln formen und mit dem Stiel eines Kochlöffels Mulden in den Teig drücken. Anschließend ca.15 Minuten backen und die Engelsaugen noch warm in einer Mischung aus 2 EL Zucker und 1/2 EL Kako wälzen.

Wenn die Plätzchen abgekühlt sind, in die Mulden Marmelade euerer Wahl geben, bei mir ist das Birnenmarmelade.

Kornapfelkuchen mit Streuseln

Die ersten Äpfel sind reif!

Und am allerbesten schmecken sie natürlich in einem Kuchen. Streusel stehen hier ganz oben auf der Wunschliste bei Apfelkuchen und endlich gab es mal wieder welche auf dem Kuchen. Dazu einen schnellen Rührteig und heraus kommt ein wunderbar saftiger Kuchen mit leckerem Streuselbelag. Den Kuchen könnt ihr natürlich auch in einer herkömmlichen Springform backen, hierfür dann einfach die Zutaten halbieren.

Für ein Blech 30 x 40 cm

Ca. 1 kg Kornäpfel (oder eine andere Apfelsorte) schälen, entkernen und in Spalten schneiden.

Für die Streusel:

250 g Mehl mit 100 g Zucker und 190 g Butter mit den Händen zu Streuseln verkneten. Anschließend kühl stellen.

Für den Rührteigboden:

200 g Butter mit 175 g Zucker gut verrühren. Anschließend 3 Eier unterrühren.

250 g Mehl und 1 Päckchen Vanillepuddingpulver und 1/2 Päckchen Backpulver miteinander vermischen.

Die Mehlmischung kurz mit der Buttermasse verrühren. Zum Schluss 100 ml Apfelschorle unterrühren.

Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen. Äpfel darauf verteilen und die Streusel darüber geben.

Den Kuchen bei 160 Grad Heißluft ca. 40 Minuten backen.

Himbeer-Brownies

Es ist frisch geworden – Dachgeschossbewohner, wie meine Wenigkeit, atmen auf, reißen die Fenster auf und eilen dann in die Küche um endlich mal wieder den Backofen anzuwerfen.

Aus dem Ofen geholt habe ich Brownies, die durch Himbeeren besonders saftig und cremig geworden sind. Richtig lecker und auch ergiebig, da durch den hohen Schokoanteil schon ein kleines Stückchen reicht! Es lohnt sich hier also ein paar Freunde zum Kaffeeklatsch einzuladen, denn allzu lang würde ich das gute Stück nicht aufheben, da er eben so saftig ist.

Ich habe hier den Tortenring auf 20 cm eingestellt, weil ich keine klassische Brownie-Backform daheim habe.

125 g Butter mit 300 g Zartbitterschokolade schmelzen. Am einfachsten geht das in der Mikrowelle. Anschließend etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit 4 Eier mit 200 g Zucker schaumig schlagen. die etwas abgekühlte Schokoladenmischung unterziehen. Zum Schluss 100 g Mehl unterheben.

Die Masse in eine Form mit 20 cm Durchmesser geben. 200 g Tiefkühlhimbeeren gleichmäßig darüber geben.

Die Form in den vorgeheizten Backofen geben und bei 160 Grad Heißluft ca. 30 Minuten backen.

Joghurt-Tarte ohne Backen

Langsam kommt sie wieder, die Zeit, in der man den Backofen am liebsten gar nicht einschalten möchte, um die Temperaturen in der Wohnung nicht noch zusätzlich in die Höhe zu treiben. Wer aber trotzdem eine wunderbare Tarte genießen möchte, für den habe ich das richtige Rezept. Der Boden besteht aus Keksen eurer Wahl. Ich habe Haferkekse mit Schokoboden verwendet. Ihr seid aber ganz frei, also nehmt, was euch am besten schmeckt. Also ran an die Lieblingskekse und los geht’s:

Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser:

200 Kekse in einen Gefrierbeutel geben und zu Krümeln verarbeiten (geht am besten mit einem Teigroller)

Die Krümel dann mit 120 g geschmolzener Butter vermischen und auf dem Boden der Springform verteilen und fest andrücken.

Für den Belag:

6 Blätter Gelatine nach Packungsanweisung einweichen.

In der Zwischenzeit 500 g griechischen Joghurt mit 100 g Zucker und dem Saft und der Schale von 1 Zitrone vermischen.

Die Gelatine nach Packungsanweisung auflösen und unter die Joghurtcreme mischen.

Am besten zuerst 2 Löffel der Joghurtcreme in die Gelatine einrühren und diese Masse anschließend in die Joghurtcreme einrühren. Dabei am besten zügig arbeiten, damit die Gelatine nicht klumpt!

200 g Schlagsahne steif schlagen und unter die Joghurtcreme heben.

Die Masse auf dem Keksboden verteilen und glatt streichen. Mehrere Stunden kalt stellen.

Anschließend kann der Kuchen nach Lust und Laune verziert werden. Ich habe Himbeeren aus dem Froster darauf verteilt und etwas Schokolade darüber geraspelt. Der Fantasie sind aber hierbei keine Grenzen gesetzt!

Apfelbutterkuchen

Da ist er der Sommer, äh Frühling. Plötzlich ging es ganz schnell und alles ist grün und es blüht überall und man weiß gar nicht wo man zuerst hinsehen soll. In meinem Fall wäre es der Kuchenteller, denn der Apfelbutterkuchen versüßt einen wunderbaren Sonntag auf alle Fälle noch mehr. Eigentlich war etwas frühsommerliches mit Erdbeeren angedacht, aber die Äpfel mussten weg und die Erdbeeren schmecken ja auch so. Herausgekommen ist eine wunderbare Resteverwertung, denn der Kuchen ist wunderbar saftig. Allzu lange sollte er aufgrund der Feuchtigkeit nicht gelagert werden. Wem das hier gebackene Blech zuviel ist, kann die angegebenen Mengen halbieren, dann reichen die Zutaten genau für eine herkömmliche Springform.

Für ein Blech:

1 kg Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Backofen vorheizen auf 180 Grad Heißluft.

400 ml Sahne mit 200 g Zucker und etwas Zitronenschale nicht ganz steif schlagen.

5 Eier nach und nach unterrühren. 380 g Mehl und 1 Päckchen Backpulver nur ganz kurz unter den Teig rühren.

Den Teig auf ein gefettetes Backblech geben. Die Apfelspalten darauf verteilen.

Bei 180 Grad Heißluft ca. 15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit 150 g Butter mit 6 EL Milch und 150 g Zucker erhitzen, anschließend 150 g Mandelblättchen unterrühren.

Die Masse auf den Teig geben und weitere 15 Minuten backen.