Matcha-Haselnussberge

Rot und grün sind ja die klassischen Weihnachtsfarben. Auf dem Plätzchenteller ist aber meistens nur die Farbe rot vertreten, denn viele Plätzchen werden mit roter Marmelade gefüllt. Grüne Plätzchen – Fehlanzeige! Bis jetzt, denn ich habe grüne Kekse mitgebracht, die ihr aber auch wunderbar außerhalb der Weihnachtszeit machen könnt, denn klassische Weihnachtsaromen sind nicht zu finden. Die Geschmackskombi aus Matcha, süßer weißer Schokolade, säuerlichen Kirschen und gehackten, gerösteten Haselnüssen schmeckt das ganze Jahr!

Auch dieses Konfekt ist wieder ganz schnell gemacht und kommt ohne backen aus.

200 g ganze Haselnüsse auf ein Blech geben und im Backofen rösten. Ich habe das im Holzofen gemacht und hatte keine Temperaturanzeige. Mit 180 Grad fahrt ihr aber bestimmt richtig. Die Nüsse immer im Auge behalten, damit sie nicht verbrennen.

Aus dem Ofen nehmen und die Schale mit einem Handtuch abrubbeln.

Dann die Nüsse hacken.

Wer keine Zeit zum Nüsse rösten und hacken hat, kann auch fertige gehackte Haselnusskerne verwenden.

100 g getrocknete Sauerkirschen hacken.

200 g weiße Kuvertüre in der Mikrowelle schmelzen.

1/2 TL Matchapulver unterrühren.

Dann die gehackten Haselnüsse und Sauerkirschen unter die nun grüne Kuvertüre rühren.

Mit 2 Teelöffeln Häufchen der Masse aufs Backpapier geben und trocknen lassen.

 

Mit diesem Rezept möchte ich frohe Weihnachten wünschen und einen guten Rutsch in ein schönes neues Jahr. Ich freue mich über jeden Einzelnen von Euch, der auf meinem Blog kommt um in meinen Rezepten zu stöbern!

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Spekulatiuskugeln

Wer hat Lust auf „Plätzchen“ die man nicht backen muss, die ganz schnell fertig sind, kinderleicht zu machen sind und für die man nur 4 Zutaten braucht? Na, alle Hände oben? Und als Info für alle, die noch zögern: Eine der Zutaten ist Erdnussbutter!!!

So richtige Plätzchen sind es natürlich nicht, die guten Stücke lassen sich auch wunderbar als Pralinen an den Mann bringen. Gehaltvoll genug sind sie dafür auf alle Fälle!

Außerdem könnt ihr beim Zubereiten wunderbar jegliche negative Energie, die sich in zeitraubendem Geschenkeshopping, vollen U-Bahnen und sonstigen nervigen Erlebnissen aufgebaut haben, wieder loswerden. Diese Kugeln eignen sich also auch wunderbar als Therapie! Besonders, wenn während der Zubereitung dem Koch / der Köchin Glühwein in ausreichender Menge zugeführt wird!

Also los, machen wir uns an die Zubereitung:

250 g Spekulatiuskekse zerbröseln.

Ich habe die Kekse dafür in eine Gefriertüte gepackt und die Tüte dann mit dem Nudelholz malträtiert (das ist der Teil, bei dem man negative Energie los wird! )

Anschließend rührt ihr die Schale einer Orange und ca. 200 g Erdnussbutter unter.

Ich hatte nur crunchy Erdnussbutter da, es funktioniert aber bestimmt auch mit der cremigen Variante wunderbar.

Das Ganze stellt ihr dann ein Stündchen kalt und trinkt ein Glas Glühwein (das gehört wiederum zur Therapie und trägt deshalb nicht unerheblich zum Gelingen der Kugeln bei!)

Aus dem Erdnussbutter-Orangen-Spekulatiusteig form ihr nun mit den Händen Kugeln. Bei mir wollten sie nicht gleich ihre kugelige Form wahren. Nachdem ich meine Hände angefeuchtet habe und auch nach jeder Kugel wieder meine Hände nass gemacht habe, hat es aber wunderbar geklappt.

Falls ihr die Kugeln nun noch etwas instabil findet, stellt ihr sie nochmal kurz kalt.

Für die Ummantelung der Kugeln schmelzt ihr 200g  Kuvertüre.

Jede Kugel taucht ihr kurz in die Kuvertüre und gebt sie dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.

Wer will verziert die Kugeln anschließend noch.

Ich habe lieber an meinem Glühwein genippt!

Weihnachtlicher Schokokuchen mit Kaffee

Wie wohl die meisten Foodblogger habe ich eine Schwäche für Backformen. Ich muss mich regelmäßig bremsen Neue zu kaufen. Meistens landet der Teig ja dann doch in einer Gugelhupfform oder einer Springform. Diese Sternform schafft es meistens nur einmal im Jahr aus dem Schrank. Gelohnt hat sie sich trotzdem, denn ich habe einfach jedes Jahr im Advent wieder Freude daran. Das einzig Heikle daran ist es den Kuchen nach dem Backen in Stücke zu schneiden und es gibt hier durchaus Leute, die sich aufgrund der ungewöhnlichen Form das Recht herausnehmen unkonventionelle Kuchenstücke herauszuscheiden. Ich bin aber hier ein Monk und sage, es ist unmöglich in der Mitte des Kuchens anzufangen, denn man isst auch hier von außen nach innen! Wie seht ihr das?

Der Kuchen der hier in der Form gelandet ist, war übrigens köstlich und verdient es auch außerhalb der Adventszeit nachgebacken zu werden. Durch den geringen Mehlanteil hat er eine fast mousseartige Konsistenz und ist alles andere als trocken. Die Menge ist ausreichend für eine Springform mit 24 cm Durchmesser.

150 g Butter mit 150 g Zartbitterschokolade schmelzen.

70 ml starken Espresso kochen und etwas abkühlen lassen.

50 g Mehl, 20 g Speisestärke und 1 Messerspitze Backpulver mischen und beiseite stellen.

4 Eier mit 150 g Zucker sehr schaumig schlagen. Anschließend den Kaffee und 1 EL Rum einrühren. Die Schokobutter unter ständigem Rühren einfließen lassen.

Zum Schluss die Mehlmischung unterheben. Nur so lange unterheben, wie unbedingt nötig!

Den Teig in die gefettete und gemehlte Form geben.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 45 Minuten backen.

Schoko-Karamell-Plätzchen

So, zack, November und eiskalt- das ging ja schnell. Gefühlt bin ich doch gerade noch in der Sonne draußen gesessen und konnte noch gar nicht so richtig glauben, dass der Herbst da ist. Und nur noch ein paar Mal schlafen und schon steht der erste Advent vor der Tür. Langsam steht also Deko auf dem Plan und Plätzchen zu backen klingt jetzt auch nicht mehr wirklich abwegig.

Jetzt keine Panik, ich habe ein Rezept, das mit mittlerem Aufwand das maximale Ergebnis produziert. Oder hört sich Karamell + Schokolade + Mürbteig nicht verlockend an?

Das Rezept reicht für ein halbes Backblech. Ich habe den Mürbteig einfach in einer runden Springform gebacken. Die nicht sooo schönen runden Stücke dürfen dann schon vor dem ersten Advent verspeist werden. Also Achtung, es kann zu Diskussionen kommen, ob nicht etwa dieses oder jenes Stück nicht vielleicht doch noch gegessen werden MUSS… 🙂

Für eine Springform oder ein halbes Backblech:

Einen Mürbteig kneten aus 200 g Mehl, 1 TL Backpulver, 80 g Zucker, 100 g Butter und einem kleinen Ei. Den Teig in die Springform drücken, ohne einen Rand hochzuziehen. Bei 160 Grad Heißluft ca. 20 Minuten backen. Ich heize den Ofen dafür nicht extra vor.

Für das Karamell: 

200 g Zucker mit 4 EL Wasser karamellisieren lassen. 180 ml Schlagsahne einrühren und alles kochen lassen, bis es eine homogene Masse und cremig bis zähflüssig ist. Mit dem Karamell sehr vorsichtig verfahren, da es seeehr heiß ist! 100 g Mandelblättchen einrühren, alles sofort auf den gebackenen Mürbteig verstreichen und abkühlen lassen.

Währenddessen den Schokoguss vorbereiten:

300 g Zartbitterschokolade mit 200 g Sahne in der Mikrowelle auflösen und dann auf das Karamell gießen und verstreichen.

Alles gut abkühlen lassen und dann in kleine Würfel schneiden.

Apfel-Weihnachtskuchen

apfelweihnachtskuchen

Ach es ist ein Elend: Da hab ich wirklich mal vor, den Ofen kalt zu lassen, denn es sind schließlich genügend Plätzchen für den Sonntagskaffee da. Und dann fällt mir ein, dass ich dieses Jahr meine Weihnachtssternbackform noch gar nicht benutzt hab und wenn ich es dieses Wochenende nicht schaffe, dann wird es vielleicht gar nix mehr. Das geht auf keinen Fall! Deswegen werden schnell die Vorräte durchstöbert, die Kuchenform ausgebuttert und los geht’s. Der Kuchen ist sehr saftig, durch den Zimt und die Rosinen (die man auch weglassen kann!) sehr weihnachtlich und er hält sich auch ganz prima ein paar Tage! Ich habe euch die Zutatenmenge auf eine herkömmliche Springform mit 26 cm Durchmesser umgerechnet!

4 Eier mit 250 g Butter schaumig und 250 g Zucker schaumig rühren. 2 feingewürfelte Äpfel unterheben. 60 g Cranberries und 60 g in Rum eingelegte Rosinen unter die Masse ziehen. 1 großzügigen TL Zimt dazu geben.

Dann 300 g Mehl und 1/2 Päckchen Backpulver unterheben, in die Form geben und bei 160 Grad Heißluft ca. 1 Stunde backen.

Ingwer-Dreiecke

ingwer-dreiecke

So schön die Vorweihnachtszeit auch ist, in den Adventswochen rast meinem Empfinden nach die Zeit besonders schnell. So viele liebe Menschen, die man vor Weihnachten unbedingt noch sehen will, so viele Christkindlmärkte, die besucht werden wollen und Geschenke sollen auch noch her. Zumindest der Aufwand hält sich bei mir in Grenzen, denn außer den Hühnern und dem Hund bekommt keiner was. Ich hoffe, dieses Jahr halten sich auch alle dran. Aber ich schweife ab (wohl auch ein Grund für meinen permanenten Zeitmangel:-) ).

Eigentlich geht es hier um ein schnelles Plätzchenrezept, dass euch etwas Zeit einspart. Am schwierigsten bei diesen Plätzchen hat sich die Suche nach kandiertem Ingwer gestaltet. Wem es genauso geht: In den Drogeriemärkten wird man meist problemlos fündig!

Dann kann es auch schon losgehen!

Für 2 Backbleche

100 g kandierten Ingwer klein hacken (bis auf 1 EL für die Deko), mit 60 g Puderzucker, 175 g Butter, 250 g Mehl, und 70 g gehackten Mandeln zu einem glatten Teig verkneten.

Zu dreieckigen Strangen formen (Rollen sind natürlich auch möglich) und 1 Stunde abgedeckt im Kühlschrank kalt stellen.

1 1/2 cm dicke Scheiben abschneiden und auf 1 Backblech legen. Bei 160 Grad Heißluft ca. 15 – 20 Minuten backen.

Mit Puderzucker, angerührt mit Limettensaft, bepinseln, mit Ingwer und gehackten Mandeln dekorieren.

Schoko-Kokos-Krapferl

schoko-kokos-krapferl

Der 1. Advent ist da! Ich wünsche euch eine wunderbare Vorweihnachtszeit – genießt sie!

Ich habe euch natürlich auch ein Rezept passend zum Anlass mitgebracht. Ein absolut geling sicheres Plätzchenrezept. Ich mag ja die Ausstechrezepte nicht so, wieso weiß ich auch nicht. Ich forme lieber Kugeln, so wie in diesem Rezept, dass ich im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt gefunden habe. In der Weihnachtsausgabe gibt es dort in der Rubrik „Dorf und Familie“ immer Plätzchenrezepte, bei denen man einfach fündig werden muss. Ich habe noch ein bisschen etwas abgeändert, so habe ich zum Beispiel anstatt der geforderten Aprikosenmarmelade Quittengelee verwendet, weil ich davon gerade noch ein offenes Glas da hatte und anstatt Kokoslikör habe ich einfach Milch verwendet.

Für ein Blech:

Einen Mürbteig herstellen aus 200 g Mehl, 120 g Butter, 50 g Puderzucker, 40 g feingemahlenen Kokosraspeln, 1 Eigelb, 1/2 TL Zimt und 1 EL Milch.

Für 1 Stunde abgedeckt im Kühlschrank kalt stellen.

Dann kirschgroße Kugeln formen, auf ein Backblech geben und mit dem Kochlöffelstiel Mulden in die Kugeln drücken.

Bei 160 Grad ca. 12 Minuten backen.

Die Krapferln nach dem Erkalten mit erwärmten Quittengelee bestreichen und anschließend in Kokosflocken wälzen.

Zum Schluss 50 g weiße Kuvertüre schmelzen und in die Mulden geben. Ich habe dafür einen Kaffeelöffel benutzt. Mit einem Spritzbeutel geht es aber sicher noch einfacher.

Mandel-Kokos-Kugeln

Mandel-Kokos-Kugeln

Ja, natürlich habe ich fleißig Weihnachtsplätzchen gebacken. Die Klassiker, also Spitzbuben und Spritzgebäck stehen bereit. Aber ich probiere ja jedes Jahr mehrere neue Sorten aus. Besonders gerne mag ich Sorten, die nicht ausgestochen werden müssen, das liegt mir nicht so. Diese Plätzchen werden einfach zu Kugeln geformt und dann gebacken. Genau mein Stil!

Mit diesen Plätzchen möchte ich euch ein frohes Weihnachtsfest wünschen!

Für 1 Blech:

125 g Butter, 70 g Zucker, etwas Vanille, 150 g Mehl, 50 g gemahlene Mandeln, 50 g Kokosraspel erst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem Mürbteig verarbeiten.

Walnussgroße Kugeln formen.

Bei 175 Grad Heißluft ca. 15 Minuten backen.

Noch warm mit Puderzucker und Kokosraspeln bestreuen.

Stollenkonfekt

Stollenkonfekt

Stollen ist der Weihnachtsklassiker schlechthin. Er braucht allerdings immer eine gewisse Vorlaufzeit. Wer, wie ich auch, eher so auf den letzten Drücker unterwegs ist, für den habe ich heute das ultimative Rezept. Geht schnell, einfach und ohne besonders exotische Zutaten. Also aufgepasst und aufgemerkt!

Für 2 Bleche:

100 g Rosinen in 50 ml Rum einweichen und kurz durchziehen lassen.

100 g Butter mit 75 Zucker verrühren. Anschließend 150 g Quark unterrühren.

Dann 300 g Mehl, 1 1/2 TL Backpulver, 1 TL Zimt und 100 g gehackte Mandeln unterrühren. Zum Schluss noch 100 g fein gehacktes Marzipan und die Rosinen samt Restflüssigkeit zugeben.

Den festen Teig mit den Händen oder unter Zuhilfenahme von 2 Teelöffeln als Häufchen auf das Backblech geben.

Bei 180 Grad Umluft ca. 13 Minuten backen.

Noch warm in 100 g flüssige Butter tauchen und hinterher in Puderzucker wälzen.

Anmerkung: Ich hatte schon einige Häufchen auf dem Blech, als mir aufgefallen ist, dass ich die gehackten Mandeln nicht in den Teig gegeben habe. Das habe ich dann noch anteilsmäßig nachgeholt. Ich habe jetzt sozusagen 2 Sorten. Einmal mit Mandeln, einmal ohne! 🙂

Lebkuchen-Buttermilch-Kuchen

Lebkuchen-Buttermilch-Kuchen

So, langsam wird es auch bei mir auf dem Blog Zeit, endlich ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen mit den passenden Rezepten. Am Wochenende hat es dann auch endlich in München geschneit und dann steht man doch gerne in der Küche und rührt ganz viel Weihnachtsgefühle, also in diesem Fall Lebkuchengewürz, in den Kuchen.

Gefunden habe ich dieses Rezept bei „la petite cuisine„. Und ich wusste gleich, dass ich das unbedingt nachbacken will.

Ich hatte lediglich kein Spekulatiusgewürz da und bin deshalb auf Lebkuchengewürz ausgewichen, daher auch mein abgeänderter Name für den Kuchen. Das hat geschmacklich auch wunderbar gepasst. Hier das von mir leicht abgeänderte Rezept.

Für eine Kastenform:

200 g Butter mit 200 g Zucker schaumig schlagen. Dann 4 Eier einzeln unterrühren. 300 g Mehl, 1/2 Päckchen Backpulver, 30 g geriebene Mandeln und 1 TL Lebkuchengewürz im Wechsel mit 100 g Buttermilch unterrühren. Zum Schluss 50 g Cranberries unterheben.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 50 Minuten backen.