Lachs mit Honig-Senf Marinade

 

Fisch koche ich zugegebenermaßen nicht so häufig. Zum einen halten sich hier aufgrund der mangelnden Übung meine Kochkünste in Grenzen, zum anderen ist es auch gar nicht so einfach an guten Fisch zu kommen. Hier habe ich ein ganz einfaches Rezept, bei dem man wirklich nichts falsch machen kann. Wenig Arbeit macht es auch und wenn der Fisch erst mariniert ist, ist man quasi auch schon fertig mit kochen. 🙂 Ich habe hier zum Lachs vorgekochte Kartoffeln dazugeben, die lassen sich aber beliebig durch jedes Gemüse ersetzen.

Für 2 Personen

Marinade anrühren aus 1 EL Honig, 1 EL Senf, 3 EL Olivenöl, Pfeffer, Salz und frischer Petersilie.

2 TK-Lachsfilets in eine Auflaufform geben und mit der Marinade einpinseln. Für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit geschälte Kartoffeln gar kochen.

Die gekochten Kartoffeln zum Lachs geben und in ca. 15 Minuten im Backofen gar backen.

Anstelle der Kartoffeln passt, denke ich, alternativ fast jede Art von Gemüse dazu, je nach Lust und Laune.

Ich habe den Lachs im Holzofen gebacken. Insofern kann ich nichts über die genaue Temperatur sagen. Aber ich denke, mit 160 Grad Heißluft kann man nichts verkehrt machen.

Pasta mit Linsen

Pasta mit Linsen habe ich bis dato noch nie gekocht. Linsen generell hatten hier unerklärlicherweise bisher einen schweren Stand. Was damit zu tun haben kann, dass ich sie erst nach und nach entdecke, denn als Kind bin ich ohne diese Hülsenfrüchte aufgewachsen. Meine Mutter kocht bis heute „linsenfrei“. So probiere ich viele Linsenrezepte erst nach und nach aus. Mir haben sie in Kombi mit den Nudeln richtig gut geschmeckt und ein Vorteil ist, dass rote Linsen auch richtig schnell fertig sind, denn langes Einweichen entfällt.

Für 5 Personen:

1 kleingewürfelte Zwiebel in der Pfanne glasig dünsten. Dann 1 in Scheiben geschnittene Stange Lauch und 250 g gewürfelten Schinken zugeben und mitbraten. 120 g rote Linsen hinzugeben, mit 1/2 l Wasser ablöschen und mit geschlossenem Deckel ca. 5-8 Minuten gar kochen.

In der Zwischenzeit 500 g Nudeln gar kochen.

Die Nudeln zur Linsen-Gemüse-Mischung geben und mit Salz, Pfeffer und Miso-Paste abschmecken.

Flammkuchen-Quickie

flammkuchen-quickie

Heute war ich nach der Arbeit beim Essen. Ich bin momentan wegen den Grippenachwirkungen so schlapp, dass mir die Energie fehlt, noch etwas vernünftiges in der Küche auf die Beine zu stellen. Irgendwie war ich hinterher aber nicht richtig befriedigt, ich hatte einfach das Gefühl, das hätte ich selber genauso hinbekommen, denn bis auf den frischen Rahmspinat kamen wohl ein paar Fertigprodukte zum Zug. Dazu kam die Lautstärke in dem Lokal, ich bin extrem lärmempfindlich direkt nach der Arbeit, da sitze ich lieber gemütlich daheim beim Essen.

Wenn es daheim schnell gehen muss, habe ich hin und wieder nichts gegen ein bisschen Unterstützung durch fertige Produkte, aber hier habe ICH es unter Kontrolle, versteht ihr was ich meine? Es gibt nämlich so ein paar Sachen, die gar nicht gehen. Dafür finde ich andere Sachen richtig klasse. Fertige Tortilla Wraps oder Dürüm Fladenbrot zum Beispiel. Und wer jetzt sagt, das kann man ja ganz schnell selber machen, dann sage ich ja, kann man. Aber unter der Woche will ich das nicht!

Was ich häufig mache ist Flammkuchen auf die schnelle Art:

Dafür 1 Fladen (Dürüm oder Tortilla Wrap) mit gesalzenem und gepfeffertem Schmand bestreichen, dann mit Frühlingszwiebeln und Speck belegen, für ca. 15 Minuten in den Backofen geben, fertig.

Es ist natürlich auch jeder andere Flammkuchenbelag möglich, z.B. mit Ziegenkäse, Rosmarin und Honig.

Auch eine Art Pizza habe ich so schon fabriziert: Einfach Tomatenmark mit pürierten Tomaten aus der Dose mischen, mit Salz, Pfeffer, Oregano und Thymian würzen und dann wild belegen und mit Käse bestreuen.

Erdnuss-Fleisch-Topf

erdnuss-fleisch-topf

Bei Kuchen und Torten kann ich ja so experimentierfreudig sein, wie ich will, da wird quasi nie im Vorfeld gemeckert (und hinterher erst recht nicht!:-) )

Bei Hauptgerichten ist das anders. Ich glaube, es ist die Sorge, dass ich es einmal richtig versemmle und dann alle hungrig durch den Tag müssen. Deswegen ist hier oftmals niemand richtig begeistert, wenn ich zu größeren Experimenten ansetze, wobei es wirklich noch nie so richtig in die Hose gegangen ist, bis auf die Rote-Beete Spätzle, die optisch so sehr an rohes Hackfleisch erinnerten, dass alle dankend ablehnten.

Hier konnten alle wieder mal nach dem ersten Bissen aufatmen. Hat geschmeckt – und zwar richtig gut!

Für 5-6 Portionen:

600 g in Streifen geschnittene Schweineschnitzel in der Pfanne anbraten. Herausnehmen, und in der Pfanne nun 2 kleingeschnittene Zwiebeln glasig dünsten. 150 g Erdnussbutter dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken. 2 Dosen à 400 ml passierte Tomaten dazu geben und schließlich noch mit 1/4 l Gemüsebrühe aufgiessen. Das Fleisch wieder dazu geben und bei geschlossenem Deckel ca. 45 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen und vor dem Servieren frische Petersilie dazu geben.

Bei uns gab es dazu Reis.

Anmerkung: Beim nächsten Mal werde ich noch 2-3 Paprikaschoten hinzugeben!

Weißkohl-Hack-Auflauf

weisskohl-hack-auflauf

Heute muss ich mich kurz halten. Seit mehreren Tagen funktioniert mein Internet zu Hause nicht. Ich muss daher vom Handy aus posten, was mir nicht wirklich liegt.

Ich habe heute einen schnellen Auflauf dabei, der wohl auch als low-carb durchgeht und auch den Vorab-Skeptikern daheim letztlich richtig gut geschmeckt hat!

Für 3-4 Personen

2 feingehackte Zwiebeln in Öl anbraten. 300 g Rinderhack hinzufügen und mit braten.

Einen kleinen Weißkohlkopf vierteln, den Strunk entfernen und in fingerdicke Streifen schneiden. Den Kohl zum Fleisch geben.

Mit Salz, Pfeffer und ordentlich Paprika würzen. 4 EL Tomatenmark dazu geben und kurz anrösten lassen.

Mit 1/4 l Gemüsebrühe ablöschen.

30 Minuten dünsten lassen.

Die Masse in einen Bräter geben. 150 g geriebenen Käse darüber streuen.

3 Eier mit 1/4 l Milch und Salz verquirlen, darüber gießen.

Im Ofen 30 Minuten backen.

Waffeln

waffeln

Waffeln – jeder kennt und fast jeder liebt sie! Ich finde sie toll, weil sie praktisch zu jedem Anlass passen, denn mit den passenden Toppings kann man sie zum Frühstück, als Dessert oder auch als Kuchenersatz essen. Ich habe ein Rezept, bei dem nichts schiefgehen kann und bei mir ist auch noch keine diese Waffeln im Waffeleisen hängen geblieben.

Für ca. 10 Stück:

200 g weiche Butter mit 150 g Zucker schaumig rühren. Nach und nach 4 Eier und 2 EL Rum unterschlagen. 350 g Mehl mit 1/2 Päckchen Backpuler vermischen und im Wechsel mit ca. 200 ml Mineralwasser (je nach Teigbeschaffenheit) unterheben.

Im Waffeleisen nach und nach herausbacken. Man erkennt, dass die Waffeln fertig sind, wenn kein Dampf mehr entweicht.

Werden nicht alle Waffeln sofort verbraucht, können übrig gebliebene auch eingefroren werden!

Mein Topping besteht aus 1/3 geschlagene Sahne und 2/3 Joghurt. Dazu noch ein paar Früchte und fertig!

Dies ist mein letzter Blogbeitrag im Jahr 2016. Ich bedanke mich bei euch allen, ich hoffe, ihr hattet genau so viel Spaß beim Lesen und Nachmachen, wie ich beim Backen, Kochen, Fotografieren und Schreiben. Ich freue mich auch nächstes Jahr wieder auf euch!

Dal oder auch einfach nur Linsensuppe

dal

Wenn es draußen so richtig nasskalt ist, gibt es ja nichts besseres als eine Suppe oder einen Eintopf der einem wieder so richtig einheizt. Und das kann der Eintopf bzw. die Suppe, die ich heute dabei habe, richtig gut. Ob ihr in eher als Eintopf oder Suppe kocht, hängt ganz von euch ab, die Konsistenz könnt ihr selbst bestimmen. Ich habe es gerne ein bisschen sämiger, dementsprechend habe ich einfach etwas weniger Wasser zugegeben.

Für 2 Personen:

1 Zwiebel in etwas Öl anbraten, 1 Knoblauchzehe hinzugeben und weiter anbraten. 100 g Berglinsen und 1 kleingeschnittene Süßkartoffel hinzugeben, kurz anrösten. Mit 1 Dose gehackter Tomaten und 1 kleinen Dose Kokosmilch ablöschen. 1 kleines Stück klein gehackten Ingwer dazugeben und Curry nach Geschmack, und das ganze ca. 25 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und etwas Limettensaft abschmecken. Um die gewünschte Konsistenz zu erreichen, evtl. noch Wasser zugeben und gegebenenfalls kurz mit dem Pürierstab durch die Suppe gehen.

Anstatt der Süßkartoffel kann man natürlich auch eine ganz normale Kartoffel verwenden. Die Berglinsen lassen sich auch durch rote Linsen ersetzen.