Erdnuss-Fleisch-Topf

erdnuss-fleisch-topf

Bei Kuchen und Torten kann ich ja so experimentierfreudig sein, wie ich will, da wird quasi nie im Vorfeld gemeckert (und hinterher erst recht nicht!:-) )

Bei Hauptgerichten ist das anders. Ich glaube, es ist die Sorge, dass ich es einmal richtig versemmle und dann alle hungrig durch den Tag müssen. Deswegen ist hier oftmals niemand richtig begeistert, wenn ich zu größeren Experimenten ansetze, wobei es wirklich noch nie so richtig in die Hose gegangen ist, bis auf die Rote-Beete Spätzle, die optisch so sehr an rohes Hackfleisch erinnerten, dass alle dankend ablehnten.

Hier konnten alle wieder mal nach dem ersten Bissen aufatmen. Hat geschmeckt – und zwar richtig gut!

Für 5-6 Portionen:

600 g in Streifen geschnittene Schweineschnitzel in der Pfanne anbraten. Herausnehmen, und in der Pfanne nun 2 kleingeschnittene Zwiebeln glasig dünsten. 150 g Erdnussbutter dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken. 2 Dosen à 400 ml passierte Tomaten dazu geben und schließlich noch mit 1/4 l Gemüsebrühe aufgiessen. Das Fleisch wieder dazu geben und bei geschlossenem Deckel ca. 45 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen und vor dem Servieren frische Petersilie dazu geben.

Bei uns gab es dazu Reis.

Anmerkung: Beim nächsten Mal werde ich noch 2-3 Paprikaschoten hinzugeben!

Marmorkuchen mit Joghurt

joghurt-marmorkuchen

Bei den Foodbildern meiner Bloggerkollegen bewundere ich ja ganz oft die vielen Hinter- und Untergründe, die benutzt werden. Ich bin da eher mau ausgestattet, aber eigentlich macht das ja gar nichts, wenn einen die Natur so schön mit weiß und grün aushilft!

In Szene gesetzt hat die Natur hier einen ganz klassischen Marmorkuchen, der gepimpt wird mit Joghurt und Zartbitterschokolade und der so gut ankam, dass ich das Rezept schon vor Veröffentlichung hier an die Verkoster weiter geben musste und der, wie ich heute erfahren habe, bereits nachgebacken wurde. Das freut das Foodbloggerherz! 🙂

Für einen Gugelhupf:

50 g Zartbitterschokolade in der Mikrowelle schmelzen lassen.

Währenddessen 250 g Butter mit 250 g Zucker schaumig rühren. Nach und nach 4 Eier unterrühren. 250 g Mehl und 2 TL Backpulver langsam unterheben. Anschließend 100 g Joghurt unterrühren.

Die Hälfte des Teigs in die ausgefettete Gugelhupfform geben.

Unter den restlichen Teig die zerlassene Zartbitterschokolade, 3 EL Kakaopulver und 50 g Joghurt rühren.

Den dunklen Teig auf den hellen Teig in der Form geben. Mit einer Gabel versuchen, Schlieren in den Teig zu bringen.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 55 Minuten backen.

Butterkuchen ohne Hefe

butterkuchen-ohne-hefe

Das Rezept für diesen Butterkuchen habe ich vor Jahren von einer Freundin bekommen und er wird immer mal wieder gebacken, weil er so schnell geht und so gut schmeckt. Die meisten Butterkuchenrezepte werden mit einem Hefeteigboden gebacken, was ich lecker finde, aber immer eine längere Zubereitungszeit erfordert.

Ich backe ihn wahlweise auf einem Blech oder in der Springform. Auf dem Blech wird er ganz dünn und schmeckt damit besonders fein. Das Ergebnis davon, wenn der Teig in die Springform kommt, könnt ihr oben sehen. Ursprünglich wird das Rezept mit Sahne anstatt Schmand gemacht. Ich hatte einmal keine Sahne da und habe sie einfach durch Schmand ersetzt und das Ergebnis hat mir so toll gefallen, dass ich es seitdem immer so mache.

Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser:

1 Becher Schmand (200 g) mit 3 Eiern und 1 Becher Zucker verquirlen. Anschließend 2 Becher Mehl und 2 TL Backpulver unterrühren.

Teig in die Springform geben und bei 160 Grad Heißluft ca. 25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten:

Dafür 125 g Butter schmelzen lassen und 1 Becher Zucker, 3 EL Milch und 100 g Mandelblättchen unterrühren.

Den Belag auf den heißen Kuchen geben und weitere 15 – 20 Minuten backen, bis der Belag goldbraun ist.

Wird der Kuchen auf dem Blech gebacken, verringert sich die Backzeit für den Boden auf ca. 15 Minuten und für den Belag auf ca. 10 Minuten.

Ich habe als Becher zum Abmessen einfach den leeren Schmandbecher hergenommen.

Weißkohl-Hack-Auflauf

weisskohl-hack-auflauf

Heute muss ich mich kurz halten. Seit mehreren Tagen funktioniert mein Internet zu Hause nicht. Ich muss daher vom Handy aus posten, was mir nicht wirklich liegt.

Ich habe heute einen schnellen Auflauf dabei, der wohl auch als low-carb durchgeht und auch den Vorab-Skeptikern daheim letztlich richtig gut geschmeckt hat!

Für 3-4 Personen

2 feingehackte Zwiebeln in Öl anbraten. 300 g Rinderhack hinzufügen und mit braten.

Einen kleinen Weißkohlkopf vierteln, den Strunk entfernen und in fingerdicke Streifen schneiden. Den Kohl zum Fleisch geben.

Mit Salz, Pfeffer und ordentlich Paprika würzen. 4 EL Tomatenmark dazu geben und kurz anrösten lassen.

Mit 1/4 l Gemüsebrühe ablöschen.

30 Minuten dünsten lassen.

Die Masse in einen Bräter geben. 150 g geriebenen Käse darüber streuen.

3 Eier mit 1/4 l Milch und Salz verquirlen, darüber gießen.

Im Ofen 30 Minuten backen.

Tiramisu-Torte

tiramisu-torte

Kaum geht das neue Jahr los, ändern sich die Angebote der Supermärkte radikal. Ging es vor dem Jahreswechsel noch um Köstlichkeiten und Schlemmen, geht es im neuen Jahr nur noch um Low-Carb und Sport. Ich stelle mich mit meinem ersten Rezept im neuen Jahr mal gegen den Trend und präsentiere euch ein echtes Sahnestückchen, ein naked cake, der sogar als Alliteration daherkommt! 🙂

Für das klassische Tiramisu werden ja helle Biskotten verwendet. Ich habe einen dunklen Biskuitboden aus 6 Eiern verwendet, weil ich es hübscher fand, wenn man die Tränke nicht sieht. In der Tränke wiederholt sich die Zugabe von Kakao, die ganze Torte bekommt so zusätzlich einen schokoladigen Charakter, was ich reizvoll fand. Bei der Creme habe ich auf rohe Eier verzichtet und stattdessen Eierlikör verwendet, so übersteht die Torte auch eine längere Zeit auf einem Buffet ohne die Sorge über mögliche Salmonellen.

Tränke

125 ml Milch mit 1 EL Zucker und 1 EL Kakaopulver kurz aufkochen, abkühlen lassen. Dann 1 Portion Espresso und Amaretto nach Geschmack dazu geben.

Füllung

600 ml Sahne mit mit 2 EL Sahnesteif steif schlagen.

250 g Mascarpone, 250 g Magerquark und 60 g Zucker verrühren. Die Sahne jetzt unter die Mascarponemasse ziehen. Mit Eierlikör und Amaretto abschmecken.

Fertigstellung

Biskuitboden 2x durchschneiden. Der oberste Boden kommt nun umgekehrt in einen Tortenring, wird getränkt und mit 1/3 der Creme bestrichen.

Bei den beiden anderen Lagen jeweils wiederholen. Ganz oben befindet sich nun der ehemalige Boden, der mit der Bodenfläche nach oben kommt, damit man eine plane Oberfläche hat, die aber genauso getränkt und mit Creme bestrichen wird.

Am Besten über Nacht durchziehen lassen, vor dem Servieren den Tortenring abziehen und mit Kakao bestäuben.

 

Waffeln

waffeln

Waffeln – jeder kennt und fast jeder liebt sie! Ich finde sie toll, weil sie praktisch zu jedem Anlass passen, denn mit den passenden Toppings kann man sie zum Frühstück, als Dessert oder auch als Kuchenersatz essen. Ich habe ein Rezept, bei dem nichts schiefgehen kann und bei mir ist auch noch keine diese Waffeln im Waffeleisen hängen geblieben.

Für ca. 10 Stück:

200 g weiche Butter mit 150 g Zucker schaumig rühren. Nach und nach 4 Eier und 2 EL Rum unterschlagen. 350 g Mehl mit 1/2 Päckchen Backpuler vermischen und im Wechsel mit ca. 200 ml Mineralwasser (je nach Teigbeschaffenheit) unterheben.

Im Waffeleisen nach und nach herausbacken. Man erkennt, dass die Waffeln fertig sind, wenn kein Dampf mehr entweicht.

Werden nicht alle Waffeln sofort verbraucht, können übrig gebliebene auch eingefroren werden!

Mein Topping besteht aus 1/3 geschlagene Sahne und 2/3 Joghurt. Dazu noch ein paar Früchte und fertig!

Dies ist mein letzter Blogbeitrag im Jahr 2016. Ich bedanke mich bei euch allen, ich hoffe, ihr hattet genau so viel Spaß beim Lesen und Nachmachen, wie ich beim Backen, Kochen, Fotografieren und Schreiben. Ich freue mich auch nächstes Jahr wieder auf euch!

Frohe Weihnachten

2016 neigt sich dem Ende zu und Weihnachten steht vor der Tür.
Ich wünsche euch ein friedliches Weihnachtsfest mit all euren Lieben, mit guten Gesprächen und leckerem Essen. Genießt die Zeit!