Zimt-Brownies

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Brownies schmecken fast jedem, stimmts? Und schnell gemacht sind sie auch noch. Der ein oder andere verzichtet zwar in der Fastenzeit auf solche Genüsse, ich finde aber, dass so ein Stückchen Kuchen die Laune an einem schlechtem Tag wahnsinnig verbessern kann. Und allein das ist es doch schon wert.

Für eine 26er Springform

200 g Butter mit 200 g Zartbitterschokolade in der Mikrowelle schmelzen.

In der Zwischenzeit 4 Eier mit 250 g Zucker schaumig rühren. Anschließend die lauwarme Schokomischung unterrühren. Dann eine Mischung aus 160 g Mehl, 1 TL Zimt und 3 EL Kakaopulver nur kurz unterrühren.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 30 Minuten backen.

Auf den erkalteten Kuchen das Frosting geben:

Dafür 3 EL Butter mit 3 EL Kakao aufschlagen, 125 g Puderzucker und ca. 3 EL Milch dazugeben und schaumig schlagen.

Flammkuchen-Quickie

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Heute war ich nach der Arbeit beim Essen. Ich bin momentan wegen den Grippenachwirkungen so schlapp, dass mir die Energie fehlt, noch etwas vernünftiges in der Küche auf die Beine zu stellen. Irgendwie war ich hinterher aber nicht richtig befriedigt, ich hatte einfach das Gefühl, das hätte ich selber genauso hinbekommen, denn bis auf den frischen Rahmspinat kamen wohl ein paar Fertigprodukte zum Zug. Dazu kam die Lautstärke in dem Lokal, ich bin extrem lärmempfindlich direkt nach der Arbeit, da sitze ich lieber gemütlich daheim beim Essen.

Wenn es daheim schnell gehen muss, habe ich hin und wieder nichts gegen ein bisschen Unterstützung durch fertige Produkte, aber hier habe ICH es unter Kontrolle, versteht ihr was ich meine? Es gibt nämlich so ein paar Sachen, die gar nicht gehen. Dafür finde ich andere Sachen richtig klasse. Fertige Tortilla Wraps oder Dürüm Fladenbrot zum Beispiel. Und wer jetzt sagt, das kann man ja ganz schnell selber machen, dann sage ich ja, kann man. Aber unter der Woche will ich das nicht!

Was ich häufig mache ist Flammkuchen auf die schnelle Art:

Dafür 1 Fladen (Dürüm oder Tortilla Wrap) mit gesalzenem und gepfeffertem Schmand bestreichen, dann mit Frühlingszwiebeln und Speck belegen, für ca. 15 Minuten in den Backofen geben, fertig.

Es ist natürlich auch jeder andere Flammkuchenbelag möglich, z.B. mit Ziegenkäse, Rosmarin und Honig.

Auch eine Art Pizza habe ich so schon fabriziert: Einfach Tomatenmark mit pürierten Tomaten aus der Dose mischen, mit Salz, Pfeffer, Oregano und Thymian würzen und dann wild belegen und mit Käse bestreuen.

Kaffeekuchen

kaffeekuchen

Nachdem ich jetzt 14 Tage der Influenza zum Opfer gefallen bin, schaffe ich es heute endlich mal wieder ein neues Rezept hochzuladen. Bisher habe ich ja eine Grippeimpfung immer als überflüssig angesehen, momentan überdenke ich meine Haltung gerade. 🙂

Ich steige mit etwas ganz einfachem, aber nicht minder Leckerem ein. Denn mein Kaffeekuchen ist ganz flaumig und saftig, ohne aber klitschig zu sein. Ich bin schon mal begeistert, auch weil es keine besonderen Zutaten dafür braucht. Ich habe dem Kuchen noch ein Frosting gegönnt, genauso gut könnt ihr ihn aber auch einfach mit Puderzucker bestreuen oder mit Schokoglasur veredelen.

Für ein Blech:

5 Eiweiß steif schlagen.

250 g weiche Butter mit 375 g Zucker hellcremig schlagen und dann 5 Eigelb unterrühren.

Anschließend eine Mischung aus 375 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver und 50 g Kakaopulver im Wechsel mit 250 ml abgekühlten Kaffee unter die Buttermischung rühren.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 30 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen gegebenenfalls mit dem Frosting bestreichen:

150 g Zartbitterschokolade in der Mikrowelle schmelzen lassen. In der Zwischenzeit 70 g weiche Butter mit 150 g Zucker schaumig rühren. 3 TL Kakaopulver unterrühren. Anschließend die geschmolzene Schokolade unterziehen. Und zum Schluss 250 g Schmand unterrühren.

Das Frosting auf den ausgekühlten Kuchen geben.

Kurzzeitig außer Gefecht!

Diese Woche gibt es ausnahmsweise mal nichts neues von mir – die Grippe hat mich einfach mal flach gelegt. Ich hoffe auf bessere Zeiten und melde mich nächste Woche wieder. Bleibt alle schön gesund!

 

Erdnuss-Fleisch-Topf

erdnuss-fleisch-topf

Bei Kuchen und Torten kann ich ja so experimentierfreudig sein, wie ich will, da wird quasi nie im Vorfeld gemeckert (und hinterher erst recht nicht!:-) )

Bei Hauptgerichten ist das anders. Ich glaube, es ist die Sorge, dass ich es einmal richtig versemmle und dann alle hungrig durch den Tag müssen. Deswegen ist hier oftmals niemand richtig begeistert, wenn ich zu größeren Experimenten ansetze, wobei es wirklich noch nie so richtig in die Hose gegangen ist, bis auf die Rote-Beete Spätzle, die optisch so sehr an rohes Hackfleisch erinnerten, dass alle dankend ablehnten.

Hier konnten alle wieder mal nach dem ersten Bissen aufatmen. Hat geschmeckt – und zwar richtig gut!

Für 5-6 Portionen:

600 g in Streifen geschnittene Schweineschnitzel in der Pfanne anbraten. Herausnehmen, und in der Pfanne nun 2 kleingeschnittene Zwiebeln glasig dünsten. 150 g Erdnussbutter dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken. 2 Dosen à 400 ml passierte Tomaten dazu geben und schließlich noch mit 1/4 l Gemüsebrühe aufgiessen. Das Fleisch wieder dazu geben und bei geschlossenem Deckel ca. 45 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen und vor dem Servieren frische Petersilie dazu geben.

Bei uns gab es dazu Reis.

Anmerkung: Beim nächsten Mal werde ich noch 2-3 Paprikaschoten hinzugeben!

Marmorkuchen mit Joghurt

joghurt-marmorkuchen

Bei den Foodbildern meiner Bloggerkollegen bewundere ich ja ganz oft die vielen Hinter- und Untergründe, die benutzt werden. Ich bin da eher mau ausgestattet, aber eigentlich macht das ja gar nichts, wenn einen die Natur so schön mit weiß und grün aushilft!

In Szene gesetzt hat die Natur hier einen ganz klassischen Marmorkuchen, der gepimpt wird mit Joghurt und Zartbitterschokolade und der so gut ankam, dass ich das Rezept schon vor Veröffentlichung hier an die Verkoster weiter geben musste und der, wie ich heute erfahren habe, bereits nachgebacken wurde. Das freut das Foodbloggerherz! 🙂

Für einen Gugelhupf:

50 g Zartbitterschokolade in der Mikrowelle schmelzen lassen.

Währenddessen 250 g Butter mit 250 g Zucker schaumig rühren. Nach und nach 4 Eier unterrühren. 250 g Mehl und 2 TL Backpulver langsam unterheben. Anschließend 100 g Joghurt unterrühren.

Die Hälfte des Teigs in die ausgefettete Gugelhupfform geben.

Unter den restlichen Teig die zerlassene Zartbitterschokolade, 3 EL Kakaopulver und 50 g Joghurt rühren.

Den dunklen Teig auf den hellen Teig in der Form geben. Mit einer Gabel versuchen, Schlieren in den Teig zu bringen.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 55 Minuten backen.

Butterkuchen ohne Hefe

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Das Rezept für diesen Butterkuchen habe ich vor Jahren von einer Freundin bekommen und er wird immer mal wieder gebacken, weil er so schnell geht und so gut schmeckt. Die meisten Butterkuchenrezepte werden mit einem Hefeteigboden gebacken, was ich lecker finde, aber immer eine längere Zubereitungszeit erfordert.

Ich backe ihn wahlweise auf einem Blech oder in der Springform. Auf dem Blech wird er ganz dünn und schmeckt damit besonders fein. Das Ergebnis davon, wenn der Teig in die Springform kommt, könnt ihr oben sehen. Ursprünglich wird das Rezept mit Sahne anstatt Schmand gemacht. Ich hatte einmal keine Sahne da und habe sie einfach durch Schmand ersetzt und das Ergebnis hat mir so toll gefallen, dass ich es seitdem immer so mache.

Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser:

1 Becher Schmand (200 g) mit 3 Eiern und 1 Becher Zucker verquirlen. Anschließend 2 Becher Mehl und 2 TL Backpulver unterrühren.

Teig in die Springform geben und bei 160 Grad Heißluft ca. 25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten:

Dafür 125 g Butter schmelzen lassen und 1 Becher Zucker, 3 EL Milch und 100 g Mandelblättchen unterrühren.

Den Belag auf den heißen Kuchen geben und weitere 15 – 20 Minuten backen, bis der Belag goldbraun ist.

Wird der Kuchen auf dem Blech gebacken, verringert sich die Backzeit für den Boden auf ca. 15 Minuten und für den Belag auf ca. 10 Minuten.

Ich habe als Becher zum Abmessen einfach den leeren Schmandbecher hergenommen.