Kroatische Cremeschnitte

Ab heute ist er wohl endgültig da: Der kalte, nasse Herbst. Aber wie gut, dass man den Sommer zumindest in Gedanken ganz schnell zurückholen kann. Ich mache das mit einem Rezept, dass mich sofort an meinen Sommerurlaub in Opatija erinnert. In Kroatien gibt es nämlich an jeder Ecke Cremeschnitten zu kaufen. Daheim habe ich dann erst einmal gegoogelt und aus vielen verschiedenen Rezepten und Hinweisen mein eigenes Rezept gebastelt. Ich wollte es nämlich nicht ganz so cremelastig und den Biskuitteig, den ich noch tiefgefroren da hatte, gerne auch noch etwas zur Geltung kommen lassen. Wer keine Lust darauf hat einen Biskuitteig vorzubereiten, kann auch einfach Blätterteig verwenden.

Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser:

3 Eier trennen

Das Eiweiß mit 25 g Zucker steif schlagen.

Die Eigelb mit 75 Zucker verrühren, 1 Päckchen Vanillepuddingpulver, 2 EL Mehl und 200 ml Milch unterrühren.

Die Eigelbmischung in 500 ml Milch einmal kurz aufkochen lassen.

Das steifgeschlagene Eiweiß unter die heiße Eigelbmischung unterrühren.

Diese Mischung zwischen die beiden Hälfen eines aufgeschnittenen Biskuitbodens geben.

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Himbeer-Nougattorte mit Frischkäse

Himbeer-Noutgattorte mit Frischkäse

Heute gibt es eine dekadente Himbeer-Nougattorte mit Frischkäse, die hammermäßig lecker ist. Die Kombi aus Nougat und Himbeeren ist einfach eine Wucht! Das mag der ein oder andere als Kindergeburtstagskuchen für übertrieben halten, aber für die Geburtstagssause der Münchner Küche ist das gerade gut genug! 🙂 Herzlichen Glückwunsch zum 2. Bloggeburtstag! Alle Infos zum Blogevent findet ihr übrigens hier.

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Was ich hingegen übertrieben finde ist der Trend des Cake Smash. Hat das von euch schon mal jemand gehört? Hier wird ein toller Kuchen gebacken allein für den Zweck, dass das Geburtstagsbaby den Kuchen zermatscht, dabei süss aussieht und dann tolle Fotos dabei entstehen. DAS finde ich wirklich dekadent. Aber ich schweife ab…

Gefunden habe ich das Rezept übrigens in der aktuellen Ausgabe der Sweet Dreams, vielen Dank an den Hurbert Burda Verlag, für das PR-Sample. Ich habe das Rezept aber ziemlich abgeändert.

Für eine 26er Springform

Für den Biskuit:

70 g Butter in der Mikrowelle schmelzen. Währenddessen 6 Eiweiß steif schlagen, dabei 1 Prise Salz und 150 g Zucker zugeben. Die 6 Eigelbe nach und nach unterrühren. 100 g Mehl, 2 EL Kakao und 1 Prise Backpulver mischen und unter die Eiermischung unterheben. Danach auch die geschmolzene Butter unterheben.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 35 Minuten backen.

Für die Nougatcreme:

400 g Sahne mit 1 Pä Sofortgelatine steif schlagen. In einer zweiten Schüssel 175 g Frischkäse mit 250 g Nuss-Nougatcreme verrühren. Die steife Sahne darunterziehen.

Abgekühlten Biskuit einmal auseinander schneiden. 2/3 der Sahne-Frischkäsemasse auf die untere Hälfte geben. 2. Hälfte des Tortenbodens darauf geben und mit der restlichen Sahnemasse bestreichen.

Für die Himbeermasse:

350 g Himbeeren mit 3 EL Zitronensaft und 50 ml Kirschsaft pürieren. 5 Blatt Gelatine einweichen. 4 EL Himbeermarmelade in der Mikrowelle erhitzen. Gelatine in der Marmelade auflösen und unter die Himbeeren rühren.

Himbeermasse auf die Nougatcreme streichen.

Einen Tortenguss aus 1 Pä Tortenguss und 250 ml Kirschsaft nach Packungsanweisung zubereiten und auf die Torte geben.

Das Kunstwerk am besten über Nacht kühl stellen, damit die einzelnen Schichten richtig fest werden können.

Tipps & Tricks:

  • Beim Zusammensetzen der Torte nutze ich immer einen Tortenring, den ich um den untersten Teil des Tortenbodens setze. Beim Füllen kann dann nichts auseinanderlaufen. Ich nehme den Tortenring dann immer erst ab, wenn das fertige Gebäck über Nacht im Kühlschrank war.
  • Bei der Marmelade und beim Saft sind Variationen durchaus möglich. Wichtig ist es nur, dass der Saft eine satte, rote Farbe hat und geschmacklich mit den Himbeeren harmoniert – es schaut dann einfach schöner aus!
  • Die oben angegebene Verfahrensweise für Biskuit wende ich auch bei anderen Rezepten an, es hat den Vorteil, dass nur eine Schüssel gebraucht wird und der Abwasch sich somit in Grenzen hält. 😉

Nougat-Apfeltorte

Nougattorte

Mit diesem Sahnestück möchte ich meinen Beitrag abgeben zur vorösterlichen Blogparade mit dem Thema „Kekse, Candy & Kaninchen“ beim „KüchenAtlas Blog„.

kekse-candy-und-kaninchen

Anlass war hier eigentlich ein Geburtstag, aber thematisch passt das wunderbar und deshalb mache ich doch gerne mit!

Es rentiert sich diese Torte für die Oster-Festtagstafel nachzubacken, es gab ausschließlich großes Lob bei den Gästen. Die Kombi aus Nougat mit den eher säuerlichen Äpfeln sorgte für ein harmonisches Geschmackserlebnis.

Für den Teig:

Aus 5 Eiern, 200 g Zucker, 200 g Mehl, 1 TL Backpulver und 5 EL Wasser einen Biskuit backen.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 50 Minuten backen.

Für die 1. Füllung:

Pudding kochen aus 250 ml Milch und 1/2 Pä Vanillepuddingpulver.

8 Blatt Gelatine einweichen, ausdrücken und im noch heißen Pudding auflösen. 300 g klein gehacktes Nougat darin auflösen, 100 ml Eierlikör unterrühren. Im ausgekühlten Zustand 500 g Magerquark und 2 Becher steifgeschlagene Sahne unterheben.

Für die 2. Füllung:

4 klein geschnittene, geschälte Äpfel in 1/2 l Apfelsaft aufkochen und mit 3 Pä Tortenguss binden, dann abkühlen lassen.

Torte 2x durchschneiden. Auf die unteren 2 Böden zuerst jeweils die Hälfte der Apfelfüllung geben, dann 1/3 der Nougatmasse darauf geben. Auf den Deckel das restliche Drittel der Nougatcreme geben.

Für die Deko 1 Becher Sahne steif schlagen und die Torte am Rand damit einsteichen und eventuell verzieren..

Und so sieht das gute Stück dann im Anschnitt aus:

Nougattorte-1