schnelles Baguette

In einem Artikel habe ich mal über die Auswirkung von Düften über das Glücksgefühl gelesen. Dort stand auch, dass sich Menschen in „Geruchsnähe“ von Bäckereien glücklicher fühlen. Ich weiß zwar nicht mehr, wie das gemessen wurde, glaube es aber sofort. Der Duft von frisch gebackenen Brot ist einfach etwas ganz besonderes. Ich gestehe, ich rieche auch an einer Scheibe Brot, wenn ich einen Laib frisch anschneide. Der Geruch ist einfach Perfektion für mich.

Daheim hätte ich diesen Geruch auch am liebsten ständig. Zum Brot backen komme ich aber leider nicht so oft. Dieses Baguette ist verhältnismäßig einfach gemacht und belohnt mit wunderbaren Geruch und Geschmack! Wenn ihr 2 Stunden Zeit habt, dann probiert es einfach mal aus!

500 g Mehl (Typ 550) mit 1 Päckchen Trockenhefe, 2 gestrichenen TL Salz und 1/2 TL Zucker vermischen.

Mit 320 ml lauwarmen Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten und dann noch 5 Minuten weiterkneten.  Auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Quadrat ausrollen, dann die 4 Ecken zur Mitte einschlagen, umdrehen. Den Teig so in eine Schüssel geben und mit einem Tuch abdecken und ca. 20 Minuten gehen lassen.

Anschließend den Vorgang des Ausrollens und Einschlagens und Gehen lassens noch 2 Mal wiederholen.

Den Teig dann dritteln und zu Stangen ausrollen und auf ein Backblech legen. Abgedeckt weitere 20 Minuten gehen lassen.

Den Ofen währenddessen auf 240 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Auf den Backofenboden eine feuerfeste Form stellen und in diese Wasser füllen.

Die Baguettes mehrmals schräg einschneiden und in ca. 15-18 Minuten backen. 

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Langschläferbrötchen

Langschlägerbrötchen

Am Sonntagmorgen mit frisch gebackenen Brötchen frühstücken – ein Traum! Ja, bisher leider ein Traum. Denn frühes Aufstehen am Wochenende um quasi Nachts Hefeteig anzusetzen ist ein Alptraum für mich.

Lieber später auf Müsli oder andere Alternativen ausweichen. Dabei geht es auch anders. Bei Buchteln setze ich den Hefeteig ja auch schon am Vorabend an, warum also nicht das Gleiche bei Semmeln machen. Also gesagt – getan. Und sie sind: Ein wahr gewordener Traum!

In der hier vorgestellten Variante sind sie aber bevorzugt für süße Beläge geeignet. Wer lieber „Universalbrötchen“ hätte, lässt bitte den Zucker bis auf einen Teelöffel weg (die geringe Menge wird zur Unterstützung der Hefe benötigt!).

Also los geht’s am Vorabend:

1 Pä Trockenhefe mit 250 g Weizenvollkornmehl, 400g Weizenmehl Typ 1050, 1 gehäuften TL Salz und 75 g Zucker vermischen.

100 ml Wasser, 400 g Vollmilchjoghurt und 3 EL Olivenöl dazugeben und alles gut verkneten.

Ich mache das gerne mit der Hand, man kann aber auch die Knethaken des Handrührers zu Hilfe nehmen.

Dann in 10 bis 12 Stücke unterteilen, Semmeln daraus formen und in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben (ca 26er Springformgröße).

Mit Wasser bepinseln, evtl. mit Sesam, Mohn oder Kürbiskernen bestreuen.

Über Nacht mit Folie abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen.

Morgens:

Bei 175 Grad Umluft ca. 25 Minuten backen.