Himbeer-Brownies

Es ist frisch geworden – Dachgeschossbewohner, wie meine Wenigkeit, atmen auf, reißen die Fenster auf und eilen dann in die Küche um endlich mal wieder den Backofen anzuwerfen.

Aus dem Ofen geholt habe ich Brownies, die durch Himbeeren besonders saftig und cremig geworden sind. Richtig lecker und auch ergiebig, da durch den hohen Schokoanteil schon ein kleines Stückchen reicht! Es lohnt sich hier also ein paar Freunde zum Kaffeeklatsch einzuladen, denn allzu lang würde ich das gute Stück nicht aufheben, da er eben so saftig ist.

Ich habe hier den Tortenring auf 20 cm eingestellt, weil ich keine klassische Brownie-Backform daheim habe.

125 g Butter mit 300 g Zartbitterschokolade schmelzen. Am einfachsten geht das in der Mikrowelle. Anschließend etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit 4 Eier mit 200 g Zucker schaumig schlagen. die etwas abgekühlte Schokoladenmischung unterziehen. Zum Schluss 100 g Mehl unterheben.

Die Masse in eine Form mit 20 cm Durchmesser geben. 200 g Tiefkühlhimbeeren gleichmäßig darüber geben.

Die Form in den vorgeheizten Backofen geben und bei 160 Grad Heißluft ca. 30 Minuten backen.

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Himbeer-Bananenkuchen

Himbeer-Bananenkuchen

Kennt ihr das, wenn ihr ein neues Backrezept ausprobiert, aber in erster Linie, weil ihr euch denkt: „Wie soll das denn funktionieren?“ Die Erwartungen sind dann entsprechend niedrig, die Hoffnung natürlich aber trotzdem groß. Und dann holt man die Kuchenform aus dem Ofen und denkt sich schon so: „nicht schlecht“. Aber wenn der Himbeer-Bananenkuchen dann ausgekühlt ist und man ihn anschneidet und probiert, dann haut es einen so richtig aus den Socken.

Genauso ging es mir hier. Ein Kuchen komplett eifrei? Das kann doch gar nicht richtig fluffig werden! Von wegen – der Kuchen ist so fluffig, flaumig, einfach wunderbar.

Und das Beste: Ich habe dafür noch nicht mal mein Rührgerät aus der Schublade geholt. Lediglich die Gabel zum leichten Verquirlen habe ich zu Hilfe genommen.

Für eine kleine Kastenkuchenform:

1 1/2 reife, zerdrückte Bananen mit 75 ml Mandelmilch und 75 ml Pflanzenöl vermischen.

In einer zweiten Schüssel 150 g Mehl, 1 TL Backpulver, 100 g Zucker und 40 g Kokosraspel abwiegen und vermischen.

Die Bananenmischung zu den trockenen Zutaten geben und mit der Gabel verrühren.

Am Schluss noch eine Handvoll TK-Himbeeren unterheben und in die gefettete Backform geben.

Bei 160 Grad Umluft ca. 50 Minuten backen.

Anmerkungen:

  • Für eine herkömmliche Kastenform die Zutatenmengen einfach verdoppeln. Die Backzeit beträgt dann aber ungefähr eine volle Stunde.
  • Anstatt Mandelmilch kann auch Soja- oder Kuhmilch verwendet werden.

Himbeer-Nougattorte mit Frischkäse

Himbeer-Noutgattorte mit Frischkäse

Heute gibt es eine dekadente Himbeer-Nougattorte mit Frischkäse, die hammermäßig lecker ist. Die Kombi aus Nougat und Himbeeren ist einfach eine Wucht! Das mag der ein oder andere als Kindergeburtstagskuchen für übertrieben halten, aber für die Geburtstagssause der Münchner Küche ist das gerade gut genug! 🙂 Herzlichen Glückwunsch zum 2. Bloggeburtstag! Alle Infos zum Blogevent findet ihr übrigens hier.

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Was ich hingegen übertrieben finde ist der Trend des Cake Smash. Hat das von euch schon mal jemand gehört? Hier wird ein toller Kuchen gebacken allein für den Zweck, dass das Geburtstagsbaby den Kuchen zermatscht, dabei süss aussieht und dann tolle Fotos dabei entstehen. DAS finde ich wirklich dekadent. Aber ich schweife ab…

Gefunden habe ich das Rezept übrigens in der aktuellen Ausgabe der Sweet Dreams, vielen Dank an den Hurbert Burda Verlag, für das PR-Sample. Ich habe das Rezept aber ziemlich abgeändert.

Für eine 26er Springform

Für den Biskuit:

70 g Butter in der Mikrowelle schmelzen. Währenddessen 6 Eiweiß steif schlagen, dabei 1 Prise Salz und 150 g Zucker zugeben. Die 6 Eigelbe nach und nach unterrühren. 100 g Mehl, 2 EL Kakao und 1 Prise Backpulver mischen und unter die Eiermischung unterheben. Danach auch die geschmolzene Butter unterheben.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 35 Minuten backen.

Für die Nougatcreme:

400 g Sahne mit 1 Pä Sofortgelatine steif schlagen. In einer zweiten Schüssel 175 g Frischkäse mit 250 g Nuss-Nougatcreme verrühren. Die steife Sahne darunterziehen.

Abgekühlten Biskuit einmal auseinander schneiden. 2/3 der Sahne-Frischkäsemasse auf die untere Hälfte geben. 2. Hälfte des Tortenbodens darauf geben und mit der restlichen Sahnemasse bestreichen.

Für die Himbeermasse:

350 g Himbeeren mit 3 EL Zitronensaft und 50 ml Kirschsaft pürieren. 5 Blatt Gelatine einweichen. 4 EL Himbeermarmelade in der Mikrowelle erhitzen. Gelatine in der Marmelade auflösen und unter die Himbeeren rühren.

Himbeermasse auf die Nougatcreme streichen.

Einen Tortenguss aus 1 Pä Tortenguss und 250 ml Kirschsaft nach Packungsanweisung zubereiten und auf die Torte geben.

Das Kunstwerk am besten über Nacht kühl stellen, damit die einzelnen Schichten richtig fest werden können.

Tipps & Tricks:

  • Beim Zusammensetzen der Torte nutze ich immer einen Tortenring, den ich um den untersten Teil des Tortenbodens setze. Beim Füllen kann dann nichts auseinanderlaufen. Ich nehme den Tortenring dann immer erst ab, wenn das fertige Gebäck über Nacht im Kühlschrank war.
  • Bei der Marmelade und beim Saft sind Variationen durchaus möglich. Wichtig ist es nur, dass der Saft eine satte, rote Farbe hat und geschmacklich mit den Himbeeren harmoniert – es schaut dann einfach schöner aus!
  • Die oben angegebene Verfahrensweise für Biskuit wende ich auch bei anderen Rezepten an, es hat den Vorteil, dass nur eine Schüssel gebraucht wird und der Abwasch sich somit in Grenzen hält. 😉

Himbeer-Butterkuchen

Himbeer-Butterkuchen

Wer mir auf Instagram folgt, hat es schon mitbekommen: Ein Bänderriss hat mich vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. Größere Back- und Kochaktionen entfallen dadurch, Stehen bereitet einfach zu viel Schmerzen. Das Positive daran ist: Ich werde bekocht. 🙂

Deswegen gibt es hier auch ehrlicherweise kein aktuelles Rezept, sondern einen Kuchen den ich bereits vor einiger Zeit gebacken habe und den ich euch trotzdem uneingeschränkt empfehlen kann. Oft hält man die besten Sachen einfach für den besonderen Anlaß zurück.

Der Kuchen ist fix zusammengerührt und bekommt durch die Himbeeren im Teig eine fruchtige Note. Der Belag verleiht Knusprigkeit und der Teig ist weich und flaumig. Also mit fruchtig, knusprig und flaumig erfüllt dieses Gebäck auf alle Fälle schon mal 3 Wünsche auf einmal. Tja, das können nicht viele Kuchen von sich behaupten!

Also los geht’s.

Für ein Blech:

300 g Sahne mit 6 Eiern und 300 g Zucker kurz verrühren. 400 g Mehl und 1 Pä Backpulver unterrühren.

Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben (Wenn man auf das Blech ein paar Tropfen Wasser gibt, bleibt das Papier übrigens besser haften!). 300 g Tiefkühl-Himbeeren auf den Teig geben.

Bei 175 Grad Umluft ca. 15 Minuten backen.

Für den Guss:

200 g Zucker, 125 g Butter und 100 g Sahne in einem Topf köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann 200 g Mandelblättchen unterrühren.

Auf den Kuchen nach den 15 Minuten Backzeit die Mandelmasse geben und weitere 15 Minuten backen.

Himbeer-Quarkkuchen

Himbeertorte

Oft fragt man sich bei meinen Rezepten vielleicht ja, wieso ich keine Querverweis zum Ursprung angebe. Hier kann ich mal erläutern, warum das hin und wieder nur noch wenig Sinn macht.

Beim Durchblättern einer Zeitschrift fand ich ein sommerliches Beerentortenrezept, das mich sofort ansprang. So Pi mal Daumen sind alle Zutaten da. Allerdings kommt es nach und nach zu folgenden Änderungen:

– Anstatt der angegebenen Beeren habe ich nur TK-Himbeeren im Haus.

– Der lt. Rezept geforderte Rührteigboden erscheint mir nicht sommerlich genug. Ich beschließe, auf Biskuit auszuweichen. Beim Durchforsten des Frosters stoße ich auf einen Biskuitboden, den ich auf Vorrat gebacken habe und beschließe ihn zu verwenden.

– Während ich die Creme anrühre, stelle ich fest, dass auch der geforderte Frischkäse nicht im Kühlschrank ist. Aber, hurra, Quark ist da!

– Außerdem habe ich nicht genügend Gelatine da. Beschließe aber, dass meine Menge ausreichend ist, da ich diese gummimäßige Konsistenz eh nicht mag. Lieber ein Blatt zu wenig als zu viel. (Rückblickend gesagt: Ja! Völlig ausreichend!)

Heraus kommt dann ein Kuchen, mit mehr Abweichungen als Übereinstimmungen zum Originalrezept.

Hier meine Version eines sommerlichen Himbeertraums, der aber hochgelobt wurde und sich als absolut wiederholenswert herausgestellt hat!

9 Blatt Gelatine lt. Packungsanweisung einweichen.

250 g Himbeeren pürieren,  80 g Puderzucker und 250 g Sahnequark dazugeben, ebenso 250 g Schmand und alles verrühren. Dann die Gelatine ausdrücken und in der Mikrowelle auflösen. Einige Löffel der Creme zur Gelatine geben und sofort gut verrühren. Falls sich doch Klumpen bilden sollten, das Ganze nochmals kurz in der Mikro erwärmen. Anschließend alles zur Creme geben und mit dem Handrührgerät gut verrühren.

Anschließend 300 g Schlagsahne steif schlagen und unterheben.

Auf einen vorbereiteten Biskuitboden geben. (Meiner war das Standardrezept auf der Basis von 3 Eiern. )

Im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Himbeerschmandkuchen

Ein Traum! Seitdem ich ihn das erste Mal gebacken habe, wird er immer wieder gewünscht. Hier das Rezept:

Für den Mürbteig

250g Mehl

125g Zucker

125g Butter

1 Ei

1/2 Päckchen Backpulver

verkneten. In eine Springform geben und einen Rand hochziehen.

Für die Füllung aus

2 Päckchen Vanillepuddingpulver

500ml Milch

einen Pudding kochen. Kurz erkalten lassen.

3 Becher Schmand

200g Zucker

unterrühren.

Die Füllung auf den Mürbteig geben.

Tiefkühlhimbeeren nach Gusto darauf verteilen.

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Himbeerkuchen mit Schmand

Bei 160 Grad Heißluft 45 – 60 Minuten backen.

Auf den frisch aus dem Ofen gekommenen Kuchen wird ein Päckchen vorschriftsmäßig angerührter Tortenguss verteilt.

Komplett auskühlen lassen, am besten über Nacht!