Zitroniger Quarkkuchen

Der Frühling naht! Mit ein paar Blumen habe ich diesen auch direkt schon in’s Haus geholt. Zu den Blumen macht sich natürlich auch ein Kuchen fein auf dem Kaffeetisch. Also nicht nur was für’s Auge, sondern auch für den Gaumen! Ich habe mich für einen zitronigen Rührkuchen mit Quark entschieden. Denn der hält sich locker ein paar Tage ohne auszutrocknen. Ich habe ihn in einer Königskuchenform gemacht, was den Vorteil hat, dass man es mit dem Ausfetten der Form nicht allzu genau nehmen muss. Nach dem Ausfetten mehle ich die Form immer. Viele nehmen Semmelbrösel dafür, ich mag das nicht so. Leider habe ich den Kuchen einige Minuten zu spät aus dem Ofen geholt, 60 Minuten, wie üblich bei einem Rührkuchen hätten locker gereicht, aber wie das so ist, wenn man sich bei einem Kaffee ein paar Türen weiter verratscht…

Für eine 30 cm Königskuchenform:

250 g Butter mit 5 Eiern und 250 g Zucker schaumig rühren. Währenddessen die Zesten einer Zitrone einrühren. Dann 250 g Quark (20%) löffelweise unterrühren. Anschließend 270 g Mehl, 30 g Stärkemehl und 1 Päckchen Backpulver vermischen und nur kurz unter die Masse ziehen.

In die gefettete, gemehlte Form geben.

Ca. 60 Minuten bei 160 Grad Heißluft backen.

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.

Himbeer-Quarkkuchen

Himbeertorte

Oft fragt man sich bei meinen Rezepten vielleicht ja, wieso ich keine Querverweis zum Ursprung angebe. Hier kann ich mal erläutern, warum das hin und wieder nur noch wenig Sinn macht.

Beim Durchblättern einer Zeitschrift fand ich ein sommerliches Beerentortenrezept, das mich sofort ansprang. So Pi mal Daumen sind alle Zutaten da. Allerdings kommt es nach und nach zu folgenden Änderungen:

– Anstatt der angegebenen Beeren habe ich nur TK-Himbeeren im Haus.

– Der lt. Rezept geforderte Rührteigboden erscheint mir nicht sommerlich genug. Ich beschließe, auf Biskuit auszuweichen. Beim Durchforsten des Frosters stoße ich auf einen Biskuitboden, den ich auf Vorrat gebacken habe und beschließe ihn zu verwenden.

– Während ich die Creme anrühre, stelle ich fest, dass auch der geforderte Frischkäse nicht im Kühlschrank ist. Aber, hurra, Quark ist da!

– Außerdem habe ich nicht genügend Gelatine da. Beschließe aber, dass meine Menge ausreichend ist, da ich diese gummimäßige Konsistenz eh nicht mag. Lieber ein Blatt zu wenig als zu viel. (Rückblickend gesagt: Ja! Völlig ausreichend!)

Heraus kommt dann ein Kuchen, mit mehr Abweichungen als Übereinstimmungen zum Originalrezept.

Hier meine Version eines sommerlichen Himbeertraums, der aber hochgelobt wurde und sich als absolut wiederholenswert herausgestellt hat!

9 Blatt Gelatine lt. Packungsanweisung einweichen.

250 g Himbeeren pürieren,  80 g Puderzucker und 250 g Sahnequark dazugeben, ebenso 250 g Schmand und alles verrühren. Dann die Gelatine ausdrücken und in der Mikrowelle auflösen. Einige Löffel der Creme zur Gelatine geben und sofort gut verrühren. Falls sich doch Klumpen bilden sollten, das Ganze nochmals kurz in der Mikro erwärmen. Anschließend alles zur Creme geben und mit dem Handrührgerät gut verrühren.

Anschließend 300 g Schlagsahne steif schlagen und unterheben.

Auf einen vorbereiteten Biskuitboden geben. (Meiner war das Standardrezept auf der Basis von 3 Eiern. )

Im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.