Pfirsich-Joghurt Torte

Hach, dieses tolle Wochenende schreit förmlich nach einer Torte! Die Sonne scheint so warm und endlich blüht und grünt wieder alles, ich finde es einfach wunderbar. Da schmeckt so ein Stück einer fruchtigen, cremigen Pfirsich-Joghurt-Torte, die man dann auch noch draußen essen kann, einfach nochmal so gut. Probiert es doch einfach aus, ich freue mich, wenn ihr mir über eure Backergebnisse berichtet.

Für eine 26er Springform:

Für den Biskuit:

3 Eier mit 1 1/2 EL Wasser schaumig schlagen, dabei 120 g Zucker einrieseln lassen. Am besten ca. 8-9 Minuten lang schaumig rühren!

Dann eine Mischung aus 105 g Mehl, 45 g Speisestärke und 1 1/2 TL Backpulver unterheben.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 30 Minuten lang backen. Anschließend abkühlen lassen und einmal durchschneiden.

Für die Füllung:

5 Blatt Gelatine einweichen lassen. In der Zwischenzeit die Pfirsiche aus einer großen Dose pürieren (ca. 500 g). Aufgelöste Gelatine einrühren und anziehen lassen.

8 Blatt Gelatine auflösen. Währenddessen 500 g Quark, 300 g Joghurt und 100 g Crème fraîche mit 120 g Zucker verrühren, dann die aufgelöste Gelatine unterrühren.

300 ml Schlagsahne steif schlagen und dann die Quarkmischung unterrühren.

Einen Tortenring um den untersten der beiden Tortenteile legen.

Etwas von dem Pfirsichpüree auf die beiden Tortenböden geben, anschließend das Pfirsichpüree so unter die Quark-Sahne-Mischung rühren, dass noch Schlieren zu sehen sind. Die Pfirsichmasse sollte dafür schon etwas angezogen sein. Ich war leider nicht geduldig genug, deswegen sind die Schlieren bei mir nicht so deutlich zu sehen.

Etwas von dieser Creme auf den ersten Boden geben, den 2. Boden darauf setzen und die restliche Creme darüber geben und glatt streichen.

Dann die Torte am besten über Nacht kühl stellen, damit die Gelatine richtig anziehen kann. Erst dann den Tortenring wieder abziehen.

Falls man die Torte transportieren möchte, dann lasst ihr den Tortenring auch beim Transport an der Torte und nehmt ihn erst am Bestimmungsort ab. So kann man sicher stellen, dass die Torte heil ankommt.

Tiramisu-Torte

tiramisu-torte

Kaum geht das neue Jahr los, ändern sich die Angebote der Supermärkte radikal. Ging es vor dem Jahreswechsel noch um Köstlichkeiten und Schlemmen, geht es im neuen Jahr nur noch um Low-Carb und Sport. Ich stelle mich mit meinem ersten Rezept im neuen Jahr mal gegen den Trend und präsentiere euch ein echtes Sahnestückchen, ein naked cake, der sogar als Alliteration daherkommt! 🙂

Für das klassische Tiramisu werden ja helle Biskotten verwendet. Ich habe einen dunklen Biskuitboden aus 6 Eiern verwendet, weil ich es hübscher fand, wenn man die Tränke nicht sieht. In der Tränke wiederholt sich die Zugabe von Kakao, die ganze Torte bekommt so zusätzlich einen schokoladigen Charakter, was ich reizvoll fand. Bei der Creme habe ich auf rohe Eier verzichtet und stattdessen Eierlikör verwendet, so übersteht die Torte auch eine längere Zeit auf einem Buffet ohne die Sorge über mögliche Salmonellen.

Tränke

125 ml Milch mit 1 EL Zucker und 1 EL Kakaopulver kurz aufkochen, abkühlen lassen. Dann 1 Portion Espresso und Amaretto nach Geschmack dazu geben.

Füllung

600 ml Sahne mit mit 2 EL Sahnesteif steif schlagen.

250 g Mascarpone, 250 g Magerquark und 60 g Zucker verrühren. Die Sahne jetzt unter die Mascarponemasse ziehen. Mit Eierlikör und Amaretto abschmecken.

Fertigstellung

Biskuitboden 2x durchschneiden. Der oberste Boden kommt nun umgekehrt in einen Tortenring, wird getränkt und mit 1/3 der Creme bestrichen.

Bei den beiden anderen Lagen jeweils wiederholen. Ganz oben befindet sich nun der ehemalige Boden, der mit der Bodenfläche nach oben kommt, damit man eine plane Oberfläche hat, die aber genauso getränkt und mit Creme bestrichen wird.

Am Besten über Nacht durchziehen lassen, vor dem Servieren den Tortenring abziehen und mit Kakao bestäuben.

 

Spaghetti Carbonara

Spaghetti Carbonara

Spaghetti Carbonara gibt es bei uns komischerweise nur selten. Was eindeutig daran liegt, dass es einfach viel zu viele spannende Rezepte gibt, die ich unbedingt ausprobieren muss und nicht daran, dass dieses Rezept nicht toll wäre. Es ist nämlich toll! Und es geht sooo einfach und sooo schnell. In der Zeit, in der die Nudeln kochen, ist die Sauce komplett fertig und das Essen steht auch schon auf dem Tisch. Dazu noch einen schönen Salat und alle sind glücklich! Ich glaube, bis zum nächsten Carbonara-Essen vergeht nicht wieder so viel Zeit!

Für 4 Esser:

500 g Spaghetti kochen.

In der Zwischenzeit 150 g Schinkenspeck in einer Pfanne auslassen.

5 Eier mit 200 ml Sahne, 75 g Parmesan und Peffer mit dem Schneebesen verquirlen.

Die abgegossenen Spaghetti mit dem Schinkenspeck vermischen, die Eier-Sahne-Mischung dazu geben und mit Parmesan nach Wunsch servieren.

Himbeer-Nougattorte mit Frischkäse

Himbeer-Noutgattorte mit Frischkäse

Heute gibt es eine dekadente Himbeer-Nougattorte mit Frischkäse, die hammermäßig lecker ist. Die Kombi aus Nougat und Himbeeren ist einfach eine Wucht! Das mag der ein oder andere als Kindergeburtstagskuchen für übertrieben halten, aber für die Geburtstagssause der Münchner Küche ist das gerade gut genug! 🙂 Herzlichen Glückwunsch zum 2. Bloggeburtstag! Alle Infos zum Blogevent findet ihr übrigens hier.

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Was ich hingegen übertrieben finde ist der Trend des Cake Smash. Hat das von euch schon mal jemand gehört? Hier wird ein toller Kuchen gebacken allein für den Zweck, dass das Geburtstagsbaby den Kuchen zermatscht, dabei süss aussieht und dann tolle Fotos dabei entstehen. DAS finde ich wirklich dekadent. Aber ich schweife ab…

Gefunden habe ich das Rezept übrigens in der aktuellen Ausgabe der Sweet Dreams, vielen Dank an den Hurbert Burda Verlag, für das PR-Sample. Ich habe das Rezept aber ziemlich abgeändert.

Für eine 26er Springform

Für den Biskuit:

70 g Butter in der Mikrowelle schmelzen. Währenddessen 6 Eiweiß steif schlagen, dabei 1 Prise Salz und 150 g Zucker zugeben. Die 6 Eigelbe nach und nach unterrühren. 100 g Mehl, 2 EL Kakao und 1 Prise Backpulver mischen und unter die Eiermischung unterheben. Danach auch die geschmolzene Butter unterheben.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 35 Minuten backen.

Für die Nougatcreme:

400 g Sahne mit 1 Pä Sofortgelatine steif schlagen. In einer zweiten Schüssel 175 g Frischkäse mit 250 g Nuss-Nougatcreme verrühren. Die steife Sahne darunterziehen.

Abgekühlten Biskuit einmal auseinander schneiden. 2/3 der Sahne-Frischkäsemasse auf die untere Hälfte geben. 2. Hälfte des Tortenbodens darauf geben und mit der restlichen Sahnemasse bestreichen.

Für die Himbeermasse:

350 g Himbeeren mit 3 EL Zitronensaft und 50 ml Kirschsaft pürieren. 5 Blatt Gelatine einweichen. 4 EL Himbeermarmelade in der Mikrowelle erhitzen. Gelatine in der Marmelade auflösen und unter die Himbeeren rühren.

Himbeermasse auf die Nougatcreme streichen.

Einen Tortenguss aus 1 Pä Tortenguss und 250 ml Kirschsaft nach Packungsanweisung zubereiten und auf die Torte geben.

Das Kunstwerk am besten über Nacht kühl stellen, damit die einzelnen Schichten richtig fest werden können.

Tipps & Tricks:

  • Beim Zusammensetzen der Torte nutze ich immer einen Tortenring, den ich um den untersten Teil des Tortenbodens setze. Beim Füllen kann dann nichts auseinanderlaufen. Ich nehme den Tortenring dann immer erst ab, wenn das fertige Gebäck über Nacht im Kühlschrank war.
  • Bei der Marmelade und beim Saft sind Variationen durchaus möglich. Wichtig ist es nur, dass der Saft eine satte, rote Farbe hat und geschmacklich mit den Himbeeren harmoniert – es schaut dann einfach schöner aus!
  • Die oben angegebene Verfahrensweise für Biskuit wende ich auch bei anderen Rezepten an, es hat den Vorteil, dass nur eine Schüssel gebraucht wird und der Abwasch sich somit in Grenzen hält. 😉

Erdbeer-Mascarpone-Brownie

Erdbeer-Mascarpone-Brownie

Zum Muttertag bäckt eine brave Tochter natürlich einen Muttertagskuchen. Nur welchen? Mir wurde die Auswahl des Rezeptes sehr einfach gemacht. Meine Mutter legte mir nämlich ein Heft bereits aufgeschlagen mit diesem Rezept vor.  Und damit bin ich auch ganz gut gefahren. Denn beim Kuchenplausch wurde das Rezept als absolut wiederholungswürdig eingestuft. Gerne auch zu einem anderen Anlass. Im ursprünglichen Rezept wurde übrigens anstatt der Erdbeeren Himbeeren verwendet. Aber die Erdbeeren haben mich einfach so angelacht.

Für eine 26er Springform:

250 g weiche Butter mit 250 g Zucker schaumig schlagen, anschließend 3 Eier unterrühren. 150 g gemahlene Mandeln mit 50 Mehl und 80 g Kakaopulver verschmischen und unter die Buttermischung kurz unterrühren. In die Form geben.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 30 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen.

Für die Creme:

200 g Sahne mit 2 EL Zucker steif schlagen. Dann 250 g Mascarpone unterrühren. Auf den Boden geben.

Mit ca. 500 g halbierten Erdbeeren belegen und 1 Pä Tortenguss nach Anweisung zubereiten und darüber geben.

sahniger Käsekuchen

sahniger Käsekuchen

Also Käsekuchen könnte ich wirklich jeden Sonntag essen und eigentlich hätte ich auch nichts dagegen, ihn an den Tagen zwischen den Sonntagen auf dem Speiseplan zu haben. Ich habe schon unzählige Variationen ausprobiert und die vielen möglichen Nuancen begeistern mich. Mein heutiges Rezept ist besonders cremig, was auf die enthaltene Sahne zurückzuführen ist und deswegen wohl auch besonders gut angekommen ist. Fündig geworden bin ich bei der Rezeptsuche bei der Zeitschrift Brigitte. Ich habe aber die Sahnemenge verändert, da ich nicht wusste, ob ich in den nächsten Tagen den verbleibenden Sahnerest im Becher brauchen würde und so war ich mir sicher, keine Lebensmittel verschwenden zu müssen.

Genau so werde ich ihn beim nächsten Mal wieder machen, weil das Rezept so wunderbar geklappt hat.

Für eine 26er Springform

Für den Boden:

250 g Mehl mit 1 TL Backpulver, 80 g Zucker, 125 g weicher Butter und 1 Ei zu einem Mürbeteig verkneten. Die Springform damit auskleiden und kühl stellen.

Für die Creme:

2 Eier mit 200 g Zucker schaumig rühren. 500 g Magerquark, den Saft einer Zitrone und 1 EL Öl unterrühren. Zum Schluss 1 Pä Vanillepuddingpulver und 400 g Sahne unterrühren.

Die Füllung auf den Boden geben und bei 160 Grad Heißluft ca. 75 Minuten backen.

Man kann auf die Füllung vor dem Backen noch 1 Dose Mandarinenspalten geben. Ich habe das vergessen und habe sie erst nach 10 minütiger Backzeit darauf gegeben. Ging auch noch! 🙂

Geburtstagslikör

Geburtstagslikör

Was macht man, wenn man am Geburtstag eines wichtigen Menschen einfach nicht vor Ort sein kann? Es gibt keine Möglichkeit, ein Geschenk persönlich zu überbringen und anzustoßen. Das ist wirklich richtig doof.

Aber ich kann dem Geburtstagskind schon einmal den den Mund wässrig machen, was da bei mir im Kühlschrank lagert und womit demnächst nachträglich gratuliert und angestoßen wird.

Ich habe nämlich einen köstlichen Likör fabriziert. Die Anregung hierfür war der Irish Choco Toffee Cream Liqueur von Zorra. Ich hatte natürlich nicht alle Zutaten genau so im Haus, deswegen wurde improvisiert und das Ergebnis ist dem Anlass mehr als würdig, wie ich finde. Nichtsdestotrotz kann so ein Likörchen natürlich auch an einem Durchschnittstag die Laune etwas heben, was ja auch nicht verkehrt ist.

Meine Laune hob sich übrigens schon bei der Zubereitung, weil es einen Heidenspaß bereitet, die Bonbons im Mixer zu zerkleinern. Und am Schluss muss schließlich auch noch probiert werden. Man möchte ja nichts abliefern, was einem selber nicht gefällt.

Für ca. 0,8 Liter allerfeinsten Likör:

150 g Schokotoffee-Bonbons im Mixer pulverisieren und 50 g braunen Zucker dazu geben.

Diese Mischung mit 400 g Sahne erhitzen, aber nicht kochen. So lösen sich die Bonbons wirklich komplett auf.

Zum Schluss 1/4 l Rum unterrühren und in eine Flasche abfüllen.

Das war’s, so schnell und unkompliziert geht das. Viel Freude beim Nachmachen!