Weihnachtlicher Schokokuchen mit Kaffee

Wie wohl die meisten Foodblogger habe ich eine Schwäche für Backformen. Ich muss mich regelmäßig bremsen Neue zu kaufen. Meistens landet der Teig ja dann doch in einer Gugelhupfform oder einer Springform. Diese Sternform schafft es meistens nur einmal im Jahr aus dem Schrank. Gelohnt hat sie sich trotzdem, denn ich habe einfach jedes Jahr im Advent wieder Freude daran. Das einzig Heikle daran ist es den Kuchen nach dem Backen in Stücke zu schneiden und es gibt hier durchaus Leute, die sich aufgrund der ungewöhnlichen Form das Recht herausnehmen unkonventionelle Kuchenstücke herauszuscheiden. Ich bin aber hier ein Monk und sage, es ist unmöglich in der Mitte des Kuchens anzufangen, denn man isst auch hier von außen nach innen! Wie seht ihr das?

Der Kuchen der hier in der Form gelandet ist, war übrigens köstlich und verdient es auch außerhalb der Adventszeit nachgebacken zu werden. Durch den geringen Mehlanteil hat er eine fast mousseartige Konsistenz und ist alles andere als trocken. Die Menge ist ausreichend für eine Springform mit 24 cm Durchmesser.

150 g Butter mit 150 g Zartbitterschokolade schmelzen.

70 ml starken Espresso kochen und etwas abkühlen lassen.

50 g Mehl, 20 g Speisestärke und 1 Messerspitze Backpulver mischen und beiseite stellen.

4 Eier mit 150 g Zucker sehr schaumig schlagen. Anschließend den Kaffee und 1 EL Rum einrühren. Die Schokobutter unter ständigem Rühren einfließen lassen.

Zum Schluss die Mehlmischung unterheben. Nur so lange unterheben, wie unbedingt nötig!

Den Teig in die gefettete und gemehlte Form geben.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 45 Minuten backen.

Advertisements

Schoko-Kokos-Krapferl

schoko-kokos-krapferl

Der 1. Advent ist da! Ich wünsche euch eine wunderbare Vorweihnachtszeit – genießt sie!

Ich habe euch natürlich auch ein Rezept passend zum Anlass mitgebracht. Ein absolut geling sicheres Plätzchenrezept. Ich mag ja die Ausstechrezepte nicht so, wieso weiß ich auch nicht. Ich forme lieber Kugeln, so wie in diesem Rezept, dass ich im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt gefunden habe. In der Weihnachtsausgabe gibt es dort in der Rubrik „Dorf und Familie“ immer Plätzchenrezepte, bei denen man einfach fündig werden muss. Ich habe noch ein bisschen etwas abgeändert, so habe ich zum Beispiel anstatt der geforderten Aprikosenmarmelade Quittengelee verwendet, weil ich davon gerade noch ein offenes Glas da hatte und anstatt Kokoslikör habe ich einfach Milch verwendet.

Für ein Blech:

Einen Mürbteig herstellen aus 200 g Mehl, 120 g Butter, 50 g Puderzucker, 40 g feingemahlenen Kokosraspeln, 1 Eigelb, 1/2 TL Zimt und 1 EL Milch.

Für 1 Stunde abgedeckt im Kühlschrank kalt stellen.

Dann kirschgroße Kugeln formen, auf ein Backblech geben und mit dem Kochlöffelstiel Mulden in die Kugeln drücken.

Bei 160 Grad ca. 12 Minuten backen.

Die Krapferln nach dem Erkalten mit erwärmten Quittengelee bestreichen und anschließend in Kokosflocken wälzen.

Zum Schluss 50 g weiße Kuvertüre schmelzen und in die Mulden geben. Ich habe dafür einen Kaffeelöffel benutzt. Mit einem Spritzbeutel geht es aber sicher noch einfacher.