Rote Grütze Kuchen mit Sahne + Gewinnspiel!!!

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Lust auf Kuchen, aber wenig Zeit? Da hätte ich mal wieder was für euch: einen Rote-Grütze-Kuchen, der wirklich schnell gemacht ist:

Für eine Springform mit 28 cm:

250 g Sahne mit 100 g Zucker halbsteif schlagen. Nach und nach 4 Eier unterrühren. Dann eine Mischung aus 300 g Mehl und 1 Päckchen Backpulver unterheben.

Die Mischung in die Form geben und bei 175 Grad Heißluft ca. 15 Minuten vorbacken.

In der Zwischenzeit 100 g Butter schmelzen. Anschließend 100 g Zucker und 100 g gehackte Mandeln unterrühren.

500 g rote Grütze vorsichtig auf den heißen Kuchen geben. Anschließend die Butter-Zucker-Mandel-Mischung darauf verteilen.

Den Kuchen dann weitere 30 Minuten backen lassen.

In welcher Form backt ihr eigentlich immer eure Kuchen? Ich nehme ja am liebsten einen Backring, den ich dann einfach auf ein mit Backpapier belegtes Backblech stelle. Das hat den Vorteil, dass ich ihn individuell auf die benötigte Größe einstellen kann. Kommt mir die Teigmenge sehr wenig vor, justiere ich den Ring einfach noch einmal ein paar Zentimeter kleiner. So braucht man nicht eine Unmenge von verschiedenen Backformen. Falls jemand Sorge hat, wegen des Auslaufens: Diesbezüglich habe ich noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Sogar sehr fluffige Teige, wie Biskuit backe ich darin.

Bisher habe ich relativ kostspielige Tortenringe aus dem Direktvertrieb bezogen. Die billigen Varianten aus dem Supermarkt stellten sich nämlich meist auch als billig und unbrauchbar heraus. Die Form sollte nämlich eine gewissen Stabilität besitzen, damit nichts ausläuft und diese Stabilität fehlte den günstigen Varianten.

Jetzt habe ich ein wirklich gutes Produkt zu einem fairen Preis gefunden, dass man ganz einfach bei Lares bestellen kann (oder auch bei diversen Versandhändlern). Der Tortenring von Lares ist stabil und hat sogar einen hitzefesten Klemmhebel. Man kann die eingestellte Größe also fixieren. Das finde ich superpraktisch. Außerdem werden die Ringe und auch noch einige andere Produkte, direkt in Deutschland produziert.

Und das allerbeste? Ihr könnt genau so einen Tortenring, wie unten abgebildet (Höhe 10 cm, verstellbar von ca. 17-30 cm Durchmesser) bei mir gewinnen.

Was müsst ihr dafür tun?

Schreibt mir einen Kommentar oder eine E-Mail, warum ihr den Tortenring gewinnen möchtet. Eine Teilnahme ist auch per Instagram oder Facebook beim Beitrag zu diesem Gewinnspiel möglich. Es wäre schön, wenn ihr meinem Blog oder meinem Instagram-Account folgen würdet oder auf meiner Facebook Seite „gefällt mir“ geklickt habt.

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Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen könnt ihr ab sofort bis Sonntag, den 9. Oktober 2016 um 23.59 Uhr. Am  10. Oktober werde ich auslosen und benachrichtige die Gewinner. Die Gewinner haben dann eine Woche Zeit, mir ihre Postadresse mitzuteilen. Tut das der Gewinner nicht, lose ich neu aus.

Ausschluß & Datenschutz

Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen. Der Gewinner erhält den beschriebenen Artikel. Teilnehmen dürfen aus rechtlichen Gründen nur Personen über 18 Jahre mit Wohnsitz in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Datenschutzerklärung: Das Päckchen wird von mir versendet. Eine Weitergabe der Adresse an Dritte erfolgt nicht.

Unabhängigkeit von Facebook
Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Informationen werden [dem/den Empfänger(n) der Informationen] von dem Teilnehmer und nicht von Facebook bereitgestellt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel bestätigt der Teilnehmer eine vollständige Freistellung von Facebook.

Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel bestätigst Du, dass Du die Gewinnspielregeln gelesen hast und einverstanden bist.

Das Produkt wurde mir kosten- und bedingungslos von der Firma Lares zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon natürlich unbeeinflusst.

Mandelmilchreis mit Kokos-Karamell

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Am ersten richtig trüben Herbsttag letzten Samstag musste ein Essen her, das die Stimmung hebt, über die dicken Regenwolken hinweg, sozusagen. Und was für eine süße Sünde. Mandelmilchreis mit Kokoskaramell – allein der Klang dieser Worte, hmmmhh!

Das Ganze ist tatsächlich vegan, obwohl das nicht mein Hauptantrieb beim Kochen war. Hier hat mir eher der Zufall in die Hände gespielt. Milchreis koche ich tatsächlich öfters mit Mandelmilch, weil das einfach lecker ist.

Karamellsauce wird oft mit Milch hergestellt. Ich habe anstatt dessen eine Mischung aus Wasser und Kokosmus verwendet. Inspiriert hat mich hierbei dieses Rezept von Kaffee und Cupcakes, sie verwendete allerdings Kokosmilch als geschmacksgebende Komponente. Das Ergebnis ist ein wunderbar, softes Karamell mit einem Hauch von Kokos, der Wahnsinn. Die Konsistenz ist cremig, gibt man ein Löffel davon aber über den heißen Mandelmilchreis, verflüssigt sich die Creme sofort und überzieht den gesamten Milchreis mit dem Geschmack sahnigsten Karamells. Seeehr empfehlenswert!

Die Karamellsauce schmeckt bestimmt auch lecker zu Früchten oder Eis!

Für ein Glas:

50 ml Wasser und 200 g Zucker in einen Topf geben. Auf höchster Stufe sprudelnd kochen lassen ohne zu Rühren, bis der Zucker karamellisiert. Umso länger ihr die Masse karamellisieren lasst, umso dunkler wird das Ergebnis!

Mit einer Mischung aus 50 g Kokosmus und 100 ml Wasser ablöschen, anschließend rühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Dabei sehr vorsichtig sein, denn es brodelt beim Ablöschen stark auf!

20 in einem Boot

Priwall

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen. Gehen 20 Freunde gemeinsam auf Reisen, fragt man sich, ob man nach der Rückkehr wohl auch noch befreundet ist. Dieser Frage ging unsere Truppe schon im Vorjahr beim Trip nach Garmisch-Partenkirchen auf den Grund. Zum Glück ging damals alles gut, befreundet ist man schließlich immer noch. Deswegen begannen wir auch bereits letzten Herbst mit der Planung für dieses Jahr. An die Ostsee sollte es gehen. Dort wollte eine Freundin sowieso hin. Ob sie MIT uns dorthin wollte, vor diese Wahl wurde sie nicht gestellt. Still und leise Tatsachen schaffen…

Die Wahl des Domizils war gar nicht so einfach, schließlich sollte genug Platz sein, um sich gegebenenfalls auch mal aus dem Weg gehen zu können. Wir haben gut gewählt. Unser Ferienhaus in Reinsbek war toll und mit 500 qm auch groß genug. Lediglich der mangelnde Wlan-Zugang, die etwas dezentrale Lage und die Hellhörigkeit (Schnarchgeräusche in der Küche!) sind kleine Mankos, sorgten aber auch immer wieder für Heiterkeit.

Nachdem Samstag Nachmittags alle angekommen waren, angereist wurde sowohl per Bahn, Auto und Flugzeug, erfolgte der Zimmerbezug. Die Anfahrt fand ich eigentlich am schlimmsten, die knapp 800 km hatten es echt in sich.

Am Sonntag ging es gleich nach Hamburg. Hier wurde die Gruppe in Frühaufsteher, die den Fischmarkt besuchten und in die anderen, gespalten. Man mag nun rätseln, zu welcher Gruppe ich gehörte… Meine Lust darauf, den Fischmarkt zu besuchen, hielt sich aber sowieso in Grenzen und was ich so von den anderen gehört habe, ist es auch kein Muss, dort gewesen zu sein. Geparkt haben wir an diesem Tag direkt in St. Pauli, ich war überrascht, wie einfach es ist, einen kostenfreien Parkplatz zu bekommen, das kenne ich von München anders.

Anschließend ging es auf Hafenrundfahrt – Containerschiffe und Luxusjachten gucken. Die Containerschiffe beindruckten mich eindeutig mehr. Jachten sind nicht so mein Ding, ich würde aber gern mal Urlaub auf einem Hausboot machen.

Hinterher ging es für mich ins Schanzenviertel und ich schaute auch mal bei Tim Mälzer vorbei. Andere wählten den Klassiker Musical-Besuch, was auf meiner Prioritätenliste eher auf den hinteren Rängen steht. Ein Riesengewitter trieb uns dann aber spätnachmittags aus der Stadt in unser gemütliches Ferienhaus zurück.

An Tag 2 ging es dann nach Lübeck. Die Schiffsrundfahrt hätten wir uns sparen können, da gibt es spannenderes zu tun. Begeisterter war der Teil der Truppe, der sich durch’s Rathaus führen ließ. Ich für meinen Teil war gespannt auf die Torten von Niederegger. Meine Wahl enttäuschte mich dann aber leider ziemlich. Hinterher ging es dann für fast alle zu Karls Erlebnisdorf. Dort habe ich beim Bonbon-Machen und Marmeladekochen zugeguckt und gelutscht und probiert – hmmmh! Beim Strandbesuch abends wären wir dann fast nicht mehr komplett gewesen, stellte sich der Besuch im Maislabyrinth doch als aufregender dar, als gedacht. Ich bin dort sowieso nicht rein, durch den Besuch eines Spiegellabyrinths auf dem Gäubodenvolksfest als Kind bin ich nachhaltig traumatisiert.

Der Abend am Strand bei Niedorf ist eines meiner Highlights. Am menschenleeren Strand Drachen steigen zu lassen und andere dazu animieren, die Spule komplett leer zu machen und dann zuzusehen, wie der Drache in der Ostsee absäuft, war nicht nur für mich ein Riesenspaß. Und weil’s so schön am Meer war, ging es den ganzen nächsten Tag zum Entspannen an den Timmendorfer Strand.

Dafür war am nächsten Tag in Hamburg wieder mehr Action angesagt. Ich fand die Kanalschifffahrt richtig toll, das kann ich echt jedem ans Herz legen!

Wer von euch ist Karl May Fan? Ich überhaupt nicht, kein einziges Buch habe ich gelesen, trotzdem kann ich die Karl May Festspiele in Bad Segeberg empfehlen. Ursprünglich hatte ich nicht die Riesenlust, dorthin zu fahren. Rückblickend muss ich sagen, dass die Idee, sich das Spektakel anzusehen, richtig gut war, denn die Atmosphäre ist toll. Tipp meinerseits!

Ein weiteres Highlight ist die Ostseestation in Priwall, die wir am letzten Tag besuchten. Und das war richtig spannend und gleichzeitig informativ ohne auch nur einen Augenblick langweilig zu sein. Die eigentliche Zielgruppe sind wohl Kinder, da ich als Bayer aber eher über rudimentäre Kenntnisse der Ostsee verfüge, waren 90 % der dortigen Infos für mich auch neu. Leider soll die Station laut Info des Dozenten nächstes Jahr geschlossen werden, was ein echter Jammer ist. Ich würde sofort wieder hin gehen, um dieses Mal, dank dem erworbenen Wissen, NICHT den Popo eines Seesterns zu streicheln!

Und dann ging es auch schon wieder nach Hause, die Woche verging wie im Flug. Alle hätten am liebsten einfach noch ein paar Tage dran gehängt.

Wenn ihr schon öfter überlegt habt, mit Freunden als große Truppe zu verreisen: Ja, tut es! Vielen Dank für die schönen Tage Baumi, Max, Felix, Silke, Ivel, Moni, Lena, Anna, Petra, Leffe, Ramona, Leo, Rosalie, Georg, Christine, Vroni, Eni, Tom und Kathrin!

The Drunken Dragon Bar

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Achtung! Jetzt kommt eine Lobhudelei!

Ich bin schon durchaus mit hohen Erwartungen zum Opening des Schwesterlokals vom The Hutong Club gegangen, war ich doch beim dortigen Besuch sehr angetan. Und wirklich, das Essen im The Drunken Dragon Bar ist auch sooo gut. Das schlimmste ist, ich kann keinen Favoriten nennen, es schmeckt einfach alles. Ich hatte Tunfischtartar,  Oktopussalat, Hähnchensalat mit Erdnusssauce und Dumplings, in die ich mich legen könnte, wenn man mich denn lassen würde. Die Speisen sind übrigens als kleine Gerichte oder zum Teilen angelegt um so in die Lage zu kommen, mehrere Gerichte probieren zu können. Auch die Drinks sind es wert, sich einmal durch die Karte quer durch zu trinken. Die Drunken Dragon Bar ist die Alternative zum Schwabinger Hutong Club im Glockenbachviertel. Mir wurde auch schon verraten, dass man die im Lokal verwendeten Gewürzmischungen in nicht allzu ferner Zukunft auch käuflich erwerben kann, darauf bin ich schon gespannt!

Und ein weiteres Highlight war das Gespräch mit der Mitgesellschafterin Valentina Schunk. Ich könnte ja ewig den Geschichten lauschen, die sie auf Lager hat und sie mit Gastro-Fragen nerven. Dabei wird auch klar, warum sie so erfolgreich ist, man hört bei jedem Satz die Leidenschaft für den Job.

Nur eine Frage wurde heute nicht geklärt: Woher stammt eigentlich das tolle Geschirr? Ich muss wohl nochmal hin, um das abzuklären!

Schnellste Spinatsauce zu Pasta

Schnellste Spinatsauce für Pasta

Hin und wieder muss es einfach megaschnell gehen und Lust zum Kochen ist auch nicht richtig da. Für diese Fälle habe ich immer ein paar Rezepte in der Hinterhand, um auch dann eine warme Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. Über dieses Exemplar werden vielleicht einige die Nase rümpfen, ich mag es aber hin und wieder trotzdem richtig gerne.

Dafür müsst ihr einfach Nudeln je nach Hunger gar kochen und in der Zwischenzeit TK-Rahmspinat auftauen. Dazu gibt es dann entweder Feta oder Parmesan, je nachdem was gerade da ist. Und zack, schon steht eine warme Mahlzeit auf dem Tisch.

Crème fraîche – Cheesecake

Cheesecake mit Créme fraîche

Oh, was habe ich mich gefreut, als ich vor kurzem von einer Freundin (vielen Dank liebe Silke!) dieses Backbuch ausschließlich mit Cheesecake-Rezepten bekam. Sie hatte hier mitgelesen und meine Vorliebe für derlei Rezepte blieb ihr nicht verborgen. Tagelang habe ich darin geblättert und hin und her überlegt, was denn nun als erstes nachgebacken wird, bis meine Wahl auf einen ziemlich schlichten, aber gehaltvollen Cheesecake mit Crème fraîche fiel. Besonders geeignet ist er in den heißen Monaten, da man für den Genuss nicht mal den Backofen anwerfen muss. Ich würde ein Stückchen davon aber auch in der kalten Jahreszeit nicht vom Kuchenteller schubsen!  Aber lest und urteilt selbst. Ich habe das ursprüngliche Rezept lediglich ein bisschen abgeändert, um keine Frischkäse- oder Crème fraîche-Reste im Kühlschrank stehen zu haben. Erfahrungsgemäß ergibt sich in den nächsten Tagen kein Rezept, wofür ich diese Sachen brauchen könnte und Lebensmittel wegzuwerfen kommt hier nicht in Frage.

Für eine 26er Springform:

Für den Boden

250 g Amarettini mit dem Kartoffelstampfer klein zerbröseln. 120 g flüssige Butter unterkneten und den Teig auf dem Boden der Springform fest drücken. Bis zur Fertigstellung kalt stellen.

Für die Füllung

350 g weiße Kuvertüre mit 130 g Butter in der Mikrowelle schmelzen. 600 g Frischkäse mit 400 g Crème fraîche verrühren. 3 Blatt weiße Gelatine nach Packungsanweisung auflösen. In der Zwischenzeit die Kuvertüre-Butter-Mischung unter die Frischkäsemasse rühren. Ausgedrückte Gelatine in der Mikrowelle auflösen. Etwas von der Füllung zur Gelatine geben, gut unterrühren und alles unter die Creme rühren.

Die Füllung auf dem Boden verteilen, gut durchkühlen lassen und nach Belieben dekorieren.

Pasta mit Speck und Erbsen

Pasta mit Speck und Erbsen

Hin und wieder muss es besonders schnell gehen und zum Einkaufen ist natürlich auch keine Zeit. Das kennt bestimmt jeder, wenn man versucht, aus den Resten, die der Kühlschrank hergibt, noch etwas Essbares zu fabrizieren. In diesem Falle ist das Ergebnis aber so lecker geworden, dass ich die Sauce bestimmt noch einmal genau so nachkochen werde. Zutaten braucht es dafür nicht viele und nach höchstens 20 Minuten steht das Ganze auch schon auf dem Tisch. Die frischen Tomaten haben hier gerade mal für die Deko gereicht, denn die werden normalerweise gleich direkt im Garten gegessen.

Für 5 Personen:

Nudeln kochen. In der Zwischenzeit die Sauce zubereiten.

1 gewürfelte Zwiebel in einer Pfanne anbraten. 100 g Speck dazu geben und auslassen. 3 EL Tomatenmark in die Pfanne geben und mit rösten lassen. Mit ca. 400 ml passierten Tomaten ablöschen und 100 ml Sahne unterrühren. Ca. 300 g TK-Erbsen untermischen. Mit Salz, Pfeffer, Thymian und Oregano abschmecken und noch einmal kurz aufkochen lassen.

Die Nudeln vor dem Servieren dazu geben. Fertig!