Ingwer-Dreiecke

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So schön die Vorweihnachtszeit auch ist, in den Adventswochen rast meinem Empfinden nach die Zeit besonders schnell. So viele liebe Menschen, die man vor Weihnachten unbedingt noch sehen will, so viele Christkindlmärkte, die besucht werden wollen und Geschenke sollen auch noch her. Zumindest der Aufwand hält sich bei mir in Grenzen, denn außer den Hühnern und dem Hund bekommt keiner was. Ich hoffe, dieses Jahr halten sich auch alle dran. Aber ich schweife ab (wohl auch ein Grund für meinen permanenten Zeitmangel:-) ).

Eigentlich geht es hier um ein schnelles Plätzchenrezept, dass euch etwas Zeit einspart. Am schwierigsten bei diesen Plätzchen hat sich die Suche nach kandiertem Ingwer gestaltet. Wem es genauso geht: In den Drogeriemärkten wird man meist problemlos fündig!

Dann kann es auch schon losgehen!

Für 2 Backbleche

100 g kandierten Ingwer klein hacken (bis auf 1 EL für die Deko), mit 60 g Puderzucker, 175 g Butter, 250 g Mehl, und 70 g gehackten Mandeln zu einem glatten Teig verkneten.

Zu dreieckigen Strangen formen (Rollen sind natürlich auch möglich) und 1 Stunde abgedeckt im Kühlschrank kalt stellen.

1 1/2 cm dicke Scheiben abschneiden und auf 1 Backblech legen. Bei 160 Grad Heißluft ca. 15 – 20 Minuten backen.

Mit Puderzucker, angerührt mit Limettensaft, bepinseln, mit Ingwer und gehackten Mandeln dekorieren.

schokoladiger Maronen-Käsekuchen

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Woran erkennt man geschirrverrückte Leute? Ich verrate es euch, falls ihr nicht auch dazu gehört: Wenn man das Geschirr richtig toll findet beim Auswärtsessen, wird der Teller sofort umgedreht, wenn er leer gegessen ist, um herauszufinden, von welcher Firma er hergestellt ist. Das hilft aber nur teilweise, denn bei den richtig tollen, handgemachten Stücken findet sich auf dem Boden meist kein Hinweis über die Herkunft. Dann hilft nur Nachfragen oder auch Wiederkommen, um die guten Stücke beim nächsten Mal weiter anzuschmachten.

Meine Sucht ist aber vorerst gestillt, hat mich Annika Schüler doch mit wunderbaren Stücken versorgt. Ich liebe dieses pastellfarbene Geschirr aus ihrer Kollektion „Sommertag„, dass es in ganz vielen verschiedenen Farbtönen gibt, die in die Porzellanmasse eingearbeitet werden und so von pastellfarben bis intensiv leuchtend in vielen verschiedenen Farben erhältlich ist. Und wer nicht gern von Hand spült, kann ebenfalls aufatmen, alle Teile sind geschirrspülmaschinengeeignet. Es gibt aber auch noch handgemachtes in ganz anderen Stilrichtungen bei ihr im Showroom. Außerdem bietet Annika Drehkurse an, um sich auch mal selbst gestalterisch austoben zu können.

Da musste natürlich ein ganz besonders feiner Kuchen her, um das neue Geschirr zu feiern. Und ein Kuchen mit Maronen passt natürlich ganz besonders gut in die kalte Jahreszeit. Ein richtiger Festtagskuchen, bei dem ein kleines Stückchen reicht, um glücklich zu sein.

Für eine Springform mit 24 cm Durchmesser

Für den Boden:

200 g Zartbitterschokolade mit 75 g Butter und 150 g Zucker in der Mikrowelle schmelzen. Etwas abkühlen lassen und dann 2 Eier unterrühren. 100 g Mehl, 1 Prise Salz und 1/4 TL Natron mischen und unter die Schokomischung unterrühren. Bei 150 Grad Heißluft ca. 25 Minuten backen und abkühlen lassen.

Für die Füllung:

150 Zartbitterschokolade schmelzen

200 g geschälte, vakumierte Maronen mit 40 g Puderzucker und 10 EL Sahne pürieren.

3 Eier mit 150 g Zucker und 600 g Frischkäse schaumig rühren. Diese Masse halbieren.

Unter die eine Hälfte die pürierten Maronen rühren, unter die andere die geschmolzene Schokolade.

Zuerst die Schokomasse auf den gebackenen Boden geben, dann die Maronenmasse.

Bei 150 Grad Heißluft ca. 1 Stunde backen. Anschließend im Ofen auskühlen lassen.

Das Geschirr wurde mir kosten- und bedingungslos von Annika Schüler zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung bleibt davon natürlich unbeeinflusst.

 

Schoko-Kokos-Krapferl

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Der 1. Advent ist da! Ich wünsche euch eine wunderbare Vorweihnachtszeit – genießt sie!

Ich habe euch natürlich auch ein Rezept passend zum Anlass mitgebracht. Ein absolut geling sicheres Plätzchenrezept. Ich mag ja die Ausstechrezepte nicht so, wieso weiß ich auch nicht. Ich forme lieber Kugeln, so wie in diesem Rezept, dass ich im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt gefunden habe. In der Weihnachtsausgabe gibt es dort in der Rubrik „Dorf und Familie“ immer Plätzchenrezepte, bei denen man einfach fündig werden muss. Ich habe noch ein bisschen etwas abgeändert, so habe ich zum Beispiel anstatt der geforderten Aprikosenmarmelade Quittengelee verwendet, weil ich davon gerade noch ein offenes Glas da hatte und anstatt Kokoslikör habe ich einfach Milch verwendet.

Für ein Blech:

Einen Mürbteig herstellen aus 200 g Mehl, 120 g Butter, 50 g Puderzucker, 40 g feingemahlenen Kokosraspeln, 1 Eigelb, 1/2 TL Zimt und 1 EL Milch.

Für 1 Stunde abgedeckt im Kühlschrank kalt stellen.

Dann kirschgroße Kugeln formen, auf ein Backblech geben und mit dem Kochlöffelstiel Mulden in die Kugeln drücken.

Bei 160 Grad ca. 12 Minuten backen.

Die Krapferln nach dem Erkalten mit erwärmten Quittengelee bestreichen und anschließend in Kokosflocken wälzen.

Zum Schluss 50 g weiße Kuvertüre schmelzen und in die Mulden geben. Ich habe dafür einen Kaffeelöffel benutzt. Mit einem Spritzbeutel geht es aber sicher noch einfacher.

Wanderung von Bayerisch Eisenstein nach Ludwigsthal

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Heute habe ich eine wunderschöne Wanderung für euch, denn sie erfüllt gleich drei Wünsche auf einmal: eine wunderschöne Zugfahrt, idyllische Wanderwege und eine Pausenstation, an der sich herrlich schlemmen lässt.

Zuerst einmal geht es mit der Zug nach Bayerisch Eisenstein. Ich bin hierfür zuerst mit der Waldbahn von Viechtach nach Gotteszell gefahren. Dieser Abschnitt ist wirklich wunderschön, weil er an wunderbarer Natur vorbei, immer dem Fluss Regen entlang folgt. Ich hatte das Glück zur Zeit des „Indian Summers“ unterwegs war. Und hier versteht man nur zu gut, warum die Gegend auch „Bayerisch Kanada“ genannt wird. Weiter ging es dann nach einem Umstieg von Gotteszell bis zum Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein.

Von da aus geht man einfach ein Stück dorfeinwärts und an der ersten Kreuzung links und überquert die Bahnschienen. Dort hat man gleich diesen Wegweiser vor sich. Man kann nun aus den unterschiedlichsten Gehmöglichkeiten wählen, allesamt sind sehr gut ausgeschildert. Eingekehrt wird auf halber Strecke im Schwellhäusl, einem Wirtshaus in unglaublich idyllischer Lage. Ich hatte das Hirschgulasch gewählt und das war wirklich ein echter Gaumenschmaus.

Frisch gestärkt geht es dann weiter zum Bahnhof Ludwigsthal. Dort kann man noch einen Aufenthalt im „Haus zur Wildnis“ einplanen, oder so wie ich, direkt wieder mit der Waldbahn nach Hause fahren. Insgesamt hat die Strecke eine Gehlänge von ca. 10 – 14 km, je nach gewählter Strecke.

Dal oder auch einfach nur Linsensuppe

dal

Wenn es draußen so richtig nasskalt ist, gibt es ja nichts besseres als eine Suppe oder einen Eintopf der einem wieder so richtig einheizt. Und das kann der Eintopf bzw. die Suppe, die ich heute dabei habe, richtig gut. Ob ihr in eher als Eintopf oder Suppe kocht, hängt ganz von euch ab, die Konsistenz könnt ihr selbst bestimmen. Ich habe es gerne ein bisschen sämiger, dementsprechend habe ich einfach etwas weniger Wasser zugegeben.

Für 2 Personen:

1 Zwiebel in etwas Öl anbraten, 1 Knoblauchzehe hinzugeben und weiter anbraten. 100 g Berglinsen und 1 kleingeschnittene Süßkartoffel hinzugeben, kurz anrösten. Mit 1 Dose gehackter Tomaten und 1 kleinen Dose Kokosmilch ablöschen. 1 kleines Stück klein gehackten Ingwer dazugeben und Curry nach Geschmack, und das ganze ca. 25 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und etwas Limettensaft abschmecken. Um die gewünschte Konsistenz zu erreichen, evtl. noch Wasser zugeben und gegebenenfalls kurz mit dem Pürierstab durch die Suppe gehen.

Anstatt der Süßkartoffel kann man natürlich auch eine ganz normale Kartoffel verwenden. Die Berglinsen lassen sich auch durch rote Linsen ersetzen.

Gardasee

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Draußen ist es ja momentan alles andere als gemütlich, also was gibt es schöneres, als an den letzten Urlaub zu denken?

Ich habe im Sommer eine Woche am Gardasee verbracht und eine wirklich tolle Unterkunft nördlich des Gardasees gefunden und zwar in Arco.

Ein Städtchen, das scheinbar nur aus Kletterern und Mountainbikern zu bestehen scheint und deshalb ein ganz eigenes Flair verströmt. Mir hat die Stimmung dort unheimlich gut gefallen. Wer allerdings Cafés sucht, in denen man schick aufgedonnerte Menschen beim Flanieren beobachten kann, ist definitiv falsch. Hier sind eher die neuesten Trends in Sachen Sportmode oder tolle Fahrräder zu bestaunen. Über all dem thront hoch oben die Burg Arco. Gewohnt habe ich im Hotel „On The Rock“, einem richtigen Sporthotel, das sogar eine Boulderwand im Repertoire hat. Außerdem liegt es direkt an der Fußgängerzone und ist trotzdem abgeschirmt vom Straßenlärm. Einziger Punkt, der mich gestört hat, waren die minimalistischen Hocker im Frühstücksraum. Aber da sind die Geschmäcker wohl verschieden.

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Für die Tage am Gardasee hatte ich kein konkretes Programm. Ich habe es mir einfach gut gehen lassen und ein Städtchen nach dem anderen besucht. Ich habe in Torbole den Surfern zugeschaut, bin in Malcesine durch die Gässchen gewandert und habe mich in Sirmione über die Touristenmassen gewundert. Wobei ich natürlich selber schuld bin. Wer an Ferragosto in Italien ist, braucht sich über Staus, überfüllte Straßen und höhere Hotelpreise nicht wirklich zu wundern.

Als Münchnerin bin ich natürlich in der glücklichen Lage in ein paar Stündchen am Gardasee zu sein und ich kann auch mal nur ein verlängertes Wochenende nutzen, um mal „kurz vorbeizuschauen“.  Dies ist einer der unzählbaren Vorzüge Münchens und auch einer der vielen Gründe, warum ich München nie verlassen möchte.

Deshalb ist dies mein Beitrag zur Blogparade: Was würde ich an München vermissen

Schaut unbedingt dort vorbei, wenn ihr noch mehr wunderbare Geschichten lesen mögt, warum München wohl die schönste Stadt der Welt ist.

Nudelauflauf mit Kürbissauce

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Jetzt ist die Kürbiszeit und ich liebe ja die ganz klassische Kürbissuppe mit Ingwer, Karotten und Kokosnussmilch. Wenn man den Ingwer nur großzügig genug dosiert, hat auch eine Erkältung schon mal gar keine Chance.

Heute habe ich aber mal ein ganz anderes Kürbisrezept dabei: Einen Nudelauflauf mit einer Sauce aus Kürbis und Tomate. Es kommt ohne Fleisch aus, ist aber auf keinen Fall irgendwie langweilig. Ein Essen, das richtig gute Laune macht, woran der großzügig verwendete Käse beim Überbacken aber auch nicht ganz unschuldig ist…

Gemacht ist es, wie immer bei mir, ganz fix.

Für 4 Esser:

1 kleingewürfelte Zwiebel in Öl andünsten. 1/2 kleingewürfelten Kürbis dazugeben und mit anbraten. Mit 1 Dose Tomaten ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Ein paar Minuten köcheln lassen. 200 g Frischkäse unterrühren und zum Schluss noch eine Handvoll Petersilie unterrühren.

Das ganze mit der gewünschten Menge an abgekochten Nudeln in einer Auflaufform vermischen. Mit Käse bestreuen und bei 160 Grad Heißluft ca. 30 Minuten im Ofen backen lassen.